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	<title>where&#039;s willy? &#187; red centre</title>
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		<title>The Rock Tour &#8211; Tag 2/3</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 23:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem zwei von drei Sehenswürdigkeiten schon besucht wurden, war nur noch das Wahrzeichen Australiens übrig. Der Uluru. Ihn sollten wir sogar zweimal in zwei Tagen besuchen. Sowohl für Sonnenauf- als...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2009/01/the-rock-tour-2"><img class="alignnone size-medium wp-image-738" style="border: 1px solid black;" title="the-rock-tour-2" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/the-rock-tour-2.jpg" alt="" width="530" height="132" /></a></p>
<p>Nachdem zwei von drei Sehenswürdigkeiten schon besucht wurden, war nur noch das Wahrzeichen Australiens übrig. Der Ulu<span style="text-decoration: underline;">r</span>u. Ihn sollten wir sogar zweimal in zwei Tagen besuchen. Sowohl für Sonnenauf- als auch Untergang.</p>
<p><span id="more-735"></span>Gegen Ende des zweiten Tages unser erster Ausflug zum Ayers Rock. Wir kommen als erste am Sunset Carpark an. Es sind noch ca. 90 Minuten bis zum eigentlichn Sonnenuntergang, der Park fängt aber schon an sich zu füllen. Wir bereiten unser Abendessen zu, sichern uns einen guten Platz und schauen dem regen Treiben zu.<br />
Bevor all die anderen Touristen kamen, wurden ewig lange überall kleine Sektempfänge für die betuchten Reisenden aufgebaut, die wenig später in ihren riesigen Bussen herangefahren wurden. Durchschnittsalter: 60, Durchschnittsgewicht: 20kg zu viel.<br />
Ich hätte nie vermutet, dass solche Heerscharen an Menschen jeden Abend zum Berg fahren um sich den Sonnenuntergang anzuschaun. Und nach dem zu urteilen, was ich gesehen habe, kann ich es auch nicht so recht nachvollziehen. Ich hatte gehofft, dass sich der Berg tatsächlich dunkelrot verfärbt, stattdessen ist er aber nur grau-rot geworden, bevor er komplett von der Dunkelheit verschluckt wurde.</p>
<p>Nach einer kurzen Nacht im Camp ging es am nächsten Morgen dann schon um vier Uhr raus, da wir uns auch den Sonnenaufgang anschauen wollte. Diesmal allerdings ein wenig abgelegener und mit der Sonne hinterm Berg. Der Parkplatz war nahezu leer und das Bild besser.<br />
Nach einem Sonnenaufgangsfrühstück mit einer Billiarde Fliegen (ich hab noch nie in meinem Leben so viele Fliegen gesehen) ging es dann direkt zum Berg, wo wir eine Wanderung einmal rund herum gemacht haben. Auf den Berg konnte man wegen der Hitze und einer Zeremonie der Aborigines nicht.</p>
<p>Anschließend haben wir uns dann auch schon auf den Rückweg gemacht, auf dem wir noch auf einer kleinen Kamelfarm mit Rennkamelen Halt gemacht haben.<br />
Und nach der lang ersehnten Dusche im Hostel ging es dann noch in die Stadt in eine der verrücktesten Bars, die ich je gesehen habe. Vertauschte Wasserhähne, Klinken an der falschen Seite der Tür, eine Ritterrüstung aus deren Schritt man sich Erdnüsse nehmen kann, eine Live-Übertragung ins Internet und angeblich sogar die Option, dass einem andere übers Internet einen Drink spendieren können.</p>
<p>Nach einer weiteren kurzen Nacht im Hostel ging es dann auch schon wieder zum Bahnhof und zurück Richtung Süden. Einmal Wüste und zurück.</p>
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		<title>The Rock Tour &#8211; Tag 1/2</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 06:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier die versprochene und lang erwartete Ausführung über meine Tage im Zentrum Australiens. In Adelaide hab ich mir ein Tag im vorraus glücklicherweise noch nen Platz für ne 3Tage/2Nächte Tour...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2009/01/the-rock-tour-1"><img class="alignnone size-medium wp-image-733" style="border: 1px solid black;" title="the-rock-tour-1" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/the-rock-tour-1.jpg" alt="" width="530" height="138" /></a></p>
<p>Hier die versprochene und lang erwartete Ausführung über meine Tage im Zentrum Australiens.<br />
In Adelaide hab ich mir ein Tag im vorraus glücklicherweise noch nen Platz für ne 3Tage/2Nächte Tour einmal vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Mitte ergattern. Gleich in den Bus nach Adelaide, eine Nacht im Hostel verbracht und dann ging es auch schon los.</p>
<p><span id="more-732"></span>Morgens um sechs hat der Bus nacheinander alle Hostels in Alice Springs angefahren und überall nen paar Leute aufgesammelt. Als wir dann vollständig waren ging es auch gleich in Richtung Kings Canyon. Auf der langen Fahrt noch ein wenig Schlaf sammeln und die Leute kennen lernen. Nachdem ich im Working-Hostel fünf Wochen lang fast keine Deutschen gesehen habe, wimmelt es hier nur so von ihnen. Jeder Zweite der Tour ist Deutsch. Tut gut, mal wieder ein paar Worte auf Deutsch zu wechseln.<br />
