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	<title>where&#039;s willy? &#187; vietnam</title>
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		<title>Good Night, Vietnam</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 02:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sonne ist schon hinterm Horizont verschwunden. Unter mir glitzern die Straßen Saigons wie Flüsse aus Gold. Eine Stadt die nachts ruht aber niemals schläft. Ich lehne am Fenster und blicke auf 30 Tage Vietnam zurück.  30 Tage, die leider viel zu schnell vergangen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/03/good-night-vietnam"><img class="alignnone size-full wp-image-940" style="border: 1px solid black;" title="Good Night, Vietnam" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/gute-nacht-vietnam.jpg" alt="Gute Nacht, Vietnam" width="530" height="145" /></a></p>
<p>Die Sonne ist schon hinterm Horizont verschwunden. Unter mir glitzern die Straßen Saigons wie Flüsse aus Gold. Eine Stadt die nachts ruht aber niemals schläft. Ich lehne am Fenster und blicke auf 30 Tage Vietnam zurück.  30 Tage, die leider viel zu schnell vergangen sind.</p>
<p><span id="more-939"></span>Nun ist meine Zeit hier in Vietnam leider abgelaufen. Würde gerne länger hier in Vietnam oder Asien generell bleiben,  aber Australien ist und bleibt mein Hauptziel. Nicht das Australien mir nicht gefällt. Die Zeit hier in Vietnam war nur einfach der Hammer. Perfekt. Habe die Entscheidung, einfach mal rüber zu fliegen zu keinem Zeitpunkt bereut.<br />
Gegen vieler Behauptungen waren die Leute in Vietnam wahnsinnig freundlich. Sowohl im Süden als auch im Norden. Die Landschaft war atemraubend. Das Essen einfach phänomenal. Hab die asiatische Küche schon immer gemocht. Aber die Auswahl hier in Vietnam ist einfach um Welten größer als im Westen. Und ein wenig anders ist es auch. Asiatischer. Und weit billiger. Vielleicht kann sich der ein oder andere nun auch schon denken, wie ich meinen letzten Tag in der kulinarischen Hauptstadt Vietnams verbracht habe.<br />
Nach einem kleinen Shoppingmarathon in der Frühe ging es direkt in weniger tourischte Viertel. Dahin, wo das Essen spitze und die Preise minimal sind. Musste vorher noch ein wenig Geld abheben, da ich komplett pleite war und das galt es nun zu auszugeben. Der Minimalbetrag war umgerechnet ca. 5,5 Euro. Und das hier in Vietnam auszugeben kann schon fast zur Kunst werden. Habe heute gespeist wie ein König und immer noch ein wenig Geld übrig. Mehrmals zu Mittag gegessen. Alle möglichen Snack- und Kaffeepausen gemacht. Überall Fruitshakes getrunken. Und nicht all mein Geld an den Mann gebracht. Zu gern hätte ich noch einige Tage hier verbracht. Nur leider ist das Visum bloß 30 Tage gültig.</p>
<p>Nun heißt es &#8220;Good Night, Vietnam.&#8221;</p>
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		<title>Kratzer</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 09:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Leben in der Großstadt wird immer als gefährlich bezeichnet. Heute durfte ich feststellen, dass da vielleicht tatsächlich was dran ist. Man kann nicht jeden Tag ohne einen Kratzer überstehen. Und keine Sorge. Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Fühl mich wie vom Zug überfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/03/kratzer"><img class="alignnone size-full wp-image-936" style="border: 1px solid black;" title="Kratzer" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/hit.jpg" alt="Kratzer" width="530" height="116" /></a></p>
<p>Das Leben in der Großstadt wird immer als gefährlich bezeichnet. Heute durfte ich feststellen, dass da vielleicht tatsächlich was dran ist. Man kann nicht jeden Tag ohne einen Kratzer überstehen. Und keine Sorge. Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Fühl mich wie vom Zug überfahren.</p>
