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	<title>gapyear - where's willy? &#187; melbourne</title>
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		<title>Drei</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 05:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Der Auftakt ist vorbei. Heute ist mein letzter Abend in Melbourne und morgen geht es auf die Straße. Eine passende Überschrift für dieses erste Kapitel wäre wohl die Drei.

Ich bin genau vor drei Wochen in Melbourne angekommen. Ich kann es garnicht glauben. Schon drei Wochen in diesem riesigen Land und ich habe nichts weiter gesehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/10/drei"><img class="aligncenter size-medium wp-image-410" style="border: 1px solid black;" title="melb-drei2" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/melb-drei2.png" alt="" width="530" height="80" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Der Auftakt ist vorbei. Heute ist mein letzter Abend in Melbourne und morgen geht es auf die Straße. Eine passende Überschrift für dieses erste Kapitel wäre wohl die Drei.<br />
<span id="more-408"></span><br />
Ich bin genau vor drei Wochen in Melbourne angekommen. Ich kann es garnicht glauben. Schon drei Wochen in diesem riesigen Land und ich habe nichts weiter gesehen als eine einzige Stadt. Die Zeit verging wie im Flug, was bestimmt ein gutes Zeichen ist. Ich hatte viel Spaß in einer Stadt, die mein Liebling ist. Ich hatte viel Spaß mit Leuten, von denen ich dachte, dass sie nicht so einfach zu finden wären. Ich hatte viel Spaß bei Dingen, die nicht Australien auszeichnen, sondern überall auf der Welt zu finden sind.</p>
<p>Das Wetter bot genau drei verschiedene Zustände an. Wind, Regen und Sonne. Meistens sogar alles zur gleichen Zeit. Der Himmel war häufig bewölkt. Öfter gab es auch leichte Schauer und fast immer war die Sonnee zu sehen. Wahres Badewetter gab es denoch nur an maximal drei Tagen. Einmal hab ich die Gelegenheit auch beim Schopf gepackt und immerhin einen Tag an Melbournes Stadtstrand verbracht.</p>
<p>Und Hauptbeschäftigungen hatte ich auch genau drei. Tagsüber in der Stadt rumstreunern, abends kochen und nachts um die Häuser ziehen. Es war wirklich spaßig aber es war nicht Australien. Deswegen heißt es erneut Abschied nehmen. Diesmal zwar nicht von der Heimat und alten Bekannten und Freunden, aber von einer Stadt, in der ich mich sehr schnell heimisch gefühlt habe und von Menschen, denen ich mir sehr schnell verbunden gefühlt habe.</p>
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		<title>yet another week</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 03:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Zeit vergeht hier immer schneller. Liegt vielleicht daran, dass ich mich hier inzwischen gut eingelebt hab und sogar über einen halbwegs geregelten Tagesablauf verfüge. Aber was hab ich eigentlich so die letzten Tage gemacht?

Ich war
in St. Kilda, in der National Gallery, in der Bücherei, auf dem Melbourne ROMP (eine Art Schnitzeljagd in ganz Melbourne), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/2008/10/yet-another-week"><img class="aligncenter size-medium wp-image-380" style="border: 1px solid black;" title="melb-museum" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/melb-museum.png" alt="" width="530" height="108" /></a></p>
<p>Die Zeit vergeht hier immer schneller. Liegt vielleicht daran, dass ich mich hier inzwischen gut eingelebt hab und sogar über einen halbwegs geregelten Tagesablauf verfüge. Aber was hab ich eigentlich so die letzten Tage gemacht?<br />
<span id="more-379"></span><br />
Ich war<br />
in St. Kilda, in der National Gallery, in der Bücherei, auf dem Melbourne ROMP (eine Art Schnitzeljagd in ganz Melbourne), auf einem kleinen Stadtfest in Melbourne, im Casino, auf dem Queen Victoria Market, in unzähligen Bars/Pubs/Clubs</p>
<p>Ich bin<br />
faul gewesen, dem Pokerroom im Casino verfallen, durch die Vororte gefahren, arbeiten gewesen, vor Sicherheitspersonal weg gelaufen</p>
<p>Ich hab<br />
viel Sonne gesehen, auch Regen und Schatten sehen müssen, viele Leute kennen gelernt, ca. 25 Schokoriegel gegessen, unglaublich viel goon getrunken, vermutlich 5kg zugenommen</p>
<p>So viel zur Vergangenheit. Jetzt ein Blick nach vorne.</p>
<p>In Melbourne möchte ich noch<br />
das AFL Spiel Australien vs. Irland sehen, den Wechselkurs knallhart ausnutzen, mehr goon trinken, mehr Pubs/Bars/Clubs besuchen, mehr Leute kennen lernen, ein BBQ machen, einmal in St. Kilda ins Wasser gehen, einmal hier ins Kino gehen</p>
<p>Sonst möchte ich noch<br />
so vieles wie möglich von Australien sehen, in den schönsten Buchten schwimmen, das Outback sehen, Urwald sehen, Tauchen lernen, auf einer Farm arbeiten, mehr Leute kennen lernen</p>
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		<title>Stadtflucht</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 08:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Lange hält es mich hier nicht mehr. Melbourne ist zwar eine der (wenn nicht die) bezauberndsten Städte, aber man kann nicht sagen, dass sie Australien ist. Im Endeffekt sind doch alle Metropolen gleich.
