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	<title>where&#039;s willy?</title>
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	<description>ja wo ist er denn?</description>
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		<title>Urlaub vom Urlaub</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 19:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Hast und dem Stress der letzten Tage habe ich mir endlich mal Entspannung verdient. Die Tage des Wanderns und Städte Bereisens sind vorbei und der Strand ruft. Von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/IMAG0723.jpg"><img class="aligncenter size-arras wp-image-1304" title="IMAG0723" src="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/IMAG0723-600x359.jpg" alt="" width="600" height="359" /></a></p>
<p>Nach der Hast und dem Stress der letzten Tage habe ich mir endlich mal Entspannung verdient. Die Tage des Wanderns und Städte Bereisens sind vorbei und der Strand ruft.</p>
<p><span id="more-1303"></span></p>
<p>Von  Rabat gehts im Zug nach Casablanca, wo ich direkt im Schlund der Großstadt ankomme. Das Gebiet um den Bahnhof ist eine einzige Baustelle. Und auch der Rest der Stadt wirkt nicht einladender. Ich entscheide mich, nur schnell die Moschee mir anzuschauen und direkt weiter zum ersten Strandes Urlaubes zu fahren. Das Meer konnte ich bisher nur erahnen.</p>
<p>Eine Wanderung durch die Stadt, gefolgt von Führung durch die Moschee und Taxifahrt zum Busbahnhof später bin ich auch schon auf dem Weg nach El Jadida. Casablanca mag die größte Stadt Marokkos sein und durch Film und Moschee auch zu einem gewissen Ruhm gekommen sein, mein Fall ist sie aber nicht. Zumal der Film ja eh nichts direkt mit der Stadt zu tun hat.</p>
<p>In El Jadida angekommen suche ich mir direkt ein Hotel und hänge die Wanderschuhe für diese Reise ein für alle mal an den Nagel. Dafür wird aus dem letzten Winkel des Rucksackes die noch jungfräuliche Badehose geholt. In Casa an der Moschee konnte ich das Meer zwar schon bestaunen, am Strand war ich aber noch nicht. Aber das wird jetzt nachgeholt.</p>
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		<title>Nicht schlapp machen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 17:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Verreisen kann mehr Anstrengung als Erholung sein. Ich bin erleichtert, die letzten Tage überstanden zu haben&#8230; Abgesehen von einer alten Mine hat Midelt nicht allzu viel zu bieten und wir...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_0268.jpg"><img class="aligncenter size-arras wp-image-1300" title="CSC_0268" src="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_0268-e1318355049665-600x204.jpg" alt="" width="600" height="204" /></a></p>
<p>Verreisen kann mehr Anstrengung als Erholung sein. Ich bin erleichtert, die letzten Tage überstanden zu haben&#8230;</p>
<p><span id="more-1298"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Abgesehen von einer alten Mine hat Midelt nicht allzu viel zu bieten und wir entscheiden uns, die Zeit bis zum Nachtbus &#8211; spart die Kosten einer Übernachtung &#8211; durch ausgelassenes Essen und Fußball schauen in einer Bar zu überbrücken. Auf dem Weg zum Bus scheint sich diese Idee aber als unklug zu erweisen.</p>
<p>Während der fünf Stunden langen Fahrt kann ich keine Sekunde ein Auge zudrücken. Ich bin über jede der vielen Pausen dankbar, da ich mich kontinuierlich übergeben muss. Eingepfercht in die engen Sitze des Buses und verstärkt durch die Lebensmittelvergiftung schmerzt jede Faser meines Körpers. Alle Lichter scheinen mich zu blenden, ich kann das Ende der Fahrt kaum erwarten.</p>
<p>Die Jugendherberge vor der wir sitzen öffnet erst in 2 Stunden nur um uns zu sagen, dass sie komplett ausgebucht sei. Wir machen uns erneut auf die Suche nach einer Unterkunft und ich stimme jedem Preis zu, nur um endlich eine Möglichkeit zu haben, Ruhe zu finden.</p>
