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	<title>gapyear - where's willy? &#187; nordinsel</title>
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		<title>a long way down</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 00:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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Mit dem Tongariro Crossing hatte ich meinen letzten Punkt auf der Liste der zu erledigenden Dinge abgehakt. Es stand aber noch etwas anderes drauf, über das noch nicht geschrieben wurde, was aber schon kurz vorher gestrichen werden konnte. Aus einem Flugzeug springen.
Das Wetter hier in Taupo war bei meiner Ankunft hier so unglaublich gut, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/a-long-way-down"><img class="alignnone size-full wp-image-1078" style="border: black 1px solid;" title="a long way down" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/a-long-way-down.jpg" alt="a long way down" width="530" height="141" /></a></p>
<p>Mit dem Tongariro Crossing hatte ich meinen letzten Punkt auf der Liste der zu erledigenden Dinge abgehakt. Es stand aber noch etwas anderes drauf, über das noch nicht geschrieben wurde, was aber schon kurz vorher gestrichen werden konnte. Aus einem Flugzeug springen.</p>
<p><span id="more-1077"></span>Das Wetter hier in Taupo war bei meiner Ankunft hier so unglaublich gut, dass ich mich kurzfristig dazu entschlossen habe, doch noch Fallschirmspringen zu gehen. Gegen zehn in Taupo angekommen, um elf geht es dann auch schon auf zum Flughafen.<br />
Wir setzen uns ins Flugzeug. Jeder hat seinen Sprungharnisch an und alles wichtige wurde besprochen.  Mit mir springen noch zwei andere, was sechs Personen im hinteren Teil des Flugzeugs bedeutet. Viel Platz hat man so nicht. Aber allzu lange bleibt man ja sowieso nicht drin. Da ich als erster springe, sitze ich direkt an der riesigen Plexiglastür und kann den Ausblick beim hoch fliegen komplett genießen. Zuerst fühlt es sich noch wie ein normaler Flug an, nur in einem winzig kleinen Flugzeug. Umso höher man steigt und umso länger man im Flugzeug sitzt, desto mehr fängt man an zu realisieren, das es zwar wie ein normaler Flug scheint, die normale Landung aber fehlt.<br />
Wir steigen immer höher und es ist Zeit sich sprungfertig zu machen. Ich zieh meine Handschuhe an, setz die Fliegermütze auf und zieh die Brille ins Gesicht. Gleichzeitig hakt mich mein Tandempartner an seinen Harnisch. Wenig später gleitet die Tür auf und es liegt nichts mehr zwischen uns und den Wolken. Wir robben zum Ausstieg und hängen in der Tür, klammern uns an die kleinen Stangen außerhalb des Flugzeugs. Der Wind rast an einem vorbei und der Boden scheint ewig weit entfernt zu sein. Wir fliegen über den Wolken, man kann die Felder und die Stadt unter uns sehen. Winzig klein neben dem riesigen See (so groß wie Singapur). In der Ferne die weißen Gipfel der Berge des Tongariro Crossings. Nach einem Augenblick in der Tür kommt das Zeichen, dass wir abspringen können und wir lassen los.<br />
Wir fallen aus dem Flugzeug. Drehen uns in der Luft. Liegen kurz auf dem Rücken. Sehen das Flugzeug über uns weiterfliegen. Und das Fallen nimmt kein Ende. Das Flugzeug wird immer kleiner. Wir liegen auf dem Bauch. Der Wind nimmt einem jegliche Kontrolle über das Gesicht. Mit 200 km/h rasen wir dem Boden entgegen. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Das Fallen scheint unendlich. Wir fliegen durch die Wolken, in denen Regenbögen zu sehen sind.  Und plötzlich fehlt der Wind. Nach fast einer Minute geht der Fallschirm auf und man hat Zeit sich wieder zu fangen. Aus dem Rausch Richtung Erdboden wird ein gemütliches Gleiten. Man kann einzelne Häuser sehen, die Flugzeuge auf dem Flughafen, die Autos auf der Straße. Wir ziehen ein paar Kreise in der Luft, einige Rundblicke. Man kann die Menschen die Menschen auf dem Flughafen sehen, die nur auf unsere Landung warten.<br />
Wir setzen auf.</p>
<p>Ich hab ein riesiges Grinsen im Gesicht, das noch ewig hält.</p>
<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/a-long-way-down"><img class="alignnone size-full wp-image-1081" style="border: black 1px solid;" title="a long way down" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/a-long-way-down2.jpg" alt="a long way down" width="530" height="265" /></a></p>
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		<title>The good and the bad</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 00:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Damit wäre auch der letzte Punkt auf meiner Liste der Dinge, die ich hier in meiner kurzen Zeit in Neuseeland unbedingt machen möchte, abgehakt. Aus dem Tongariro Crossing ist tatsächlich noch etwas geworden. Aufgrund meines Zeitplanes hatte ich nur am Donnerstag die Möglichkeit zu wandern und am Donnerstag war das Wetter einmalig.