Aber bin ich in Australien um ewig etwas zu sehen, was ich auch überall sonstwo auf der Welt bekommen kann? Ich will das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/10/Stadtflucht"><img class="aligncenter size-medium wp-image-371" style="border: 1px solid black;" title="mel-skyline-bad" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/mel-skyline-bad.png" alt="" width="530" height="143" /></a></p>
<p>Lange hält es mich hier nicht mehr. Melbourne ist zwar eine der (wenn nicht die) bezauberndsten Städte, aber man kann nicht sagen, dass sie Australien ist. Im Endeffekt sind doch alle Metropolen gleich.</p>
<p><span id="more-370"></span>Aber bin ich in Australien um ewig etwas zu sehen, was ich auch überall sonstwo auf der Welt bekommen kann? Ich will das Land Australiens sehen. Die Strände. Die Wüsten. Die Wälder. Die Parks. Keine austauschbare Großstadtkulisse.<br />
Ich will unterwegs sein. On the Road. Ich will Sand unter meinen Füßen haben. Keinen Asphalt.<br />
Ich will die Landschaft an mir vorbeiziehen sehen. Will immer woanders sein. Ich will reisen. Und nicht den ganzen Tag in der gleichen Stadt sitzen.</p>
<p>Heute ist der 23. Oktober. Ich denke, dass ich noch gut eine Woche hier bleiben werde. Am 31. Oktober ist  das Testspiel Australien vs. Irland im MCG. Das wollte ich noch sehen, dann geht es wieder auf die Reise.</p>
<p>Bisher ist die Planung noch nicht sehr weit fortgeschritten, ich denke aber, dass ich mir mindestens vier Tage Zeit nehmen werde um von Melbourne ans Ende der Great Ocean Road (Warrnambool) zu reisen. Die Hinreise möcht ich an der Küste machen, zurück geht es dann vielleicht durch die Nationalparks ein wenig weiter im Inland.<br />
Danach dann noch ein paar Tage Phillip Island und dann ab in Richtung Norden. Oder mal eine Wwoofing Unterkunft in der Nähe suchen. Werd mir die Tage mal die Mitgliedschaft organisieren und mich ein wenig auf die Suche machen. Hab die nächsten Tage in Melbourne ja nicht allzu viel zu tun.</p>
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		<title>&#8230; und die Arbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 09:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Mit den Jobs hier in Melbourne ist das so eine Sache. Grob lassen sie sich alle in drei Kategorien unterteilen.
