gapyear – where’s willy?

6 October 2008

auf reise

Nach endlosen Minuten des Wartens setzt sich der Zug schlussendlich doch noch in Bewegung. Langsam realisiert man, dass es nunlosgeht. Grad als ich anfangen will zu schlafen schon der Stopp in Hannover. In Hoffnung auf eine ruhige Fahrt setze ich mich in den ICE und versuche endlich mal ein Auge zuzudruecken. Immer kommt etwas dazwischen; der nach Tickets fragende Schaffner, die Beleuchtung, die aufgehende Sonne oder die Sitze. Von Schlaf ist nur zu traumen.

Endlich am Flughafen angekommen beginnt erneut das Warten. Unmengen an Menschen auf dem Airport. Die wenigsten sind allein.

Endlich startet der Flieger. Es faengt an zu regnen. Das Wasser schiesst horizontal an den Fenstern vorbei. Habe zwar keinen Sitz am Notausgang bekommen, immerhin aber am Gang. Beneide die Erste Klasse um ihre Beinfreiheit.
Komme wieder kaum zum Schlafen. Mir ist heiss und kalt. Meine Haut scheint gefroren, innerlich gluehe ich. Neben mir ist ein Plaz frei.

Endlich in Los Angeles angekommen fahr ich auf direktem Weg zum Hostel. Brauche trotzdem ca. 1,5 Stunden. Liegt vielleicht daran, dass ich mittlerweile schon an die zwei Tage wach bin.

PS: Habe ausversehen den Post “das war’s” geloescht. Hat zufaellig noch wer den Wortlaut? Vielleicht im Feedreader oder im Cache…

8:26 » bericht » deutschland » usa

ein kommentar

ma schrieb:

Schön von dir zu hören!
Ich hoffe, du bist mittlerweile wohltemperiert und ausgeschlafen um LA zu erkunden
Wir laufen in der Wohnung rum wie Falschgeld oder lenken uns mit Aktivitäten ab wie dein Zimmer aufräumen. Du hast es verlassen, als würdest du jeden Moment wiederkommen.
Wir vermissen dich. Pass auf dich auf und einen schönen Aufenthalt in LA

6. October 2008 / 9:32

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