<p><span id="more-935"></span>Im Großen und Ganzen ist heute eigentlich überhaupt nichts passiert. Ein kompletter Tag in Saigon. Ein bisschen Shoppen gewesen. Ein bisschen durch die Stadt geschlendert. Jede Menge Straßenbars ausprobiert. Zwischendurch noch mit ein paar einheimischen Cyclofahrern einen getrunken und ein spätes Mittagessen gehabt und danach meine Tour durch die weniger touristischen Regionen der Stadt fortgesetzt. Alle möglichen fantastischen Snacks und Drinks ausprobiert. Dafür liebe ich Saigon. Das Essen hier ist einfach phänomenal – was aber auf ganz Vietnam zutrifft. Hier ist nur die Auswahl am größten.<br />
Das eigentlich einzige Erwähnenswerte passierte dann aber gegen Einbruch der Dunkelheit. Immer noch umherstrollend durch die verschiedenen Distrikte in Saigon entscheide ich mich langsam zurück zum Hostel zu wandern, wie ein kleiner Laden auf der anderen Straßenseite meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nichts außergewöhnliches. Viele kleine Läden haben schon meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.<br />
Link. Rechts. Links. Natürlich ist die Straße nicht leer. Auch nichts außergewöhnliches. Die Straßen hier in Saigon sind nie leer.<br />
Ich fange trotzdem an die Straße zu überqueren. Nichts außergewöhnliches. Wenn man nicht einfach drauf los geht, kommt man nie auf die andere Seite.<br />
Eine riesige Wand von Motorrädern kommt auf mich zu. Auch nichts außergewöhnliches. Irgendwo ist immer eine Lücke zu finden und ich habe sie auch schon ausgemacht.<br />
Ein komplett verrückter Scooterfahrer kommt plötzlich in die Lücke geschossen. Die Wand erscheint nun doch undurchdringbar. Das ist nun mal außergewöhnlich. Und dem Verrückten kann ich nun nicht mehr ausweichen. Wirbel durch die Luft. Der Typ fährt weiter. Kamera ist heile. Hose hat einen leichten Riss. Ein paar Kratzer überall am Körper. Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Fühl mich wie vom Motorrad überfahren.</p>
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		<title>Gesund ist das nicht</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 14:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[vietnam]]></category>
		<category><![CDATA[bericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Hick. Hick. Hick.
Schluckauf durchzieht mein Apartment. Der Beste meiner Tage ist es bestimmt nicht (die Korrektur der Rechtschreibfehler hat mich mindestens eine halbe Stunde gekostet). Eigentlich wollte ich schon längst in Ben Tre sein. Aber es kommt nie so wie geplant. Eher so wie heute.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b;" href="http://whereswilly.de/wordpress/2009/03/gesund-ist-das-nicht"><img class="alignnone size-full wp-image-933" style="border: 1px solid black;" title="Gesund ist das nicht" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/gesund-ist-das-nicht.jpg" alt="Gesund ist das nicht" width="530" height="128" /></a></p>
<p>Hick. Hick. Hick.<br />
Schluckauf durchzieht mein Apartment. Der Beste meiner Tage ist es bestimmt nicht (die Korrektur der Rechtschreibfehler hat mich mindestens eine halbe Stunde gekostet). Eigentlich wollte ich schon längst in Ben Tre sein. Aber es kommt nie so wie geplant. Eher so wie heute.</p>
<p><span id="more-932"></span>Um Fünf Uhr morgens ging es auf eine kleine Mekong Delta Tour. Eine Menge gesehen, einiges gelernt. Danach sollte es dann eigentlich direkt zum Busbahnhof und von dort nach Ben Tre gehen. Aber wie gesagt, aus Plänen wird meist Nichts.<br />
Die Tour durchs Mekong Delta und die Busfahrt nach Ben Tre war alles was ich mich für heute vorgenommen hatte. Aber da ich ja nun mal in Asien bin und die verrücktesten Sachen probieren muss, ließ ich mich von unserem Tourguide auf einen Hotpot einladen. Ein von Kohlen beheizter Topf mit Sud und Fleisch.<br />