Die erste Kategorie, in die gefühlt fast alle Jobs fallen, ist zugleich die schlimmste. Real-Life-Spam. In Fachkreisen auch einfach &#8220;Promotion&#8221; genannt. Gegen diese Art von Jobs sprechen gleich zwei Argumente. Die Bezahlung ist nicht berechenbar, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/10/und-die-arbeit"><img class="alignnone size-medium wp-image-367" style="border: 1px solid black;" title="melb-arbeit" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/melb-arbeit.png" alt="" width="530" height="143" /></a></p>
<p>Mit den Jobs hier in Melbourne ist das so eine Sache. Grob lassen sie sich alle in drei Kategorien unterteilen.</p>
<p><span id="more-364"></span>Die erste Kategorie, in die gefühlt fast alle Jobs fallen, ist zugleich die schlimmste. Real-Life-Spam. In Fachkreisen auch einfach &#8220;Promotion&#8221; genannt. Gegen diese Art von Jobs sprechen gleich zwei Argumente. Die Bezahlung ist nicht berechenbar, da alles auf Kommissionsbasis abläuft und wenn man nichts verkauft, gibt es auch kein Geld. Eine hier im Hostel hat an zwei Tagen á 8 Stunden genau 0$ verdient. Stand dafür aber insgesamt ca. 12Stunden bei beschissenstem Wetter (auch in Melbourne ist der Himmel nicht immer blau) draussen im T-Shirt. Und der zweite Grund ist, dass ich diese Arbeit einfach unsymphatisch finde. Niemand mag Spam. Weder im Internet noch außerhalb. Und Promotionwork ist genau das. Spam außerhalb des Internets.</p>
<p>Die zweite Kategorie umfasst alle Jobs, zu denen ein normaler Backpacker (wenn man mich denn als den Durchschnitt ansehen kann) nicht in der Lage ist. Entweder wird nach Leuten mit jahrelanger Erfahrung in bestimmten Fachgebieten gesucht oder es werden verschiedenste Lizenzen erwünscht, die zumindest ich nicht vorweisen kann. Die Jobs wären eigentlich genau das, was ich hier machen wollen würden, nur leider bin ich dafür nicht qualifiziert.</p>
<p>Die dritte und letzte Kategorie umfasst schlussendlich die Jobs, die für mich tatsächlich in Frage kommen. Diese Kategorie ist allerdings sehr stark unterbesetzt, sodass auf ein offenes Stellenangebot ca. tausende Backpacker kommen, die diesen Job gerne hätten.</p>
<p>Nach einigen Tagen Suche kann ich immerhin von mir behaupten, dass ich doch einen Job aus Kategorie Drei gefunden habe. Zwar weder gut bezahlt noch halbswegs interessant, aber immerhin verbaut er mir meinen Tag nicht mit bescheuerten Zeiten. Auch mit diesem Job hab ich immer noch den ganzen Tag für mich, da er zu einer Zeit ausgeführt wird, zu der ich eh nichts zu tun hab. Samstag und Sonntag morgens zwischen 6 und 12. Da würde ich eh schlafen. Was tut man nicht alles für den schnöden Mammon.</p>
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		<title>Eine Liebesbrief</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 07:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ich kann es nicht länger in mir halten. Es muss raus.

Müsste ich selbst Schöpfer spielen, mein Meisterstück würde so aussehen wie du. Du hast einfach alles. Seit dem ersten Morgen fühl ich mich hier zu Hause. Ich weiss nicht woran es liegt, aber bei dir ist einfach alles richtig. Ich hab die Großen den Kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/10/ein-liebesbrief"><img class="aligncenter size-medium wp-image-361" style="border: 1px solid black;" title="melb-yarra" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/melb-yarra.png" alt="" width="530" height="189" /></a></p>
<p>Ich kann es nicht länger in mir halten. Es muss raus.<br />
<span id="more-360"></span><br />
Müsste ich selbst Schöpfer spielen, mein Meisterstück würde so aussehen wie du. Du hast einfach alles. Seit dem ersten Morgen fühl ich mich hier zu Hause. Ich weiss nicht woran es liegt, aber bei dir ist einfach alles richtig. Ich hab die Großen den Kleinen immer vorgezogen. Aber auch die hatten immer so ihre Macken. Hier bei dir ist das alles anders. Du bist grün. Dein Kern ist kompakt, bietet aber alles, was man braucht, nicht braucht und mehr. Wenn etwas weiter entfernt liegt, ist es trotzdem in Windeseile erreicht . Und du bist grün.</p>
<p>Zur Zeit können wir wegen meiner verzweifelten Suche nach einem Job leider nicht so viel miteinander unternehmen, aber es gibt noch einiges, was ich machen möchte. Und an dir wird es sicher nicht scheitern, das weiss ich. Mit dir kann man immer was machen, egal ob das Wetter gut oder schlecht ist.<br />
Mit dir ist es einfach alles immer lebenswert. Egal was man macht.</p>
<p>Melbourne, ich glaub ich hab mich verliebt.</p>
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		<title>Von Irrfahrten und der Ostsee</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 04:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wie schon geschrieben musste ich gestern noch meine Tageskarte ausnutzen. Also bin ich endlich mal an den Stadtstrand von Melbourne gefahren. Nach St. Kilda. Was für eine Reise&#8230;

