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	<title>gapyear - where's willy? &#187; kingston</title>
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		<title>Ja ist denn heut schon Weihnachten</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 04:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Bescherung ist je nach Nation am 24. oder 25. Dezember. Wir haben es nun Ende Dezember. Da liegt der Verdacht nahe, dass rein vom Datum her Weihnachten nahe sein müsste. Wirklich wie Weihnachten anfühlen tut es sich aber nicht.
Wir haben zwar einen kleinen Weihnachtsbaum in Gemeinschaftsraum aufgestellt und dekoriert und den ganzen Raum ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/12/weihnachten"><img class="alignnone size-medium wp-image-699" style="border: 1px solid black;" title="ist-denn-heut-schon-weihnachten" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/ist-denn-heut-schon-weihnachten.jpg" alt="" width="530" height="147" /></a></p>
<p>Die Bescherung ist je nach Nation am 24. oder 25. Dezember. Wir haben es nun Ende Dezember. Da liegt der Verdacht nahe, dass rein vom Datum her Weihnachten nahe sein müsste. Wirklich wie Weihnachten anfühlen tut es sich aber nicht.</p>
<p><span id="more-697"></span>Wir haben zwar einen kleinen Weihnachtsbaum in Gemeinschaftsraum aufgestellt und dekoriert und den ganzen Raum ein wenig weihnachtlich geschmückt, aber zwischendurch habe ich immer wieder am Pool geschwitzt. Wenn es um Weihnachten geht ein echter Stimmungskiller. Und Schnee gibt es auch keinen. Immerhin ist es hier sehr besinnlich.</p>
<p>Das Hostel hat sich in den letzten Tagen ein wenig geleert und es sind vielleicht noch 15-20 Leute da, die hier über Weihnachten bleiben werden. Viel Action verspricht das nicht &#8211; wie man es von Weihnachten erwartet. Hatte erst überlegt für eine Woche nach Byron Bay zu fliegen, aber damit wäre meine Sylvesterbudget stark angegriffen&#8230; Werd ich wohl über Weihnachten hier im Nirgendwo verharren.</p>
<p>Ein wenig ungewohnt wird nur sein, dass es am 25. gefeiert wird. Immer wenn ich gefragt werde, wie viele Tage es denn noch sind, antworte ich mit der vermeitlich falschen Anzahl.</p>
<p>Wie dem auch sei. Ob es nun der 24. oder 25.  Dezember ist.</p>
<h2>Euch allen frohe Weihnacht</h2>
<p>und angenehm eisige Temperaturen &#8211; und jede Menge Schnee und Geschenke.</p>
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		<title>Schwarzarbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 02:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Nach dem Orange-Picking-Reinfall übergangslos rein in den nächsten Job. Schwarzarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Ewig weit vom Hostel entfernt, Drecksarbeit und am Ende stehe ich wieder mit fast nichts da.
Seit gestern arbeite ich in einer Kohlerei. Noch weiter ab vom Schuss als alles bisherige. Jeden morgen eine Stunde fahren. Eine halbe davon mitten durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 	 	 --></p>
<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/12/schwarzarbeit"><img class="alignnone size-medium wp-image-693" style="border: 1px solid black;" title="schwarzarbeit" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/schwarzarbeit.jpg" alt="" width="530" height="140" /></a></p>
<p>Nach dem Orange-Picking-Reinfall übergangslos rein in den nächsten Job. Schwarzarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Ewig weit vom Hostel entfernt, Drecksarbeit und am Ende stehe ich wieder mit fast nichts da.</p>
<p><span id="more-692"></span>Seit gestern arbeite ich in einer Kohlerei. Noch weiter ab vom Schuss als alles bisherige. Jeden morgen eine Stunde fahren. Eine halbe davon mitten durch die Steppe. Immerhin hab ich so endlich meine ersten Kängurus gesehen (nach über zwei Monaten&#8230;).</p>
<p>Auf der Kohlerei &#8211; die mehr wie eine rauchende Steinhalde in der Savanne aussieht &#8211; sammleln wir dann den ganzen Tag Holz, befüllen die Gruben und stecken sie an, leeren sie wieder und füllen die Holzkohle in kleine Säcke. Zu einer positiven Klimabilanz trage ich im Moment nicht bei.</p>