Fleisch, Innereien, Gehirn. Alles war in diesem Hotpot vertreten. Und anstelle von Reis gab es Reisschnaps als Sattmacher. Fünf Vietnamesen und Ich. Und jeder wollte einen Kurzen mit mir trinken. Ergo: Ich musste fünf mal so viel trinken wie jeder der Einheimischen. Gottseidank war der Likör relativ schwach. Genauso wie das Bier, das wie später in der Billardbar vernichtet haben. Oder das Bier in dem Restaurant nach der Billardbar.  Dennoch fühle ich mich nach  ca. acht Stunden Tour durch verschiedenste Bars in Can Tho stock besoffen. Es war ein harter Weg zurück ins Hotel. Eigentlich wollte ich zum Busbahnhof. Aber für Morgen wurde ich zum Kaffee eingeladen. Um Sieben Uhr in der Früh.<br />
Ich hoffe ich hab mich bis dahin erholt. Der heutige Tag war bestimmt nicht einfach. Man darf ja nie „nein“ sagen. Hoffentlich bleibt es bei dem Kaffee. Morgen muss ich es tatsächlich zum Bus schaffen.<br />
Hick. Hick. Hick.</p>
<p>Verfasst am 11.03.2009 / 22:02</p>
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		<title>Beauty and the Beast</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 11:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Das zweite mal in Nha Trang. Diesmal aber nur für einen Tag. Trotzdem versucht so viel  wie möglich mitzunehmen. Hab ein wahrers Beautyprogramm starten wollen. Hat leider nicht komplett geklappt....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/03/beauty-and-the-beast"><img class="alignnone size-full wp-image-929" style="border: 1px solid black;" title="Beauty and the Beast" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/beauty-and-the-beast.jpg" alt="Beauty and the Beast" width="530" height="127" /></a></p>
<p>Das zweite mal in Nha Trang. Diesmal aber nur für einen Tag. Trotzdem versucht so viel  wie möglich mitzunehmen. Hab ein wahrers Beautyprogramm starten wollen. Hat leider nicht komplett geklappt. Und das war nicht die einzige negative Meldung des Tages.</p>
<p><span id="more-928"></span>Nach einer kurzen Nacht im Hostel ging es vor Sieben schon wieder raus. Dieses Angebot konnte ich einfach nicht ablehnen. Nochmal zwei Tauchgänge für nichts. Ein Sonderangebot hier hat mir erlaubt den ganzen Vormittag auf dem Tauchboot zu verbringen, zwei Tauchgänge zu genießen und ein Festmahl zu verzehren &#8211; alles zusammen für Null Dollar. Wer hier Tauchen gelernt hat bekommt Fundives umsonst. Was ein genialer Start in den Tag.<br />
Danach entscheide ich mich eine kleine Beautytour durch Nah Trang zu machen. Erst das Schlammbad, dann eine Massage (eine echte Massage&#8230; hier in Vietnam nie eindeutig). Das Schlammbad war ne lustige Erfahrung. Einfach eine halbe Stunde im Matsch sitzen und danach in der Sonne trocknen lassen. Danach dann noch alle möglichen Erholungsbäder und zurück in die Stadt. Mir wurd ein Massagesalon empfohlen, in dem nur Blinde massieren. Soll der Beste in Vietnam sein.<br />
Nach einer Stunde verzweifelten Suchens hab ich ihn leider immer noch nicht gefunden. Nach dem Stress benötige ich mittlerweile aber dringenst eine Massage. Treffe dafür wieder auf die zwei Japaner, die ich im Schlammbad getroffen haben, wir essen zusammen Dinner und ich lerne ein wenig Japanisch für meinen späteren Japanaufenthalt.</p>
<p>Danach gehts dann auch schon in den Bus nach Saigon, wo mich die letzte böse Überraschung des Tages erwartet. Beim Rumspielen am Computer stelle ich fest, dass meine Rückflüge nach Australien garnicht zusammen passen. Der Weiterflug von Darwin nach Brisbane startet 15 Minuten bevor der Flug von Saigon nach Darwin landet. Ich hab tatsächlich übersehen, dass ich nicht am selben Tage in Darwin lande, wie ich in Saigon abgeflogen bin. Umbuchen hat glücklicherweise geklappt. Nur eben Geld gekostet&#8230;</p>