17:30
Schlender aus der Bibliothek raus und schlender zur S-Bahn Station der Linie 16. Direkt vor der Bibliothek. Die Bahn ist auch grad gekommen. Ich spring rein und sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/10/von-irrfahrten-und-der-ostsee"><img class="aligncenter size-medium wp-image-352" style="border: 1px solid black;" title="melb-st-kilda1" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/melb-st-kilda1.png" alt="" width="530" height="124" /></a></p>
<p>Wie schon geschrieben musste ich gestern noch meine Tageskarte ausnutzen. Also bin ich endlich mal an den Stadtstrand von Melbourne gefahren. Nach St. Kilda. Was für eine Reise&#8230;<br />
<span id="more-349"></span><br />
17:30<br />
Schlender aus der Bibliothek raus und schlender zur S-Bahn Station der Linie 16. Direkt vor der Bibliothek. Die Bahn ist auch grad gekommen. Ich spring rein und sie fährt los. Ich liebe das Nahverkehsssystem.</p>
<p>17:45<br />
Endstation. Sieht irgendwie nicht nach Strand aus. Ich les den Namen der Station. &#8220;Melbourne Universitiy&#8221;<br />
Ich bin in die falsche Richtung gefahren. Immerhin kommt alle 15Minuten ein Zug in die andere Richtung. Der nächste schon um 17:51. Ich liebe das Nachverkehrssystem.</p>
<p>17:52<br />
Irgendwie kommt der Zug nicht. Ich weiss nicht warum, aber entweder hab ich den Plan falsch gelesen oder das Nahverkehrsysstem ist doch nicht so gut, wie anfänglich vermutet.</p>
<p>18:21<br />
Irgendwie wurde einfach ein Zug ausgelassen. Klasse. Nach fast 40Minuten fahr ich dann doch endlich. Sogar in die korrekte Richtung.</p>
<p>18:24<br />
Ich bezweifel, dass ich in St. Kilda ankomme, während mein Tagesticket noch gültig ist. S-Bahn Fahren ist ein Wettrennen gegen Fußgänger. Die sind echt eine harte Konkurrenz, gegen Fahrradfahrer ist man hingegen chancenlos. Wieso muss diese Bahn bitte alle 20m anhalten? Diese eine Linie scheint mehr Haltestellen zu haben, als komplett Hamburg. Für Zusteigende sehr komfortabel. Für jeden, der schon mitfährt eine Qual.</p>
<p>18:55<br />
Ich kann das Meer sehen. Endlich raus aus der Bahn und ab an den Strand. Nach mehr als 30Minuten fahrt sind die geschätzten 7km doch endlich geschafft.</p>
<p>18:57<br />
Das ist also der Hausstrand der Melbourner. Die Kulisse ist großartig. Die Sonne geht im Meer unter und in der Ferne kann man die Wolkenkratzer des Business Districts sehen.<br />
Es erinnert mich aber doch irgendwie an die Ostsee. Nur dass es wärmer ist. Und man Wolkenkratzer sehen kann. Der Sand ist aber genauso wie an der Ostsee.</p>
<p>19:15<br />
Wirklich viel gibt es hier nicht zu sehen und auf Baden hab ich auch grad keine  Lust. Also gehts zurück zur S-Bahn.</p>
<p>19:17<br />
Ich kann sie sehen. Linie 16 zurück in die Stadt. Es liegen nicht mal 50m zwischen mir und dem Zug, der mich nach Hause fährt. Diese 50m sind leider eine 4 spurige Schnellstraße.</p>
<p>19:18<br />
Natürlich ist mir der Zug genau vor der Nase weggefahren. Und weil es nach 19 Uhr ist, fahren die Züge nur noch im 30Minuten Rhythmus. Ich hasse dieses Nahverkerhssystem hier.</p>
<p>19:21<br />
Eine andere S-Bahn kommt. Hält an. Ich steig ein. Weiss zwar nicht wohin sie genau fährt, aber alles was in Richtung Innenstadt fährt, ist willkommen. Und von hier gibt es keine andere Richtung als die Innenstadt.</p>
<p>19:25<br />
Das Wagnis hat sich gelohnt. Die beste S-Bahn Fahrt, die ich jemals hatte. Ist mehr eine Sightseeing Tour. Man fährt zwischen Strand und allerlei Sportstätten hindurch, im Hintergrund  immer die Skyline Melbournes. Nach einer Rechtskurve fährt man dann direkt in die Schluchten der Großstadt. Eine erstklassige Fahrt. Würde ich glatt nochmal machen und kann ich nur empfehlen. Linie 96 von St. Kilda in die Stadt.<br />
Ich liebe das Nahverkehrssystem.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-354 aligncenter" style="border: 1px solid black;" title="melb-st-kilda3" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/melb-st-kilda3.png" alt="" width="530" height="196" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>und taeglich gruesst das murmeltier</title>
		<link>http://www.whereswilly.de/2008/10/und-taglich-grust-das-murmeltier/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 05:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bericht]]></category>
		<category><![CDATA[melbourne]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die letzten Tage ist nicht so viel passiert. Das Wetter war durchwachsen (zwischen 20 und 25°C) und ich hab auch nicht so die unterschiedlichsten Aktivitäten unternommen.