Gegen zwölf kommen wir endlich halbwegs ausgeschlafen am Kings Canyon an und dürfen sofort lernen, was es heißt, mittem im Outback wandern zu wollen. Es sind ca. 40°C und unser komplettes Marschgepäck besteht aus Wasserflaschen.<br />
Der Weg führt uns sofort über das anstrengenste Stück des Tracks. Um die 400m Stufen steil bergauf. Die Sonne fast direkt im Zenit. Endlich oben angekommen aber ein erster fantastischer Ausblick über den Kings Canyon und die umliegende Landschaft. Die ist übrigens nicht rot, sondern überwiegend grün. Nach Jahren der Dürre hat es in den letzten zwei Monaten das erste Mal seit Jahren wirklich geregnet. Überdurchschnittlich viel.<br />
Wir wandern oben parallel zur Schlucht und lernen einiges über den Kings Canyon und seine Entstehung. Ewig angetrieben von der Hoffnung auf eine baldige Abkühlung. Auf halber Strecke kommt man zu einem immerfeuchten Wasserloch um das herum es nur so von Plfanzen strotzt. Nicht umsonst als &#8216;Garten Eden&#8217; bezeichnet. Und mit ca. 22° ideal zum Schwimmen.<br />
Nach einer kurzen Abkühlung geht es dann wieder weiter durch die Hitze, den Rest der Strecke bewältigen. Wir geniessen noch einige wunderbare Ausblicke über den Canyon und einen langsamen Abstieg.</p>
<p>Zurück am Bus machen wir uns dann auch schon auf den Weg zu unserem ersten Schlafplatz. Ein Camp irgendwo in der Wildnis. Zwischendurch legen wir noch zwei kleine Versorungsstopps ein. Einmal einfach am Wegesrand um ein wenig Feuerholz für unser Lagerfeuer zu sammeln und einmal um Bier für die zwei kommenden Nächte zu besorgen.<br />
Nachdem unser Camp dann aufgeschlagen ist &#8211; es bestand nur daraus, das Holz aufzustapeln und die Swags (Allwetterschlafsäcke, die  man über den eigentlich Schlafsack rüberzieht) drumherum zu legen &#8211; machen wir es uns auch schon ums Feuer gemütlich und geniessen unseren ersten Abend unter dem australischen Sternenhimmel. Zum schlafen komme ich diese Nacht nicht allzu lange, da es auch nachts noch um die 25-30° warm ist. Man bräuchte weder einen Swag noch einen Schlafsack.</p>
<p>Nach einer recht kurzen Nacht stehen wir zusammen mit der Sonne auf (gegen fünf), löschen die Flammen und packen unser Camp zusammen und machen uns dann weiter auf den Weg Richtung Kata Tjuṯa. Nach einer weiteren Busfahrt kommen wir wieder pünktlich zur Hitze auf dem Wanderweg an und machen eine kleine Tour durch das Valley of Winds. Eine wahnsinns Kulisse. Riesige orange-rote Felsen mitten in der Steppe. Und zwischen den Felsen, wie in einem schlechten Film mit Kunstkulisse, ist alles satt grün und bewaldet.</p>
<p>Zur Mittagshitze gehts dann weiter zum nächsten Campingplatz, wo wir eine kleine Runde im Pool drehen, bevor wir uns wieder auf Achse machen. Auf zu unser letzten Sation &#8211; dem Ulu<span style="text-decoration: underline;">r</span>u.<br />
Aber davon morgen mehr.</p>
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		<title>desert and back</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 06:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder einmal zurück in der Zivilisation. Wieder Asphalt unter den Füßen und Kunstlicht überm Kopf. Umgeben von Menschenmassen, Häusern, Autos. Und endlich wieder fließend Wasser und Strom. Nach einer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2009/01/desert-and-back" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-728" style="border: 1px solid black;" title="desert-and-back1" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/desert-and-back1.jpg" alt="" width="530" height="126" /></a></p>
<p>Und wieder einmal zurück in der Zivilisation. Wieder Asphalt unter den Füßen und Kunstlicht überm Kopf. Umgeben von Menschenmassen, Häusern, Autos. Und endlich wieder fließend Wasser und Strom. Nach einer Woche Rundreise durch das Zentrum Australiens freut man sich über die keinen Dinge des Lebens. Und ein paar der großen Dinge Australiens habe ich nun auch gesehen.</p>
<p><span id="more-726"></span>Zurück hier in Adelaide muss ich mich erstmal ein wenig von den Strapazen der letzten Tage erholen. Fast eine Woche unterwegs gewesen. Fast 5000km zurückgelegt. Fast 50 davon zu Fuß. Bei fast 50°C im Schatten.<br />
Während der dreitägigen Tour, die uns vorbei an den drei Attraktionen des roten Zentrums (was derzeit aufgrund von extremem Regenfällen garnicht rot, sondern grün ist) geführt hat, habe ich in drei Tagen weniger als zehn Stunden geschlafen. Konnte dafür umso länger einen wunderbar klaren Sternenhimmel genießen. Übernachtet wurde draußen unter freiem Himmel in einem Swag &#8211; einem Schlafsack für Draußen. Bei 45°C am Tage und ca. 30 in der Nacht bräuchte man eigentlich aber etwas, was einen runterkühlt&#8230;</p>
<p>Abgesehen von dem kleinen Schlafdefizit war die Tour aber klasse. Hatten drei sehr lustige Tage und haben nebenbei auch noch ales gesehen &#8211; den Kings Canyon, die Kata Tjuṯa (die Olgas) und den Uluṟu (Ayers Rock). Die Fotos werd ich die nächsten Tage mal durchgehen.</p>
<p>Werd wohl demnächst noch ein wenig mehr dazu schreiben. Jetzt gönne ich mir aber erstmal ein bisschen Schlaf.</p>
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