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		<title>Geiz ist ermüdend</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 09:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Backpacker sind notorische Knauser. Und zu Hause hab ich auch schon jeden Euro immer einmal mehr umgedreht. So ist nun auch der Dong hier in Vietnam buchstäblich am rotieren. Jetzt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/03/geiz-ist-ermudend"><img class="size-full wp-image-920 alignnone" style="border: 1px solid black;" title="Geiz ist ermüdend" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/geiz-ist-ermudend.jpg" alt="Geiz ist ermüdend" width="530" height="121" /></a></p>
<p>Backpacker sind notorische Knauser. Und zu Hause hab ich auch schon jeden Euro immer einmal mehr umgedreht. So ist nun auch der Dong hier in Vietnam buchstäblich am rotieren. Jetzt wird es aber im wahrsten Sinne des Wortes ermüdend.</p>
<p><span id="more-919"></span>Von Hoi An geht es im Nachtbus weiter nach Süden. Diesmal kein Sleeper, sondern ein normaler Sitzbus. Ist billiger und in meinen Augen sogar komfortabler. Man hat zwar keine Betten, kann sich aber trotzdem länger machen. Das was man im Sleeperbus bekommt ist einfach nur ein Witz. Die Betten sind ca. 50cm breit (ich kann nicht komplett auf dem Rücken liegen – meine Schultern passen nicht zwischen den Rahmen) und geschätzte 1,70m lang. Eine einzige Qual. Ab nun werde ich mich wohl immer für den normalen Bus entscheiden. Wenn man dort die Lehne nach hinten lehnt hat man weit mehr Platz. Und spart sogar noch den ein oder anderen Dong.<br />
Nun aber zurück zum ermüdenden Geiz – weg vom komfortablen Geiz. Der Nachtbus hat mich nach Quy Nhon gefahren, was etwa auf halber Strecke von Hoi An nach Nha Trang liegt. Offensichtliches Problem: Wenn der Bus um Sieben Uhr abends in Hoi An los fährt und um Acht Uhr morgens in Nha Trang ankommt, ist er irgendwann gegen Mitternacht in Quy Nhon. In meinem Falle etwa gegen Halb Zwei. Und da ich nicht für eine halbe Nacht zahlen möchte warte ich nun aufs Morgengrauen. Nachts um Zwei in Quy Nhon. Geil ist das nicht.</p>
<p>verfasst am 7.03 / 2:03</p>
<p>Nachtrag: Immerhin konnte ich so auf meine frühmorgentlichen Tour in die Stadt den Sonnenaufgang und Thai Chi praktizierende Vietnamesen sehen.</p>
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		<title>Coast Rider</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 18:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wind weht durch mein Haar. Mein Helm droht weg zu fliegen. Wellen aus Sand schießen mir entgegen. Wie Nadeln treffen sie auf mein Gesicht. Die Geschwindigkeit lässt sich fühlen. Tränen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/03/coast-rider"><img class="alignnone size-full wp-image-916" style="border: 1px solid black;" title="coast-rider" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/coast-rider1.jpg" alt="coast-rider" width="530" height="119" /></a></p>
<p>Wind weht durch mein Haar. Mein Helm droht weg zu fliegen.<br />
Wellen aus Sand schießen mir entgegen. Wie Nadeln treffen sie auf mein Gesicht.<br />
Die Geschwindigkeit lässt sich fühlen. Tränen rollen in Richtung Ohr.</p>
<p><span id="more-915"></span>Ich kann nicht mehr aufhören. Überal wo ich bin möchte ich mir ein Motorrad mieten und einfach durch wie Welt fahren. Diesmal ging es von Hoi An hoch nach Danang. Hin am Strand entlang, zurück durch das Inland, mitten durch hunderte von Dörfern direkt am Highway.</p>
<p>Der Strand Highway von Hoi An nach Danang führt einen vom vielleicht schönsten Ort Vietnams vorbei an den größten Hotelkomplexen im Bau hinein in die wohl größte Baustelle Vietnams. Endloser Strand zur Rechten. Endlos lange Straße vor einem. Baustelle an Baustelle zur Rechten. Riesige Baustelle vor einem. Nirgends hab ich so viel Betonskelette gesehen wie hier. In wenigen Jahren sollte hier es nur so von Resorts wimmeln. Bin froh, dass ich den großen Trubel noch verpasst hab.<br />