Gestern Abend war erstmal gemeinsames Essen im Hostel angesagt. Ein Chilene hat für den ganzen Haufen ein typisch chilenisches Gericht gekocht. Den Namen hab ich zwar vergessen, es war aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/2008/10/und-taglich-grust-das-murmeltier/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-341" style="border: 1px solid black;" title="mel-zug" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/mel-zug.png" alt="" width="530" height="144" /></a></p>
<p>Die letzten Tage ist nicht so viel passiert. Das Wetter war durchwachsen (zwischen 20 und 25°C) und ich hab auch nicht so die unterschiedlichsten Aktivitäten unternommen.<br />
<span id="more-339"></span></p>
<p>Gestern Abend war erstmal gemeinsames Essen im Hostel angesagt. Ein Chilene hat für den ganzen Haufen ein typisch chilenisches Gericht gekocht. Den Namen hab ich zwar vergessen, es war aber eine Art Eintopf mit Rindfleisch, Maiskolben und allem möglichen anderen Gemüse. Sehr lecker.<br />
Anschliessend wurden dann noch einige Trinkspiele ausgetauscht. Alkohol bringt die Kulturen doch näher zusammen als man denkt. Der Abend war ausgelassen aber entspannt. Im Hostel wohnen derzeit sehr viele Franzosen, so wurde den ganzen Abend hauptsächlich Wein getrunken.</p>
<p>Sonst leben hier derzeit noch einige Briten, drei weitere Deutsche, einige Asiaten und nen Südafrikaner. Ein netter Haufen, auch wenn man mit den Asiaten eigentlich fast nichts zu tun hat. Und mit den anderen Deutschen hab ich auch bald weniger zu tun als mit den Franzosen.</p>
<p>Heute morgen hatte ich nen Jobinterview, wo nach einem hart arbeitenden Menschen gesucht wurde. In der Hoffnung, dass ich endlich mal nen Jobangebot in der Hand habe, wo körperliche Arbeit gefordert wird, hab ich mich in ausergewöhnliche Unkosten gestürzt. Ein Tagesticket für die Nahverkehrszüge.<br />
Nach der Zugfahrt und weiteren 20Minuten Fußweg endlich angekommen, erfahr ich, dass es auch nur ein &#8220;salesjob&#8221; ist&#8230; Das hät man mir auch gleich am Telefon sagen können..</p>
<p>Das Ticket werd ich jetzt noch ein wenig weiternutzen und nochma schnell nach St. Kilda fahren. Mal gucken, wie es da so aussieht.</p>
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		<title>Waden aus Stahl</title>
		<link>http://www.whereswilly.de/2008/10/waden-aus-stahl/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 00:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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Langsam bin ich echt im Training. Als ich abgereist bin, hatte ich eine leichte Angst, dass ich auf meiner Reise sportlich vielleicht ein wenig zu kurz kommen könnte.
Diese Zweifel waren völlig unbegründet. Mittlerweile bin ich ja schon über eine  Woche weg und über mangelnde Bewegung kann ich nicht klagen.