<p>Es ist die dreckigste Arbeit, die ich jemals gemacht habe. Schwarzarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einer Stunde ist man komplett mit Ruß bedeckt (und Steuern zahl ich auch keine). Immerhin braucht man keine Sonnencreme &#8211; muss sich dafür jeden Tag mindestens 20 Minuten duschen. Nicht nur mein Körper war schwarz; meine Nase und meine Ohren waren Innen schwarz, meine Haare waren wie gefärbt, meine Zähne und meine Lippen waren schwarz, selbst das Weiße meiner Augen war grau.</p>
<p>&#8230;<br />
Eigentlich sollte ich heute wieder arbeiten, aber ich sitze grade wieder einmal in der Bücherei. Mein Boss hat uns heute einfach mal vergessen. Ich glaub ich muss wieder mal wechseln..<br />
Unser Chef ist ein Grieche, der zwar Englisch spricht, es aber wie Griechisch klingen lässt. Verstehen tu ich vielleicht 15% von dem, was er sagt. Wenn er mir irgendwas sagt, geh ich einfach immer in die Richtung, in die er zeigt, und denke mir selber, was er von dort haben oder dort gemacht habenn möchte. Oft lieg ich richtig, häufig auch falsch.<br />
Und wenn Theo (der Boss) irgendwas nicht passt, bekommt er binnen Sekunden einen Wutanfall, der zwar genauso schnell wieder ablingt, in der Zwischenzeit aber jeden in Reichweite mit Beschimpfungen zudeckt. Eine symphatische Person ist der Theo bestimmt nicht. Ein weiterer Grund wieder auf Arbeitssuche zu gehen..</p>
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		<title>Intermezzo</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 06:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Der heutige Tag bot zwei kleine Zwischenspiele. Ich hoffe/denke jedenfalls, dass noch was danach kommt. Aber eins nach dem anderen.
Die erste Neuigkeit:
Nach einigen Tagen der Arbeitslosigkeit habe ich heute wieder gearbeitet. Orange-Picking.
Hab heute vier Kisten geschafft. Eine Kiste bring 25$. Und nach 3,5 Stunden schon aufgehört. Macht einen Stundenlohn von 28,5$.
Allerdings war ich nicht alleine. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/intermezzo.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-686" style="border: 1px solid black;" title="intermezzo" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/intermezzo.jpg" alt="" width="530" height="140" /></a></p>
<p>Der heutige Tag bot zwei kleine Zwischenspiele. Ich hoffe/denke jedenfalls, dass noch was danach kommt. Aber eins nach dem anderen.</p>
<p><span id="more-685"></span>Die erste Neuigkeit:</p>
<p>Nach einigen Tagen der Arbeitslosigkeit habe ich heute wieder gearbeitet. Orange-Picking.<br />
Hab heute vier Kisten geschafft. Eine Kiste bring 25$. Und nach 3,5 Stunden schon aufgehört. Macht einen Stundenlohn von 28,5$.<br />
Allerdings war ich nicht alleine. Wir waren fünf Leute und haben für eine Kiste knapp unter ner Stunde gebraucht. Normalerweise schafft man das zu zweit in der Zeit. Allerdings sind die Orangen da auch so gross wie Orangen. Und nicht wie kleine Limetten.<br />
Nach vier Kisten hat uns die Lust auf weitere verlassen. Bei einem Stundenlohn von unter 6$ vermutlich auch nachvollziehbar.</p>
<p>Somit bin ich nach einem halben Tag wieder arbeitslos. Mal sehen, wie lange ich hier noch bleibe&#8230;<br />
Ich hoffe, da wird noch was kommen</p>
<p>Die zweite Neuigkeit:</p>
<p>Es gibt wieder einige Bilder. Zwar nicht allzu viele &#8211; irgendwie komme ich hier kaum zu fotografieren &#8211; aber ich habe mir vorgenommen, hier noch mal eine kleine Tour durch die Umgebung zu machen. Gibt einige fotowürdige Stellen hier.<br />
Ich denke, da wird noch was kommen</p>
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		<title>Im Sueden nichts Neues</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 01:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
In letzter Zeit ist es ein wenig Still um mich geworden. Bevor aber alle anfangen sich unbegründet Sorgen zu machen, hier mal ein Lebenszeichen von mir.