Das Tongariro Crossing (oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/the-good-and-the-bad"><img class="alignnone size-full wp-image-1075" style="border: black 1px solid;" title="The good and the bad" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/the-good-and-the-bad.jpg" alt="The good and the bad" width="530" height="138" /></a></p>
<p>Damit wäre auch der letzte Punkt auf meiner Liste der Dinge, die ich hier in meiner kurzen Zeit in Neuseeland unbedingt machen möchte, abgehakt. Aus dem Tongariro Crossing ist tatsächlich noch etwas geworden. Aufgrund meines Zeitplanes hatte ich nur am Donnerstag die Möglichkeit zu wandern und am Donnerstag war das Wetter einmalig.</p>
<p><span id="more-1074"></span>Das Tongariro Crossing (oder der? Oder die? Ich werde höchstwahrscheinlich alle Artikel benutzen. Oder soll ich „the“ nehmen?) wird hier in Neuseeland als die Beste der Eintageswanderung bezeichnet. Es ist eine atemberaubende Strecke. Man startet unterhalb eines noch aktiven Vulkans (was aber nicht bedeutet, dass man glühende Lava, vom Himmel fallende Steine oder riesige Rauchschwaden sieht), marschiert einige Zeit durch eine tundraähnliche Hochebende, klettert anschließend fast senkrechte Pfade zwischen erstarrtem Lavagestein hoch, wandert durch alte schneebedeckte Krater und hinunter zu bunten Schwefelseen. Eine Vielfalt, wie man sie wohl nur in Neuseeland bekommen kann.<br />
Mittlerweile ist Winter, was das Wetter noch unvorhersehbarer macht, als es hier eh schon ist. Alle Gipfel im Tongariro Park sind mit Schnee bedeckt. Und da fängt dann auch das an, was mir an Neuseeland in keinster Weise gefallen mag. Es wird komplett übertrieben. Fragt man in der Touristeninformationen zum Zustand des Tracks werden einem die verrücktesten Horrorgeschichten erzählt, die einem mit dem Gefühl stehen lassen, man schaffe die Wanderung nicht ohne Sherpas und himalajaerfahrene Guides. Und sowieso ist es ja die einzige Möglichkeit mit Guides da hochzukommen. Steigeisen seien Pflicht. Und da man im ganzen Ort natürlich keine Steigeisen sich leihen kann, macht man also eine Tour.<br />
Die Strecke liegt teilweise im Schnee. Da ist aber selbst mit Turnschuhen vorankommen gewährt. Welche mit eigenem Auto sind einfach hingefahren und mir ihren Adidasschuhen dort rumgekraxelt. Mit Steigeisen hochzulaufen ist manchmal ein paar Sekunden schneller. Ein Ding der Unmöglichkeit wäre es ohne die aber auf keinen Fall gewesen. Und die Tour an sich war auch ein Witz. Aufgrund der Gruppe waren wir nicht schnell genug, um das komplette Crossing zu machen und mussten so mitten auf dem Weg wieder umdrehen. Da hätte ich alleine mehr geschafft.<br />
Warum ich mich darüber so ärgere? Ich hätte einen Lift zum Crossing und zurück bekommen können, die haben aber aufgrund der Vorhersagen der Touristeninfo nur den Anfang der Strecke geplant und wollten dann umdrehen. Ich wollte die ganze machen und hab mich für die Tour entschieden. Heute die beiden wieder getroffen, die haben ihre Meinung geändert und sie die ganze gelaufen und die Tour hat auch ihre Meinung geändert.</p>
<p>Fazit: Tongariro Crossing ist der Hammer. Eine super Wanderung, die definitiv zu den Besten gehört. War aber auf keinen Fall so unglaublich schwer, wie behauptet und die Tour ist eine reine Geldverschwendung. Damit wäre mein Frust dann auch von der Seele geschrieben. Musste mich einmal leicht echauffieren.</p>
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		<title>addicted</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 04:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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Wieder gesund und das Abenteuer geht weiter. Hier in Neuseeland gibt es einfach so viele Angebote, ich hätte den ganzen Tag mit irgendwelchen verrückten Dingen verbringen können. Aber für die restlichen Zeit muss ja auch noch was über bleiben.