<p>Fast 24 Stunden nach Beginn der Übelkeit und nach ausgiebigem Erholen machen wir uns auf die Suche nach etwas zu Essen. Erneut lasseich mich alles gefallen nur um einen kurzen Moment Ruhe zu genießen und wir werden von einem Säufer in eine jüdische Bar gezerrt, die angeblich auch Essen reicht. Während der Betrunkene, scheinbar eine einflussreiche Person im Viertel, einen anwesenden Geigenspieler zu einem polkaähnlichen Stück nötigt, sitze wir in einem Drecksloch und warten auf das Essen. Unter dem scheinbaren Herrscher des Slums weicht die anfänglich ruhige Stimmung immer mehr einer abwartend aggressiven. Manche Momente würden perfekt in meinen wohl nie verwirklichten Film passen. Dies wäre das tragische Ende meines Protagonisten, wie er von einem besoffenen Mafiaboss in einem unnötigen Handgemende bei Regen und Geigenspiel auf offener Straße erstochen wird. Die Kamera entfernt sich in die Höhe und man sieht, wie der Regen das Blut von seinem leblosen Körper hinweg die Straße hinunter spült. Es fehlen Regen und Blut.</p>
<p>Den nächsten Morgen gibt es endlich wieder etwas gutes zu Essen und mein Körper streubt sich endlich nicht mehr gegen jedwede Form der Nahrung. Es ist wieder Kraft vorhanden um die Reise fortzusetzen.</p>
<p>Wir fahren mit dem Zug nach Meknes und während Robin seine Reise zurück nach Deutschland antritt bewege ich mich in Richtung Meer. Weiter gehts.</p>
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		<title>Hustle and Flow</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 21:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten ist mir der Unterschied zwischen touristisch unterschiedlich erschlossenen Gebieten so sehr augefallen wie in Marokko. Jenseits der Massen ist ein wirklich entspanntes Reisen möglich. Anders ist es, wenn man...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_0135.jpg"><img class="aligncenter size-arras wp-image-1288" title="CSC_0135" src="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_0135-e1318109806698-600x282.jpg" alt="" width="600" height="282" /></a></p>
<p>Selten ist mir der Unterschied zwischen touristisch unterschiedlich erschlossenen Gebieten so sehr augefallen wie in Marokko. Jenseits der Massen ist ein wirklich entspanntes Reisen möglich. Anders ist es, wenn man in die Hochburgen kommt&#8230;</p>
<p><span id="more-1285"></span>Die größte Negativerfahrung haben wir wohl direkt am Anfang gemacht. Erschöpft und naiv wie man es direkt nach der Ankunft meist ist, sind wir selbstverständlich direkt einem Hustler in die Hände gefallen. Überall, wo die Chance besteht, Touristen abgreifen zu können, treiben sie sich in schier endlosen Massen herum. Wenn man einmal nur kurz auf sie eingegangen ist, begleiten sie einen sofort für Kilometer und versuchen einen, in Hotels oder Shops zu bekommen oder einem irgendwelche Reisen zu verkaufen. Für jedes Problem kennen sie wen.</p>
<p>Mit der Zeit gewinnt man aber die nötige Gelassenheit und die gewisse Kühle um so etwas abzuwehren. Was wirklich Schade ist. Wenn ich in einem fremden Land bin möchte ich zu gerne mit der Bevölkerung interagieren. Leider fängt man hier in Marokko sehr schnell an, die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen kritisch zu hintrfragen, da der Großteil nach dem ersten Gruß direktTeppiche und Schmuck verkaufen will. Die Freundlichkeit scheint nicht der Person sondern ihrem Geld gelten. Wenn man direkt (und oft recht harsch..) das Desinteresse an solchen Geschäften ausdrückt, wenden sich die meisten schon wieder ab. Manchmal fürchte ich bloß, dass man so eine gewisse Kühle jedweder Freundlichkeit gegenüber entwickelt und dadurch auch wirklich nette Menschen auf der Strecke bleiben.</p>
<p>Zumindest in den großen Städten existert diese Gefahr, da man dort im Sekundentakt Hustler mit ihren Offerten abwehren muss. In den ruhigeren Städten kann man sich hingegen gerne auf einen Plausch einlassen, da die Dichte an anstrengenden Verkäufern und ihren Helfern hier um einiges geringer ist. Und in Bussen es eh am angenehmsten&#8230;</p>
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		<title>Im Bus ganz hinten</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 20:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vorwärtskommen in Marokko gestaltet sich bei geizigen Protagonisten schwieriger als gedacht. Selbstverständlich hätte man die Möglichkeit sich ein Taxi zu mieten, aber das wäre zu teuer. Und zu einfach&#8230;...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_0166.jpg"><img class="aligncenter size-arras wp-image-1277" title="CSC_0166" src="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_0166-e1318106920849-600x257.jpg" alt="" width="600" height="257" /></a></p>