Auf dem Weg hab ich an den Marble Mountains Halt gemacht. Einige Höhlen, Tempel und Schreine angeschaut. Und ewig viele Treppenstufen dafür  gestiegen. Hat sich aber gelohnt. Besonders die Haupthöhle ist beeindruckend. Locker 20m hoch und in der Decke einige Löcher, die Lichtstrahlen direkt vor den Altar werfen.<br />
Weiter auf der Küstenstraße &#8211; einfach in Richtung Norden. Direkt an der Küste lang. Keine Baustellen mehr, nur Klippen und das Meer. Die Fahrt von Danang über den Wolkenpass nach Hue muss phenomenal sein. Aber man kann leider nicht alles haben&#8230; Etwas hinter Danang zieht  eine riesige weiße Statue meinen Blick auf sich. Anscheinend ein weiblicher Buddha. Hoch oben auf einem Berg, Danang überblickend. Noch ist die Statue nicht fertig. Nur der Kopf und die gefallten Hände sind schon weiß. Der Rest ist noch von einem riesigen Holzgerüst umgeben. In wenig Jahren wird hier wohl die Hölle los sein.</p>
<p>Einige Kilometer hinter Danang drehe ich dann um, fahre durch die Straßen der Großstadt und anschließend auf dem Highway durch die Dörfer zurück nach Hoi An. Die Straße ist nur die halbe Zeit geteert. Oft sind einfach Schotterpassagen oder riesige Baustellen. Dieses Gebiet hier wird wahrlich auf eine Heerscharr Touristen vorbereitet.</p>
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		<title>Easy Rider</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 22:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[On the road again. In mehrfachem Sinne hat hier in Vietnam das zweite Kapitel begonnen. Der Sturm ist vorbei. Halong Bay wurde abgehakt. Der Norden so weit bereist, wie ich es für machbar halte. Noch zehn Tage auf der Uhr und ich reise wieder gemütlich gen Süden. Von nun an auch wieder alleine.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/easy-rider"></a><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/easy-rider"><img class="alignnone size-full wp-image-910" style="border: 1px solid black;" title="easy-rider1" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/easy-rider1.jpg" alt="easy-rider1" width="530" height="118" /></a></p>
<p>On the road again. In mehrfachem Sinne hat hier in Vietnam das zweite Kapitel begonnen. Der Sturm ist vorbei. Halong Bay wurde abgehakt. Der Norden so weit bereist, wie ich es für machbar halte. Noch zehn Tage auf der Uhr und ich reise wieder gemütlich gen Süden. Von nun an auch wiederalleine.</p>
<p><span id="more-906"></span>Mein großes Ziel Halong Bay ist abgehakt. Das einzige Ziel, das ich mir für Vietnam gesetzt hatte, ist damit erfüllt. Von nichts mehr im Norden gehalten geht es nun wieder zurück in den Süden. Gestern von den beiden Südamerikanern verabschiedet, mit denen ich eine Woche gereist bin und ich bin wieder alleine. Aber auch gelöst von allen Konsequenzzwängen.</p>
<p>Mein Weg zurück nach Saigon führt mich durch etwas weniger touristische Landstriche. Erster Stopp: Ninh Binh.<br />
Eine kleine Stadt wenige Stunden südlich von Hanoi. Landschaftlich wie die Halong Bay nur mir Reisfeldern anstatt Wasser. Wieder riesige Limestones, nur diesmal in einem grünen Meer. Endlos scheinende Reisfelder, nur unterbrochen von kleinen Dörfern und mächtigen Felsen. Das beste Fortbewegungsmittel ist hier eindeutig das Motorrad.<br />
Ohne Ziel fahre ich einfach einige Stunden durch die Landschaft. Reisfelder. Wasserbüffel. Grauweiße, grün bewachsene Kalkfelsen. Zwischendurch eine kleine Bootstour durch die Höhlen unter den Felsen. Danach wieder aufs Motorrad und weiter durch kleine Dörfer und riesige Reisfelder. Vorbei an Friedhöfen und Schulen. Totenstille auf den Feldern und freudiges Geschrei von den Kindern, die neben einem herlaufen. Sehe den ganzen Tag über kein westliches Gesicht.</p>
