gapyear – where’s willy?

gapyear Archiv: bericht

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4 October 2009

Time Flies

Exakt ein Jahr später. Jahrestag. Es hört so auf, wie es anfing.
Ich fahr abends in die Stadt. Treff mich mit Leuten. Trink auf das Neue und Unbekannte. Nur die Anspannung ist verflogen. In Teil 1 war ich nervös, traurig, gespannt. Es waren die letzten Stunden in Deutschland.

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23 June 2009

Leise

Der Rucksack ist wieder verstaut, das Zimmer wieder chaotisch, ich wieder faul. Über eine Woche bin ich jetzt schon daheim und irgendwie ist alles beim Alten. Leider?

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7 June 2009

big city life

Ich fahre aus den Schluchten der Großstadt. Einige Wolkenkratzer ziehen an mir vorbei. Die Häuser werden kleiner. Irgendwann sind sie nur noch zweistöckig. Durch die dichtbesiedelten Wohngebiete zieht sich ein Netz von Straßen und Bahnlinien, die Adern der Großstadt, über- und unterirdisch, manche Straßen liegen über den Häusern.

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7 June 2009

Kalt und roh

Jetlag kann auch so seine Vorteile haben. Ich wache verfrüht auf, gehe aber zu einer normalen Zeit zu Bett. Das Ergebnis: Der Tag ist länger. Der Preis ist zwar, dass ich dabei komplett fertig werde. Langsam schwinden die Kräfte. In meinen ersten Tagen musste ich es aber sogleich ausnutzen.

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6 June 2009

Tagnacht

Die letzten Tage ist es ein wenig still hier geworden. Liegt aber nicht an mangelndem Material. Das Problem ist die Zeit. Wie soll ich zum Schreiben kommen, wenn ich kaum Zeit zum Schlafen habe. Werde versuche die verpassten Tage nachzuholen. Doch wo fang ich an… Am besten mit dem, was noch frisch ist.

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2 June 2009

Endspurt

Noch nie auf meiner Reise hat der Abschied so geschmerzt wie heute. Ich sitze alleine im Bus. Fahre durch Auckland. Lasse die Stadt hinter mir. Das wahre Neuseeland, die Natur, hab ich schon vor einigen Tagen verlassen. Aber nun ist auch dieses Kapitel zu ende und ich blättere um.

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30 May 2009

a long way down

Mit dem Tongariro Crossing hatte ich meinen letzten Punkt auf der Liste der zu erledigenden Dinge abgehakt. Es stand aber noch etwas anderes drauf, über das noch nicht geschrieben wurde, was aber schon kurz vorher gestrichen werden konnte. Aus einem Flugzeug springen.

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29 May 2009

The good and the bad

Damit wäre auch der letzte Punkt auf meiner Liste der Dinge, die ich hier in meiner kurzen Zeit in Neuseeland unbedingt machen möchte, abgehakt. Aus dem Tongariro Crossing ist tatsächlich noch etwas geworden. Aufgrund meines Zeitplanes hatte ich nur am Donnerstag die Möglichkeit zu wandern und am Donnerstag war das Wetter einmalig.

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24 May 2009

So much to do, so little time

Ich stehe noch nicht vor Ruinen, aber das Gebäude, auf das ich blicke, ist von Rissen durchzogen. Noch steht es, aber es ist einsturzgefährdet. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Zeitplan für die letzte Woche in Neuseeland aufgeht tendiert gegen Null.

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18 May 2009

Der Berg ruft

Als erster irgendwo zu sein, ist immer gut. Als erster seine Spuren im Schnee zu hinter lassen ist aber nochmal etwas ganz besonderes. Wenn man weiß, dass niemand vor einem heute dieses Weg gegangen ist. Der Schnee liegt einem völlig unberührt zu Füßen. Vor einem nur die Weite der Steppe und der Berge.

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