Nach meinem Job auf der Olivenfarm habe ich für einige Tage auf einer Mandelplantage gearbeitet. Abseits jeglicher Zivilsation haben wir drei Tage lang je 7-8 Stunden Metallpfosten in den Boden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/12/im-sueden-nichts-neues"><img class="alignnone size-medium wp-image-673" style="border: 1px solid black;" title="im-sueden-nichts-neues" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/im-sueden-nichts-neues.jpg" alt="" width="530" height="129" /></a></p>
<p>In letzter Zeit ist es ein wenig Still um mich geworden. Bevor aber alle anfangen sich unbegründet Sorgen zu machen, hier mal ein Lebenszeichen von mir.</p>
<p><span id="more-672"></span>Nach meinem Job auf der Olivenfarm habe ich für einige Tage auf einer Mandelplantage gearbeitet. Abseits jeglicher Zivilsation haben wir drei Tage lang je 7-8 Stunden Metallpfosten in den Boden geschlagen und die kleinen Mandelbäume grade gezogen.</p>
<p>Simpel wie so ziemlich jede Farmarbeit hier.<br />
Besser bezahlt als so manche Farmarbeit hier.<br />
Spaßiger als die meisten Farmarbeiten hier.<br />
Kürzer als fast jede Farmarbeit hier.</p>
<p>Wir durften zwar einen Tag länger arbeiten, als eigentlich geplant (weil einer unser Kollegen den Job komplett falsch gemacht hat, konnten wir nen halben Tag nur seine Fehler rückgängig machen), seit Freitag bin ich aber trotzdem arbeitslos.<br />
Die letzten Tage habe ich dementsprechend nur rumgehangen. In der Bücherei im Internet gesurft. Am Pool gelegen. Meine Haare schneiden lassen. <span style="text-decoration: line-through;">Die Weihnachtsstimmung aufgesaugt.</span></p>
<p>Weihnachtlich ist es hier bei weitem nicht. Einige wenige Läden sind hier zwar weihnachtlich dekoriert, aber irgendwie fühl ich mich nicht wie acht Tage vor Weihnachten.<br />
Liegt wohl einerseits an Australien (wie soll sich bei 30-35°C Weihnachtsstimmung breit machen), anderseits aber auch an meinem derzeitigen Aufenthaltsort (in Adelaide hatte ich schon nach einem Tag genug von der Beschallung mit Weinachtsliedern &#8211; und das war vor einem Monat).</p>
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		<title>Ein Tag im Leben des Jasper W.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 23:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Arbeit heute hat sich ewig dahin gezogen. Nicht, dass die Tage sonst wie im Fluge vergehen, aber ohne Musik wird es nochmal um einiges zäher. Ich hab mich noch nicht getraut, mein Handy wieder anzuschalten. Werde es wohl bis morgen trocknen lassen und dann abends mein Glück versuchen. Ich möchte gar nicht dran denken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/12/ein-tag-im-leben-des-jasper-w"><img class="alignnone size-medium wp-image-670" style="border: 1px solid black;" title="ein-tag-im-leben-des-jasper-w" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/ein-tag-im-leben-des-jasper-w.jpg" alt="" width="530" height="125" /></a></p>
<p>Die Arbeit heute hat sich ewig dahin gezogen. Nicht, dass die Tage sonst wie im Fluge vergehen, aber ohne Musik wird es nochmal um einiges zäher. Ich hab mich noch nicht getraut, mein Handy wieder anzuschalten. Werde es wohl bis morgen trocknen lassen und dann abends mein Glück versuchen. Ich möchte gar nicht dran denken, wie die nächsten Wochen ohne Handy ablaufen.. ganz ohne Musik.<br />