<p>Das Vorwärtskommen in Marokko gestaltet sich bei geizigen Protagonisten schwieriger als gedacht. Selbstverständlich hätte man die Möglichkeit sich ein Taxi zu mieten, aber das wäre zu teuer. Und zu einfach&#8230;</p>
<p><span id="more-1276"></span></p>
<p>Die ersten zwei Wochen in Marokko hatten wir kaum Gelgenheit die Infrastruktur des Landes zu testen. Beim Wandern im Toubkal sind wir nur auf unsere Füße angewiesen. Nun, da wir uns jedoch auf der Reise befinden, kommen wir nicht umher, die Busse zu nutzen.</p>
<p>Die Verkehrsmittel in Marokko sind generell durch massive Überladung gekennzeichnet. In einem normalen Taxi, das meistens eine Mercedes Limosine mit 800000km ist, sitzen 6 Fahrgäste plus Fahrer und in den kleinen Bussen (ausgelegt für 12) um die 25. Dass die großen Busse mit der vorgesehen Zahl an Gästen besetzt werden ist ihr einziger Vorteil&#8230;<br />
Bezahlt wird dieser Luxus mit ewiger Wartezeit für das Auffüllen der freigewordenen Plätze an jeder Haltestelle. So wird aus einer 100km Fahrt schonmal eine 3 Stunden lange Reise. Mit dem Taxi würde es ca. eine Stunde dauern, gut und gerne aber auch das dreifache kosten. Und einen Vorteil hat das Fahren um Bus allemal. Da sich Europäer scheinbar sonst nie in diese Fahrzeuge verirren, wird man sofort von allen Seiten begutachtet und kommt schnell in Kontakt mit den lokalen Leuten. Unter Umständen trifft man sogar lokale Musikprominenz, die einem die marokkanische Hip-Hop-Szene erklärt.</p>
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		<title>Schrei</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 19:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir liegen auf nacktem Gestein, meterehohe Waende bilden unser Gefaengnis, jeder Klang hallt tausendfach wider, in der Ferne hoert man Wassermassen. Orientierlungslos&#8230; Nach den letzten Tagen der Anstrenung wollen wir...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_1069.jpg"><img class="aligncenter size-arras wp-image-1279" title="CSC_1069" src="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_1069-e1318106857131-600x395.jpg" alt="" width="600" height="395" /></a></p>
<p>Wir liegen auf nacktem Gestein, meterehohe Waende bilden unser Gefaengnis, jeder Klang hallt tausendfach wider, in der Ferne hoert man Wassermassen. Orientierlungslos&#8230;</p>
<p><span id="more-1273"></span>Nach den letzten Tagen der Anstrenung wollen wir eigentlich ein letztes Mal hinaus in die Berge. Das Taxi, welches uns dorthin fuehren soll, ist jedoch auf unbestimmte Zeit im Parkplatz gestrandet. Nach Ewigkeiten des Wartens beschliessen wir, uns einen erholsamen Nachmittag zu goennen und ein lokales Hammam zu besuchen.</p>
<p>Entkleidet bis auf die Unterwaesche werden wir durch mehrere kahle Raeume gejagt, bis wir das komplette Badehaus gequert haben. Dampf umgibt unsere Koerper, jedes Gerausch wird von allen Waenden reflektiert. Nach wenigen Momenten werden wir aus unserer Ecke, in die wir uns kauerten, gerissen. Nicht wissend, was uns bevorsteht, leisten wir den schroffen Anweisungen folge und legen uns auf den nackten Stein. Direkt werden unsere Koerper mit beinah kochendem Wasser ueberschuettet und mit sandpapieraehnlichen Handschuhen abgerieben. Von saemtlichen alten Hautschuppen befreit werden wir auf dem Boden umhergewirbelt und flinke Haende greifen unsere Gliedmaßen. Wir werden gestreckt, gedehnt und verbogen. Unser Baender bis zum Zerreißen gespannt. Mit Schreien versuchen wir diese Tortur zu stoppen. Erfolgslos.</p>
<p style="text-align: left;">Die einzigen Worte die den Raum verlassen und gespenstisch widerhallen sind die des Meisters:<br />
ça va?<br />
très bon</p>
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		<title>2 Tage wach</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 18:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Tage waren alles andere als erholsam, boten dafuer aber auch eine extreme Ereignisdichte. Es ist schon berauschend, was man ohne Schlaf in 2 Tagen alles schaffen kann&#8230; Sonntag...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_0914.jpg"><img class="aligncenter size-arras wp-image-1265" title="CSC_0914" src="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/CSC_0914-600x401.jpg" alt="" width="600" height="401" /></a>Die letzten Tage waren alles andere als erholsam, boten dafuer aber auch eine extreme Ereignisdichte. Es ist schon berauschend, was man ohne Schlaf in 2 Tagen alles schaffen kann&#8230;</p>