<p>Abends gehts dann schnell in ein Restaurant und dann auch schon in den Bus nach Hoi An.  Auf zur nächsten Motorradtour.</p>
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		<title>Waiting Game</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 02:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bericht]]></category>
		<category><![CDATA[betrachtet]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurück in Hanoi von einer dreitägigen Reise durch die Halong Bucht. Zeit zurück zu blicken und ein wenig die letzten Tage zu betrachte. Dafür bräucht ich eigentlich aber keine Pause hier in Hanoi. Hatte auf meiner Reise genug Pausen. Aber darüber wird jetzt auch mal nachgedacht.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/waiting-game"><img class="alignnone size-full wp-image-901" style="border: 1px solid black;" title="waiting-game" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/waiting-game.jpg" alt="waiting-game" width="530" height="124" /></a></p>
<p>Zurück in Hanoi von einer dreitägigen Reise durch die Halong Bucht. Zeit zurück zu blicken und ein wenig die letzten Tage zu betrachte. Dafür bräucht ich eigentlich aber keine Pause hier in Hanoi. Hatte auf meiner Reise genug Pausen. Aber darüber wird jetzt auch mal nachgedacht.</p>
<p><span id="more-896"></span>Wie wir bereits gelernt haben, bekommt man hier in Vietnam nicht das, wofür man zahlt. Die Meisten bekommen weniger. Wir haben uns an der untersten Preisgrenze bewegt und waren vielleicht die Einzigen, die bekamen, wofür sie zahlten.</p>
<p>Los gehen sollte es um Acht. Um 9:30 ging es dann endlich mit dem Bus los. Der ist vorher eineinhalb Stunden durch Hanoi geirrt und hat irgendwelche Touristen gesucht. Mit leichter Verspätung geht es im gnadenlos überfüllten Bus nach Halong Bay.<br />
1:30<br />
Direkt nach Fahrtbeginn verspricht uns unser Guide eine &#8220;Relaxation Break&#8221;. Und nach zwei Stunden im Bus halten wir dann auch schon an. Wohlverdiente Erholung an einer völlig überteuerten Touribude.<br />
2:00<br />
Endlich in Halong Bay City angekommen geht es zum Boot. Wir warten wieder einmal ca. 30 Minuten auf den Guide. Nach dieser kleine Pause geht es dann direkt aufs Boot, mit dem wir durch die Bucht fahren und wo wir unser Mittagessen zu uns nehmen. Nicht besonders gut, auch nicht wirklich schlecht. Man wird satt. Auf Cat Ba Island gehts dann weiter in den Bus, der uns zu  unserem Hotel fahren soll. Erst müssen wir aber auf weitere Reisende warten&#8230; ne gute Stunde.<br />
3:30<br />
Nach einer Busreise über die ganze Insel, dem Anfahren nahezu aller Hotels und dem Umsteigen in einen kleineren Bus (sonst hätte man fast einmal ein wenig Freiheit gehabt) kommen gegen Fünf im Hotel an. Um 6:30 gibts Abendessen. Dazwischen nichts.<br />
5:00<br />
Am nächsten Tag gibts schon vor Acht Frühstück. Danach gehts direkt auf Trekingtour. Fahren mit dem Bus zum Start des Treks und starten fröhlich die Wanderung. Bevor wir vom Guide zurück gepfiffen werden. Wir müssen auf weitere Reisende warten.<br />
5:30<br />
Die Wanderung hat ne Menge Spaß gemacht und man wurde durch schöne Ausblicke belohnt. Und nach mehr als zwei Stunden Klettern ist man auch gut hungrig. Also auf zum Hotel &#8211; Mittagessen. Nach dem Mittagessen gehts dann wieder aufs Boot. Der Bus pickt uns um Drei Uhr auf. Wir sind um Zwölf mit dem Mittag fertig&#8230;<br />
8:30<br />
Auf geht es zum Hafen. Alle sind da, nur das Boot fehlt. Stehen ne halbe Stune in der Kälte rum, bis wir endlich das Boot betreten können. Und gegen Vier legen wir dann auch schon ab.<br />
9:30<br />
Nach einer kleinen Überfahrt ist es nun Zeit für &#8220;Snorkling, Swimin and Kayaking&#8221;. Der Himmel ist komplett grau, es ist kalt und es regnet fast. Trotzdem entscheiden wir uns für eine kleine Rundfahrt im Kayak. Nach 30 Minuten müssen wir aber schon zurück sein, weil wir dann weiter fahren. Und auf das Abendessen warten.<br />