Damit ihr euch auch mal ein Bild von meiner Arbeit machen könnt, beschreibe ich hier mal einen Tag im Leben des Jasper W.</p>
<p><span id="more-669"></span>5:35<br />
Für gewöhnlich hat mich um diese Uhrzeit mein Handy geweckt. Nun hoffe ich einfach, dass ich rechtzeitig aufwache. Ansonsten hab ich auch einen Zimmergenossen gebeten, mich jeden morgen zu wecken.</p>
<p>5:45<br />
Ich quäle mich aus dem Bett, zwänge meinen müden Körper in die Arbeitsklamotten und schleppe mich in die Küche, wo ich ein recht gesundes Frühstück zu mir nehme: geröstetes Müsli mit getrockneten Früchten und einer frischen Banane.</p>
<p>6:20<br />
Ich setze mich vorne in den Minibus, drehe den Zündschlüssel und fahre mich und meine 6-8 Arbeitskollegen zu „unserer“ Farm. Einer kleinen Olivenplantage ca. 40km vom Hostel entfernt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich bin der Fahrer. Ich weiß zwar nicht, ob ich den Minibus überhaupt fahren darf, aber bisher läuft es glatt.</p>
<p>7:00<br />
Arbeitsbeginn. Mir wird irgendein Abschnitt auf der Plantage zugeteilt und ich fange an die kleinen Pflanzen von dort mit einer Schubkarre zu der Verpackstation zu fahren. Zwischendurch sammle ich noch Pflanzen ein, die von den anderen „versandfertig“ gemacht wurden. Wenn ich nichts einzusammeln habe, muss ich alle möglichen anderen Aufgaben machen. Da die aber noch blöder sind, als Schubkarre fahren (z.B. Plastikrahmen säubern &#8211; wie Tellerwäscher, nur schneiden einem die Rahmen noch in die Hand) lasse ich mir immer genügend Zeit. Ich guck mir die Spinnen an, werfe Schnecken weg, geh immer wieder was trinken oder auf dem Gelände spazieren (was kaum auffällt, da ich eh die ganze Zeit hin und her laufen muss).<br />
Um 10 und 12:30 sind zwei Pausen und ansonsten wird bis 16 Uhr durchgearbeitet.</p>
<p>16:45<br />
Wir kommen endlich wieder am Hostel an, setzen uns aber gleich wieder in den Bus. Schnell in die Stadt, Sachen einkaufen.</p>
<p>18:30<br />
Abendessen. Der Gemeinschaftsraum ist rappelvoll mit Leuten, die zu Abend essen. Nebenbei laufen alle möglichen Filme. Es wird gemeinsam über den eigenen Job gelästert und jeder beneidet jeden, weil alle anderen bessere Jobs haben.<br />
Etwas später setzt man sich dann raus und genießt bei einem Bier den Sonnenuntergang.</p>
<p>23:00<br />
Schlafenszeit. Das Hostel wird sehr früh sehr ruhig. Nach 22 Uhr ist unter der Woche kaum noch jemand zu sehen. So finde auch in meinen Weg ins Bett und erhole mich für den nächsten Tag.</p>
<p>PS: Mittlerweile funktioniert mein Handy wieder und ich habe den Jobs gewechselt. Ich weiß zwar weder wohin,  noch was ich nächste Woche mache, aber ich bin nicht mehr auf der Olivenfarm. Die große Bestellung (~45.000 Pflanzen, die alle von mir umhergefahren wurden) ist beendet und nun ist der einzige Job das Pflanzen von Setzlingen in einer Halle, deren Klima auf 30-35°C und ca. 50-80% Luftfeuchtigkeit geregelt ist.</p>
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		<title>Die Sache mit dem Geld</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 11:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen hier in Kingston habe ich eine starke Veraenderung durchlaufen. Ich wueder mich selbst als geizig bezeichnen. Doch dieses Bild bekommt mit der Zeit Risse. Man kann es noch sehen, aber es wird immer schwerer zu erkennen.