<p><span id="more-1264"></span></p>
<p>Sonntag um 3 Uhr morgens klingelt der Wecker und reisst uns aus dem letzten tiefen Schlaf der naechsten 48 Stunden. Nach einer Woche des Wanderns in der Toubkalregion (mehr dazu ein ander mal) geht es heute endlich auf den Djebel Toubkal selbst, mit 4167m der hoechste Berg Nordafrikas.  Wenn wir es rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf den Berg schaffen wollten muessen wir noch einmal alle Reserven mobilisieren und innerhalb der naechsten 30 Minuten aus der Huette aufbrechen.<br />
Auf dem Weg zum Gipfel verirren wir uns in der absoluten Dunkelheit um uns herum leider mehrmals und sind mit ca. einer Stunde Verspaetung auf dem Gipfel. Immerhin sind wir aber die ersten oben und haben den Gipfel fast eine halbe Stunde fuer uns allein.</p>
<p>Nach einem Snack auf dem Gipfel geht es wieder hinunter zur Huette und nach einem kurzen &#8220;Fruehstueck&#8221; (es ist ungefaehr 11) weiter ins Tal auf 1700m. Dort treffen wir uns mit 2 Spaniern, die wir auf dem Berg getroffen haben und fahren nach einigen massiven Streitereien zwischen Taxifahrern mit einem der Beteiligten fuer einen recht guten Preis zurueck nach Marrakesh, von wo es mit dem Bus weiter nach Ouarzazate gehen soll. Der faehrt allerdings nur um 17Uhr und Mitternacht. Wir wandern also einige Stunden ueber den atemraubenden Jamaa el Fna und irren anschliessen zur Busstation. Die letzten Stunden dort ueberbruecken wir mit einer ausgiebigen Waschaktion in den oeffentlichen Toiletten und dem Austauschen von Reiseplaenen.</p>
<p>Montag um 3 befinden wir uns wenige Kilometer vor Ouarzazate und fangen an alle unsere Sachen zusammenzupacken. In voelliger Dunkelheit legen wir uns alle in eine Gasse hinter der Busstation.  Nach nur wenigen Momenten der Ruhe werden wir jedoch von den Rufen des Muezins geweckt und anschliessend vom kontinuerlichen Roehren der Flugzeuge wach gehalten. Voellig uebermuedet machen wir uns auf den Weg in die Stadt und geniessen bei einem ausgiebigen Fruhstueck (es ist gerade mal 8 Uhr morgens, dauert aber bis 12) die Ruhe der Stadt.</p>
<p>Die Spanier verlassen Ouarzazate bereits gegen 4, weswegen sich unsere Wege wieder recht schnell trennen und Robin und ich noch kurz in die Wueste fahren. Abends gegen 6 geht auch unsere Reise weiter und wir werden nicht vor Mitternacht Ruhe finden&#8230;</p>
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		<title>Jubel, Trubel, Heiterkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 10:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten zwei Tage in voelliger Fremde liegen hinter uns und abgesehen von etwas Lehrgeld habenwir sie gut ueberstanden. In Marrakesh angekommen wurden wir direkt von einer handvoll &#8220;Guides&#8221; in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/CSC_0167.jpg"><img class="aligncenter size-arras wp-image-1291" title="CSC_0167" src="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/CSC_0167-e1318110045623-600x259.jpg" alt="" width="600" height="259" /></a></p>
<p>Die ersten zwei Tage in voelliger Fremde liegen hinter uns und abgesehen von etwas Lehrgeld habenwir sie gut ueberstanden.</p>
<p><span id="more-1261"></span>In Marrakesh angekommen wurden wir direkt von einer handvoll &#8220;Guides&#8221; in Empfang genommen von denen uns jeder zu einem traumhaften und preiswerten Hotel fuehren wollte. Hartnaeckig wie sie sind und naiv wie wir waren sind wir einem von ihnen gefolgt und haben abgesehen vom Geld fuer den Guide eine recht guenstige und gute Unterkunft gefunden.</p>
<p>Die folgenden zwei Tage haben wir in der Stadt verbracht, wurden von weitern &#8220;Guides&#8221; umworben; sind aber immer geschickter geworden, was das anbelangt. Nach nun Zwei Tagen hier reicht es uns aber auch und wir machen uns auf in die Berge.</p>
<p>Entschuldigt diesen kurzen Post ohne Bild, aber die Computer samt Tastaturen hier sind eine echte Zumutung fuer deutsche Schreiberlinge. Hoffentlich gewoehnen wir uns in den kommenden Tagen noch etwas an diese Umstaende&#8230;</p>