Als alter Schnäppchenjäger reißt mich mein Wecker noch vor neun Uhr aus dem Schlaf, damit ich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/04/addicted"><img class="alignnone size-full wp-image-1037" style="border: 1px solid black;" title="addicted" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/addicted.jpg" alt="addicted" width="530" height="130" /></a></p>
<p>Wieder gesund und das Abenteuer geht weiter. Hier in Neuseeland gibt es einfach so viele Angebote, ich hätte den ganzen Tag mit irgendwelchen verrückten Dingen verbringen können. Aber für die restlichen Zeit muss ja auch noch was über bleiben.</p>
<p><span id="more-1035"></span>Als alter Schnäppchenjäger reißt mich mein Wecker noch vor neun Uhr aus dem Schlaf, damit ich auch ja nicht das Early Bird Special verpasse. Vor elf Uhr zahlt man 15 Dollar weniger. Dass kann ich mir nicht entgehen lassen. Noch leicht schlaftrunken mache ich mich auf den Weg zu Neuseelands höchster Bungyplatform, von der aus man einen Watertouch machen kann. Wenn, dann richtig.<br />
Guck mir zuerst ein paar andere Springer an, bis ich mich dann auch endlich eintrage. Schnell noch umziehen – springe nur mit meiner Badeshorts -  wenn, dann richtig – und rauf gehts auf die Plattform. 47 Meter über dem Waikato River, 20 Meter vor den Klippen. Meine Füße werden bombenfest zusammen geschnürt und in das Gummiseil eingehakt. Ich bin noch gelassen, es scheint alles noch ein wenig in der Ferne zu liegen. Ein letzter Sicherheitscheck und ich darf an die Kante treten.<br />
Plötzlich kommen mir diese 47 Meter Nichts unter mir ewig weiter vor, als noch vom Zuschauerplatz. Ich blicke in eine riesige Schlucht. Links und rechts von mir türmen sich weißgelbe Klippen auf. Unter mir liegt das wunderbar blauweiße Wasser ruhig wie ein Leichentuch. Es fühlt sich unvorstellbar hoch an. Ich breite meine Arme aus. Sauge die Kulisse in mich ein. Und springe.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1038" style="border: 1px solid black;" title="1" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/1.jpg" alt="1" width="530" height="239" /></p>
<p>Das Wasser kommt auf mich zugerast. Ich kann meinen Blick nicht abwenden. Beschleunige unaufhaltsam Richtung Aufschlag. Der Boden kommt immer näher. Ein überwältigendes Gefühl. Ich rase durch die Luft. Kann nicht einmal schreien. Bis ich schließlich eintauche. Völlig überraschend durchschlage ich die Oberfläche und bin fast komplett im Wasser. Und schnelle auch schon wieder hoch. Ein atemraubendes Gefühl. Komme trotzdem dazu zu schreien.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1040" style="border: 1px solid black;" title="2" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/2.jpg" alt="2" width="530" height="477" /></p>
<p>Einige Bounces später liege ich auch schon auf dem Boot, das mich vom Seil löst und sicher zurück an Land fährt. Ich renne die unzähligen Treppenstufen bis zur Sprungplattform wieder hoch und trage mich nochmal ein. Ich kann es einfach nicht lassen. Diesmal rückwärts.</p>