Frueher habe ich beim Einkaufen strikt nur die die Dinge gekauft, die ich wirklich brauchte. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen hier in Kingston habe ich eine starke Veraenderung durchlaufen. Ich wueder mich selbst als geizig bezeichnen. Doch dieses Bild bekommt mit der Zeit Risse. Man kann es noch sehen, aber es wird immer schwerer zu erkennen.</p>
<p><span id="more-667"></span>Frueher habe ich beim Einkaufen strikt nur die die Dinge gekauft, die ich wirklich brauchte. Und das warenn eigentlich immer nur die Lebensmittel, die ich bei meiner naechsten Mahlzeit zu mir genommen habe. Und ich hab fast immer nur das gekauft, was im Sonderangebot war. Als Backpacker achtet man doch stark auf die Preise. Damit konnte ich sehr geunstig leben. Und gut war das Essen auch immer. Nicht, dass ich mich hier von Wasser und Brot ernaehrt haette. Steaks sind in Australien recht billig.<br />
Hier in Kingston aber hat sich mein Kaufverhalten stark veraendert. Aus dem rationalen Kaufen wurde unbedachtes Shoppen. Auf einmal finden sich Sachen in meinem Einkaufskorb, die ich dort eigenltlich nicht will. Zum Beispiel alle Arten von Suessigkeiten. Meine taeglichen Ausgaben haben sich hier gefuehlt vervierfacht. Gegen einen kleinen Anstieg gepaart mit qualitativ hochwertigeren Produkten habe ich nichts. Aber seitdem ich ein festes Einkommen habe, scheine ich mein Geld einfach hinaus zu blasen. Das muss sich aendern. Denn die Sache mit den Suessigkeiten macht mich nicht nur aermer, sondern auch dicker. Wenn ich eine Packung Kekse kaufe, kann ich sie nicht offen stehen lassen. Ich muss sie sofort vernichten. Und meistens kauf ich nicht nur eine. Fuer gewoehnlich verschwindet eine schon auf der Rueckfahrt vom Supermarkt zum Hostel.</p>
<p>Aber das wird sich ab morgen aendern. Ich esse jetzt meine letzte Kekspackung (die ich heute gekauft habe..) und dann wird beim Einkaufen wieder ein wenig darauf geachtet, was in den Korb kommt. Und auf Suessigkeit wird weitesgehend verzichtet. So nehme ich mir das zumindest vor. Ich muss naemlich sparen. Hoechstwahrscheinlich kommt eine recht grosse Anschaffung auf mich zu.</p>
<p>Ein Handy. Oder ein MP3-Player.</p>
<p>Mein Walkman-Handy ist heute in den Pool gefallen&#8230;</p>
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		<title>Das erste Mal</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 11:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Endlich ist es so weit. Wie lange habe ich darauf gewartet. Nun ist es passiert. Endlich.
Nach fast zwei Monaten hatte ich gestern endlich mein erstes richtiges australisches BBQ. Mit Kaenguru. Mit australischem Bier. Mit Australiern. Mit Backpackern. Mit Cricket. Mit alles. Ein Wochenende, genau, wie ich es mir vorgestellt habe.
Es ist drei Uhr, die Sonne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/11/das-erste-mal"><img class="alignnone size-medium wp-image-665" title="das-erste-mal" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/das-erste-mal.jpg" alt="" width="530" height="135" /></a></p>
<p>Endlich ist es so weit. Wie lange habe ich darauf gewartet. Nun ist es passiert. Endlich.</p>
<p><span id="more-659"></span>Nach fast zwei Monaten hatte ich gestern endlich mein erstes richtiges australisches BBQ. Mit Kaenguru. Mit australischem Bier. Mit Australiern. Mit Backpackern. Mit Cricket. Mit alles. Ein Wochenende, genau, wie ich es mir vorgestellt habe.</p>
<p>Es ist drei Uhr, die Sonne steht hoch am Himmel und brennt auf die Steppe um uns herum. Wolken sucht man heute vergebens. Ueber einem nur Blau. Und die Sonne fast im Zenit. Beinahe alle ausm Hostel springen in den alten, weissen Bus und es geht im Eiltempo in die Stadt um die letzten Besorgungen zu treffen. Jeder kauft das gleiche, aber etwas anders. Fleisch und Alkohol. Meine Wahl faellt auf ein Honey-BBQ-Chicken und ein Mixed-Pepper-Kangaroo-Steak. Und je ein Sixpack Bier und Vodka/Lemon. Jetzt wo ich Geld verdiene, gebe ich es auch gerne aus.<br />