Wie man sich bei meinem Geiz vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/2008/10/waden-aus-stahl"><img class="aligncenter size-medium wp-image-301" style="border: 1px solid black;" title="wade" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/wade2.png" alt="" width="530" height="123" /></a></p>
<p>Langsam bin ich echt im Training. Als ich abgereist bin, hatte ich eine leichte Angst, dass ich auf meiner Reise sportlich vielleicht ein wenig zu kurz kommen könnte.<br />
Diese Zweifel waren völlig unbegründet. Mittlerweile bin ich ja schon über eine  Woche weg und über mangelnde Bewegung kann ich nicht klagen.<br />
<span id="more-300"></span><br />
Wie man sich bei meinem Geiz vielleicht ausmalen kann, versuche ich ununterbrochen den ein oder anderen Dollar zu sparen -  und bei öffentlichen Verkehrsmitteln geht das verdammt gut. Ich rede hier selbstverständlich nicht vom schwarz Fahren. Am einfachste und sichersten spart man die Fahrtkosten, wenn man gar nicht mit ihnen fährt. Und so bin ich die letzten Tage nahezu überall hin zu Fuß gegangen.<br />
Wenn ich grob überschlagen müsste, so würde ich sagen, dass ich an die acht Kilometer pro Tag zurücklege. Das macht bei vier Tagen Los Angeles und drei Tagen Melbourne 56km. Meine Füße bluten&#8230;</p>
<p>Gestern war vermutlich der Höhepunkt meiner Walkingkarriere und zugleich der Tiefpunkt meines Vertrauens in meinen Orientierungssinn. Melbournes Innenstadt ist recht simpel aufgebaut. Downtown Melbourne besteht nur aus parallel verlaufenden Straßen und ist zudem recht klein. Trotzdem hat mich der Rückweg vom einen Ende der Stadt zum Hostel an die zwei Stunden gekostet (es sind vielleicht 1,5km, wenn es hoch kommt..). Zwischendurch war ich zwar schon fast an meinem Ziel, hab das aber nicht gemerkt, da das Hostel hinter einer Anhöhe liegt. Im Glauben völlig falsch zu sein, hab ich dann umgedreht und in die komplett falsche Richtung gelaufen. Erst als ich an die 60Minuten gelaufen war und locker 4km vom Zentrum entfernt war,dachte ich mir, dass da irgendwas nicht stimmen kann. Hab mich dann  ne weitere Stunde durchgefragt und kam an die zwei Stunden später als erwartet zum Hostel. Das Abendbrot hab ich mir redlich verdient gehabt.</p>
<p>Ich glaube, morgen kaufe ich mir ein Wochenticket für die S-Bahn&#8230;</p>
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		<title>High Tech Backpacking</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 02:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[australien]]></category>
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Auch Backpacker müssen mit der Zeit gehen. Und da hat mir doch noch was gefehlt.
Aber ab heute ist alles anders. Die zeit der Finsternis ist vorbei und ich wende mich dem Licht der grenzenlosen Konektivität zu. Heute musst ich zuschlagen. Fühlt sich ein wenig an wie Weihnachten. Bei dem jetzigen Kurs des AUS$ konnte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/2008/10/high-tech-backpacking"><img class="size-medium wp-image-297 aligncenter" style="border: 1px solid black;" title="laptop" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/laptop.png" alt="" width="530" height="157" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Auch Backpacker müssen mit der Zeit gehen. Und da hat mir doch noch was gefehlt.</p>
<p>Aber ab heute ist alles anders. Die zeit der Finsternis ist vorbei und ich wende mich dem Licht der grenzenlosen Konektivität zu. Heute musst ich zuschlagen. <span id="more-296"></span>Fühlt sich ein wenig an wie Weihnachten. Bei dem jetzigen Kurs des AUS$ konnte ich einfach nicht widerstehen. Hab mir nen kleines Subnotebook gegönnt um immer und überall in der Lage zu sein, Texte zu verfassen und unter Umständen auch gleich zu posten oder Mails zu checken. Und so wirklich glücklich war ich mit der alten Lösung (Internetcafés) auch nicht. In meinem Hostel fühl ich mich ins Jahr 1998 zurückversetzt.<br />
Aber diese Zeiten sind nun vorbei. Heute habe ich mich erfolgreich in die Riege der High Tech Backpacker eingereiht.</p>
<p>Und ´nen neuen Handyvertrag hab ich mir auch noch gleich gegönnt. Preislich kaum zu schlagen. Eine SMS in die Heimat kostet angeblich nur 25cent &#8211; muss ich demnächst mal ausprobieren. Kleinen Hacken hat die Sache nur&#8230; Diese Vollidioten in Los Angeles haben mein Handy anscheinend nicht richtig freigeschaltet, weswegen ich jetzt immer mit zwei Telefonen herum rennen muss&#8230;</p>
<p>Damit ist meine lange Liste der zu erledigenden Dinge fast komplett abgearbeitet.<br />
Visum ist jetzt endlich gültig, Tax File Number wurde beantragt, ich habe ein funktionierendes Telefon und ein Notebook noch dazu.<br />
Fehlt nur noch ein Konto und eine Arbeit.</p>
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