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		<title>Herbst</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 03:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einige schüchterne Sonnenstrahlen finden ihren Weg durch die Wolken. Gelbe und rote Blätter liegen auf den Straßen, einige grün-gelbe hängen noch an den Bäumen. Man sieht Menschen in dicken Jacken, mit Handschuhen und Schal. Lange bin ich vor ihm geflohen, doch nun hat mich der Herbst eingeholt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/04/herbst"><img class="alignnone size-full wp-image-1013" style="border: 1px solid black;" title="Herbst" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/herbst1.jpg" alt="Herbst" width="530" height="131" /></a></p>
<p>Einige schüchterne Sonnenstrahlen finden ihren Weg durch die Wolken. Gelbe und rote Blätter liegen auf den Straßen, einige grün-gelbe hängen noch an den Bäumen. Man sieht Menschen in dicken Jacken, mit Handschuhen und Schal. Lange bin ich vor ihm geflohen, doch nun hat mich der Herbst eingeholt.</p>
<p><span id="more-1012"></span>Hinter mir liegt der wohl längste Sommer meines Lebens. Umso ungewohnter ist nun die Umstellung auf den kalten Teil des Jahres.<br />
Aber irgendwie fühlt es sich gut an. Nach einer Ewigkeit guten Wetters fühlt es sich gut an. Erst jetzt merke ich, dass es mir irgendwie doch gefehlt hat. Ein ruhiger Tag auf dem Sofa. Lange Hosen und Socken. Mit Handschuhen, Schal und Mütze runter in die Stadt. Die letzten Blätter an den Bäumen, die erste Erkältung.<br />
Nebelschwaden ziehen durch die Stadt und das Leben wird langsamer. Man bleibt einfach zu Hause. Legt sich aufs Sofa. Schaut ein wenig fern, hört ein wenig Musik. Beobachtet, wie der Regen gegen das Fenster schlägt. Zieht sich die Wolldecke bis zum Hals und hat einfach einen ruhigen Tag.</p>
<p>Aber das alles hat auch seine negative Seite. Aufgrund des schlechten Wetters wurde die Wanderung, die ich morgen antreten wollte, abgesagt. Wobei ich eh nicht sicher bin, ob ich morgen überhaupt wandern gehen könnte. Hab mir beim Mountainbiking eine recht miese Erkältung eingefangen. Ich hoffe, dass ich trotzdem bis morgen wieder gesund bin, damit ich wenigstens meine Jagd nach Adrenalin weiter fortsetzen kann.</p>
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		<title>Heiß und Kalt</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 07:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[bericht]]></category>
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		<category><![CDATA[nordinsel]]></category>
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		<description><![CDATA[
Meine Beine brennen vor Schmerz. Matsch spritzt gegen meine Unterschenkel. Regen gegen mein Gesicht. Es ist nass und kalt. Ich denk immer wieder daran, aufzuhören. Rappel mich dann aber wieder auf und quäle mich weiter. Und kurz darauf weiß ich auch wieder, wieso.