11:00<br />
Nach dem Abendessen haben wir noch ein wenig an Deck rumgehangen, nen paar Bier getrunken und sind dann irgendwann ins Bett. Am nächsten Morgen geht es wieder früh raus. Wieso versteht aber keiner. Frühstück ist um 7:30. Zu dem Zeitpunkt müssen wir auch das Zimmer verlassen haben. Danach fahren wir aber einfach drei Stunden von Fischerdorf zu Fischerdorf, wo uns immer wieder Obst angeboten wird. Danach nochma zurück zur Insel, wo wir jemanden abladen und neue Leute aufladen und dann gehts auch schon zum Festland. Nochmal einfach Zwei Stunden hin und her fahren.<br />
16:00<br />
Wieder am auf dem Festland Vietnamss gehts direkt ins Restaurant. Zur Überraschung aller wird sofort Essen serviert. Wieder nicht besonders schlecht oder gut. Einfach Essen. Danach gehts dann auch schon zurück nach Hanoi. Nur leider fehlt der Bus. Wieder dürfen wir einfach meehr als eine Stunde rumsitzen und warten.<br />
17:00<br />
Zurück nach Hanoi. Wieder der olbigatorische Stopp an der Touristenbude auf halber Strecke und gegen Fünf sind wir dann auch wieder zu Hause.<br />
17:30</p>
<p>Das was wir während der Tour gemacht haben hat mir recht gut gefallen. Leider haben wir fast nichts gemacht. Drei Tage, Zwei Nächte und und davon 17 Stunden einfach gewartet. Wir haben wohl bekommen, wofür wir zahlten&#8230;</p>
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		<title>Do you get what you pay for?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 22:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/03/do-you-get-what-you-pay-for"><img class="alignnone size-full wp-image-893" style="border: 1px solid black;" title="do-you-get-what-you-pay-for" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/do-you-get-what-you-pay-for.jpg" alt="do-you-get-what-you-pay-for" width="530" height="131" /></a></p>
<p>Meine zweite Tour auf meiner Reise. Nach dem Roten Zentrum in Australien geht es nun mehr oder weniger organisiert durch die Halong Bucht in Nordvietnam. Im Endeffekt reiht es sich aber perfekt in meine bisherige Vietnamerfahrung ein. Chaos.</p>
<p><span id="more-890"></span>Überall liest man, dass insbesondere hier in Vietnam das Motto „You get what you pay for“ gilt. Ich kann jetzt nicht für das komplette Land sprechen, aber hier ist es definitiv nicht der Fall.<br />
Ich kam am Samstag gegen Sonnenaufgang mit zwei Südamerikanern, die ich auf meiner Reise kennengelernt hatte, in Hanoi an und wir entschieden uns, sofort eine Tour in die Halong Bucht zu buchen. Von anderen Backpackern wurde uns gesagt, dass wir auf keinen Fall mehr als 45$ für drei Tage und zwei Nächte zahlen sollte.<br />
Also sofort alle Travelagencies abgeklappert und Angebote verglichen. Die Preise reichten von 95$ für zwei Tage bis zu 40$ für drei. Der Reiseplan war jedoch immer gleich. Es war sogar der selbe Wortlaut. Wir hätten vielleicht noch ein leicht besseres Angebot aushandeln können, aber die Zeit war gegen uns. Wir kamen um Sieben Uhr in Hanoi an und die meisten Touren starten um Acht. Viel Zeit für knallharte Verhandlungen bleibt einem da nicht.<br />
Also ab in den Bus. Wie Hühner in der Legebatterie saßen wir dann mit ca. 25 Leuten in einem Bus, der für 20 ausgelegt war. Inklusive einem riesen Backpack von den Meisten. Bei so viel Körperkontakt fängt man dann auch recht schnell sich über Gott und die Welt zu unterhalten. Und aus reiner Neugierde fangen wir an die Preise der Reise zu vergleichen. Es reicht von 70$ für zwei Nächte bis 40$ für drei. Und alle reisen zusammen. Manche fahren nur einfach einen Tag früher nach Hause.</p>
<p>You won&#8217;t get what you pay for&#8230;</p>
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