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		<title>weiter gehts</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 11:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entscheidung ist gefallen, der Flug gebucht. Die Infos sind eingeholt, eine grober Ablauf ist geplant. Das Wichtigste ist erledigt, die meisten Sachen sind gepackt. Nach scheinbar zahllosen Monaten auf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span>Die Entscheidung ist gefallen, der Flug gebucht. Die Infos sind eingeholt, eine grober Ablauf ist geplant. Das Wichtigste ist erledigt, die meisten Sachen sind gepackt.</span></p>
<p><span id="more-1248"></span></p>
<p><img class="aligncenter" title="passports" src="http://www.whereswilly.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/passports1-600x335.jpg" alt="" width="600" height="335" /></p>
<p>Nach scheinbar zahllosen Monaten auf einem Fleck, gefangen in Hörsäalen und der Bibliothek geht es nun endlich wieder raus. In letzter Zeit hatte ich selten die Muße längere Zeit einfach mal wieder rauszugehen und abzuschalten. Genau das möchte ich nun wieder einmal tun. Am Samstag geht es für fast 4 Wochen nach Marokko. Große Pläne habe ich nicht, bloß eine ungefähre Route überlegt.</p>
<p>Von Bremen gehts direkt nach Marrakesh, von wo ich nach einem kurzen Aufenthalt zusammen mit einem Kumpel ins Atlasgebirge zum Trekken fahren werde. Meine Favoriten sind derzeit das Toubkal- und das MGoun-Massiv. Was es nun tatsächlich wird hängt vom Wetter und den Wirrungen unser Entscheidungsfindung ab.<br />
Anschließend geht es entweder zurück nach Marrakesh (davon ausgegangen, dass wir den Toubkal machen) und von dort einmal im Kreis durch das Land. Die Route soll durch den Atlas hoch nach Fes führen und von dort über Rabat die Küste wieder hinunter. Welche Stationen jetzt tatsächlich angesteuert werden ist noch unklar. Ein paar Orte habe ich bereits auf meiner Agenda, zu viel steht aber noch nicht fest.<br />
Aber keine Sorge, ich werde versuchen euch auf dem Laufenden zu halten. Internet sollte in Marokko kein Problem sein.</p>
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		<title>Time Flies</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 11:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[betrachtet]]></category>
		<category><![CDATA[daheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Exakt ein Jahr später. Jahrestag. Es hört so auf, wie es anfing. Ich fahr abends in die Stadt. Treff mich mit Leuten. Trink auf das Neue und Unbekannte. Nur die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b;" title="Time Flies" href="http://www.whereswilly.de/2009/10/time-flies"><img class="aligncenter size-full wp-image-1126" style="border: 1px solid black;" title="Time Flies" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/times-flies2.JPG" alt="Time Flies" width="530" height="134" /></a></p>
<p>Exakt ein Jahr später. Jahrestag. Es hört so auf, wie es anfing.<br />
Ich fahr abends in die Stadt. Treff mich mit Leuten. Trink auf das Neue und Unbekannte. Nur die Anspannung ist verflogen. In Teil 1 war ich nervös, traurig, gespannt. Es waren die letzten Stunden in Deutschland.</p>
<p><span id="more-1117"></span>In Teil 2 bin ich glücklich. Es passt einfach alles. Nicht angespannt, sondern entspannt. Ich versuche nicht die Zukunft einzuschätzen. Ich schätze das Erlebte. Vergangenheit schreibe ich hier absichtlich nicht. Vergangen impliziert, dass es wieder fort ist. Einmal passiert und dann in der Versenkung verschwunden.</p>
<p>Die Zeit hat aber &#8211; glaube ich jedenfalls &#8211; bleibende Spuren hinterlassen, die nicht so einfach vergehen werden. Ich merk zwar, dass ich nicht mehr so bin, wie direkt nach dem nach Hause Kommen. Aber ich bin auch nicht mehr so, wie vorm Wegziehen. Entspannter, ausgeglichener.<br />
Und Teil 2 ist nicht das Ende. Es ist mehr ein Zwischenspiel. Die Rückkehr zum Ausgangspunkt, bevor es wieder weiter geht. Etwas mehr als ein Jahr nach dem ersten Aufbruch geht es in ein paar Tagen erneut los. Diesmal mehr Business als Pleasure.</p>
<p>Teil 3 trägt die Überschrifft &#8216;Studium&#8217; und spielt in Bremen.</p>
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