Neuseeland ist wohl das Adrenalinland Nummer eins. Überall sieht man irgendwelche Actionsportarten. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/04/heis-und-kalt"><img class="alignnone size-full wp-image-1009" style="border: 1px solid black;" title="Heiß und Kalt" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/heis-undkalt.jpg" alt="Heiß und Kalt" width="530" height="136" /></a></p>
<p>Meine Beine brennen vor Schmerz. Matsch spritzt gegen meine Unterschenkel. Regen gegen mein Gesicht. Es ist nass und kalt. Ich denk immer wieder daran, aufzuhören. Rappel mich dann aber wieder auf und quäle mich weiter. Und kurz darauf weiß ich auch wieder, wieso.</p>
<p><span id="more-1008"></span>Neuseeland ist wohl das Adrenalinland Nummer eins. Überall sieht man irgendwelche Actionsportarten. Und jeder scheint sie zu machen. Heute sind mir Menschen von 12 bis Mitte 60 entgegen gekommen. Einige Kilometer südlich von Rotorua, mitten im Wald. Aber niemand kam zum Wandern. Alle sind hier um sich komplett auszupowern und den absoluten Kick zu bekommen. Alle sind hier um Mountain Bike zu fahren.<br />
Und da kann man hier auch. Ein unendlich scheinendes Wegenetz, dass sich über den kompletten Wald und über mehr als 200 Höhenmeter erstreckt. Ich fahre den halben Nachmittag und hab nichtmal einen Bruchteil der Strecken gesehen. Nach einigen Stunden macht mein Körper aber komplett schlapp. Ich quäle mich immer wieder die kleinsten Steigungen hoch, weil ich noch einmal downhill fahren will. Und noch einmal. Und noch einmal&#8230;<br />
Nach vier Stunden wäre ich am liebsten direkt am Hostel, bin aber nicht einmal am Parkplatz. Hab es doch noch geschafft mich zu verfahren. Kämpfe mich zurück zum Carpark und den Berg hoch in die Stadt. Ich kann kaum noch stehen, geschweige denn Laufen. Werde auf dem Fahrrad beinahe von Fußgängern überholt. Für die fünf Kilometer zum Hostel brauche ich fast eine halbe Stunde.<br />
Ich werfe meine Klamotten einfach in eine Ecke, die sich grade anbietet, wasche den Schlamm vom Körper und springe in meine Badehose. Nur ein heißes Bad im Whirlpool kann meinen geschunden Körper jetzt wieder zu Kräften bringen. Es fängt an in Strömen zu regnen, wieder fließen Regentropfen mein Gesicht hinunter. Ich steige aus dem Pool und spaziere durch den Regen, bis ich mir kalt ist und ich wieder zurück ins heiße Wasser muss. Ich warte bis meine Haut anfängt rot zu glühen und stelle mich wieder in den Regen.</p>
<p>Ein perfekter Tag</p>
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		<title>Black</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 07:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[bericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Einundzwanzig komplett schwarzgekleidete Personen, mit weißen Gummistiefeln und einem roten Helm, marschieren in einer langen Reihe über riesige Felder. Jeder von ihnen trägt einen schwarzen Reifenschlauch. Man hört nur das Quietschen, das beim Reiben von Gummi auf Neopren entsteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/04/black"><img class="alignnone size-full wp-image-1002" style="border: 1px solid black;" title="Black" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/black.jpg" alt="Black" width="530" height="133" /></a></p>
<p>Einundzwanzig komplett schwarzgekleidete Personen, mit weißen Gummistiefeln und einem roten Helm, marschieren in einer langen Reihe über riesige Felder. Jeder von ihnen trägt einen schwarzen Reifenschlauch. Man hört nur das Quietschen, das beim Reiben von Gummi auf Neopren entsteht.</p>
<p><span id="more-1001"></span>Wir sind alle auf  dem Weg zu einem Felsspalt, irgendwo versteckt hier auf den Felder. Von dort geht es dann einige Meter unter die Erde in die ewige Dunkelheit. Wir steigen eine steile Holztreppe hinunter und ohne unsere kleine Lampen vorn am Helm würden wir schon hier kaum was sehen. Gemeinsam bahnen wir uns den Weg durch die engen Gänge. Hier ist der Schlauch, den wir alle mit uns umher schleppen noch mehr hinderlich als nützlich, aber das soll sich bald ändern. Gingen wir anfangs noch im Trockenen, so steigt das Wasser langsam an. Inzwischen stehen wir schon knietief in einem kleinen Untergrundbach.<br />