Mit den aufgefuellten Vorraeten geht es dann zu einer befreundeten Familie von John (unserem Hostelbesitzer). Raus aus der stehenden Hotze des Busses, endlich in die schattige Kuehle unter den Palmen. Doof nur, dass der kleine Sportplatz hinterm Garten in der prallen Sonne liegt. Eine eingezaeunte Rasenf;aeche direkt hinterm Grillplatz. Im Laufe des Abends wird dort Cricket, Vollezball, Fussball und Hockey gespielt.<br />
Wir machen es uns im Schatten der Baeume gemuetlich und es wird bereits die zweite Runde geoeffnet. Fast alle Gaeste sind Backpacker, viele aus Asien, und endlich bietet sich die perfekte Gelegenheit, die Leute ausm Hostel ein wenig besser kennen zu lernen.<br />
Gegen fuenf wird dann auch endlich der Grill angefeuert. Ich kann es nicht abwarten mein Fleisch aufs Rost zu werfen. Die laengsten Minuten dieses Wochenendes. Nach einer Ewigkeit des Wartens dann endlich das Festessen. Mein erstes BBQ, mein erstes Mal Kaenguru. Direkt nach der ersten Partie Cricket, was genau so langweilig zu spielen wie zuzuschauen ist. Wir machen es uns in wieder auf dem Rasen gemuetlich, ich geniesse das erste Mal hier die Gelassenheit. Und schlage mir den Bauch voll.<br />
MIt Einbruch der DUnkelheit starten wir das letzte Match des Abends. Soccer. Backpacker gegen Einheimische. Unter Flutlich und Palmen. Und auf unzaehligen Dornen. Die duemmste Idee seitdem ich in Australien bin. Die letzten Stunden des Tages werde ich damit verbringen, mir tausende von Splittern aus den Fuessen zu ziehen. Immerhin gewinnen wir.<br />
Gegen neun geht es dann auch schon nach Hause. Mittlerweile ist es stockfinster und fast jeder muss am naechsten morgen um 5:30 aufstehen. Ich eingeschlossen.</p>
<p>verfasst am 24.11.2008 / 20:21</p>
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		<title>Endlich Arbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[australien]]></category>
		<category><![CDATA[bericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein erster Arbeitstag liegt nun hinter mir. Grad einmal 24 Stunden nachdem ich den Bus verlassen habe halte ich schon meinen ersten Lohncheck in der Hand. Ein guter Start in das Leben eines Farmarbeiters.
Adelaide habe ich nun (endlich) hinter mir gelassen. Das Hostel und die Leute waren zwar erstklassig, aber es gab einfach nichts zu tun da, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erster Arbeitstag liegt nun hinter mir. Grad einmal 24 Stunden nachdem ich den Bus verlassen habe halte ich schon meinen ersten Lohncheck in der Hand. Ein guter Start in das Leben eines Farmarbeiters.</p>
<p><span id="more-657"></span>Adelaide habe ich nun (endlich) hinter mir gelassen. Das Hostel und die Leute waren zwar erstklassig, aber es gab einfach nichts zu tun da, sodass einem tagsueber schonr echt langweilig werden konnte. Nach zahllosen Anrufen in Kingston-on-Murray war nun endlich was frei. Morgens um zehn angerufen, um zwoelf sass ich im Bus und gegen vier war ich dann auch schon da. Das Hostel besteht aus zehn kleinen Raeumen, die nebeneinander um einen kleinen Vorplaz herum aufgebaut sind. Alles ein wenig herunter gekommen, aber ich bin hier ja auch nicht (nur) zum Urlaub machen. Die naechsten paar Wochen wird geackert, auf dass ich bis Silvester genug Geld zusammen habe.<br />
Und der Anfang waere auch schon gemacht. Heute um vier habe ich meinen ersten Arbeitstag auf einer Olivenfarm hier in der Naehe beendet. Die Arbeit war eintoenig und koerperlich fordernd &#8211; ueber acht Stunden lang immer drei Reihen Holzrahmen auf Paletten aufsetzen. Zum Gleuck war das Wetter recht schlecht, sodass wir nicht unter der brennenden Sonne arbeiten mussten. Da es nur ein EintagsJob war, gab es auch gleich meinen ersten Check. $115,60. Kein guter Stundenlohn, aber sofort Arbeit gehabt. So kann es weitergehen.</p>
<p>Jetzt ist aber erst einmal Wochenende, entspannen von der ersten harten Woche. Am Wochenende wird hier meist nicht gearbeitet. Also heisst es Warte auf Montag und die Ruhe geniessen.</p>
<p>verfasst am 22.11.2008 / 11:30</p>
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