Nach einiger Zeit machen wir die Lampen aus. Der kleine Gang, in dem wir stehen ist nun komplett schwarz. Und trotzdem sieht man überall Licht. Die komplette Decke ist übersät mit kleinen leuchtenden Punkten. Ein Meer von Glühwürmchen. Es erinnert ein wenig an den Sternenhimmel. Die Punkte sind nur ein wenig größer und scheinen eher blau als weiß. Die Neoprenanzüge beweisen immer mehr ihren Nutzen, je weiter wir voran schreiten. Mittlerweile stehen wir bauchnabeltief im Wasser und bestaunen die Decke.<br />
Etwas später sind wir dann auch schon komplett am schwimmen. Wir liegen in unseren Reifen und gleiten den unterirdischen Fluss hinunter. In der Ferne kann man unser erstes Hindernis hören. Und kurze Zeit später lassen wir uns dann auch den ersten Wasserfall hinunter fallen, von wo aus wir weiter hinunter treiben. Der zweite Wasserfall auf unserer Reise ist um einiges höher, sodass wir von da nicht runter springen, sondern nur runter rutschen.<br />
Nach dieser kleinen Rutschpartie wird das Wasser merklich flacher, sodass wir wieder anfangen müssen zu gehen. Und nach wenigen Minuten kommen wir an einer riesigen Holztreppe an, an deren Ende man wieder die ersten Sonnenstrahlen sehen kann. Wir steigen die alten Holzstufen hoch und finden uns in einem weiteren Felsspaltes wieder. Völlig überwachsen mit Moos und kleinen Bäumen liegt er mitten im Wald versteckt.<br />
Wir legen die Gummireifen wieder zurück auf große Holzpfosten und treten unsere Rückreise aus dem Wald heraus an. Jetzt müssen wir uns erstmal wieder aufwärmen.</p>
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		<title>Schock</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 04:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[betrachtet]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[

Bisher ist keiner meiner internationalen Flüge komplett reibungslos verlaufen. Das Gleiche gilt auch für den Flug nach Auckland. Nach einigen kleinen Problemen bin ich nun aber schlussendlich doch in Neuseeland angekommen. Und geschockt.
Erstens ist hier ganz klar der Temperaturschock. In Cairns waren es noch mehr als 30°C, hier ist es jetzt irgendwas zwischen 15 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: TimesNewRomanPSMT;"></p>
<p align="left"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/04/schock"><img class="alignnone size-full wp-image-999" style="border: black 1px solid;" title="Schock" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/schock2.jpg" alt="Schock" width="530" height="133" /></a></p>
<p align="left">Bisher ist keiner meiner internationalen Flüge komplett reibungslos verlaufen. Das Gleiche gilt auch für den Flug nach Auckland. Nach einigen kleinen Problemen bin ich nun aber schlussendlich doch in Neuseeland angekommen. Und geschockt.</p>
<p align="left"><span id="more-997"></span>Erstens ist hier ganz klar der Temperaturschock. In Cairns waren es noch mehr als 30°C, hier ist es jetzt irgendwas zwischen 15 und 20. Und das auch nur, wenn die Sonne am höchsten Punkt steht.<br />
Nachts ist es bitter kalt. Und da hab ich doch alle meine warmen Klamotten in Sydney gelassen. Hatte gehofft, dass ich nach Vietnam da nochmal hinkomme. Aber da ist nichts draus geworden. Und jetzt sitzt ich hier in Auckland, was noch zu den wärmsten Teilen Neuseelands gehört und besitze nur kurze Hosen und Hemden. Und jetzt hab ich mir auch noch Sandalen gekauft. Sie waren einfach zu geil um zu widerstehen. Nur haben sie eben den Nachteil, den alle Sandalen haben. Sie sind wärmen die Füße in keinster Weise.</p>
<p><font face="TimesNewRomanPSMT"></p>
<p align="left">Der zweite Schock hier sind die Preise. Dies ist aber ein positiver Schock. Ging ich davon aus, dass Australien schon billig war, so setzt Neuseeland komplett neue Maßstäbe. Der Wechselkurs zum Euro ist für mich besser als in Australien und trotzdem sind die Preise hier kleiner. Hostels kosten hier nochmal ein paar Euro weniger als in Australien.</p>
<p align="left">Und auf den dritten Schock warte ich noch. Der sollte dann morgen kommen. Wenn es aus der Stadt endlich aufs „Land“ geht. Hab mir hier nochmal ein paar Bildbände über Neuseeland angeschaut und kann es immer weniger erwarten endlich anzufangen rum zu touren.</p>
<p align="left">Nächster Stopp: Rotorua. Die Schwefelgeysire. Es ist wieder Wanderzeit.<br />
In meinen neuen Sandalen.</p>
<p></font></span></p>
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