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	<title>gapyear - where's willy? &#187; arbeit</title>
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		<title>Schwarzarbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 02:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Nach dem Orange-Picking-Reinfall übergangslos rein in den nächsten Job. Schwarzarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Ewig weit vom Hostel entfernt, Drecksarbeit und am Ende stehe ich wieder mit fast nichts da.
Seit gestern arbeite ich in einer Kohlerei. Noch weiter ab vom Schuss als alles bisherige. Jeden morgen eine Stunde fahren. Eine halbe davon mitten durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 	 	 --></p>
<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/12/schwarzarbeit"><img class="alignnone size-medium wp-image-693" style="border: 1px solid black;" title="schwarzarbeit" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/schwarzarbeit.jpg" alt="" width="530" height="140" /></a></p>
<p>Nach dem Orange-Picking-Reinfall übergangslos rein in den nächsten Job. Schwarzarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Ewig weit vom Hostel entfernt, Drecksarbeit und am Ende stehe ich wieder mit fast nichts da.</p>
<p><span id="more-692"></span>Seit gestern arbeite ich in einer Kohlerei. Noch weiter ab vom Schuss als alles bisherige. Jeden morgen eine Stunde fahren. Eine halbe davon mitten durch die Steppe. Immerhin hab ich so endlich meine ersten Kängurus gesehen (nach über zwei Monaten&#8230;).</p>
<p>Auf der Kohlerei &#8211; die mehr wie eine rauchende Steinhalde in der Savanne aussieht &#8211; sammleln wir dann den ganzen Tag Holz, befüllen die Gruben und stecken sie an, leeren sie wieder und füllen die Holzkohle in kleine Säcke. Zu einer positiven Klimabilanz trage ich im Moment nicht bei.</p>
<p>Es ist die dreckigste Arbeit, die ich jemals gemacht habe. Schwarzarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einer Stunde ist man komplett mit Ruß bedeckt (und Steuern zahl ich auch keine). Immerhin braucht man keine Sonnencreme &#8211; muss sich dafür jeden Tag mindestens 20 Minuten duschen. Nicht nur mein Körper war schwarz; meine Nase und meine Ohren waren Innen schwarz, meine Haare waren wie gefärbt, meine Zähne und meine Lippen waren schwarz, selbst das Weiße meiner Augen war grau.</p>
<p>&#8230;<br />
Eigentlich sollte ich heute wieder arbeiten, aber ich sitze grade wieder einmal in der Bücherei. Mein Boss hat uns heute einfach mal vergessen. Ich glaub ich muss wieder mal wechseln..<br />
Unser Chef ist ein Grieche, der zwar Englisch spricht, es aber wie Griechisch klingen lässt. Verstehen tu ich vielleicht 15% von dem, was er sagt. Wenn er mir irgendwas sagt, geh ich einfach immer in die Richtung, in die er zeigt, und denke mir selber, was er von dort haben oder dort gemacht habenn möchte. Oft lieg ich richtig, häufig auch falsch.<br />
Und wenn Theo (der Boss) irgendwas nicht passt, bekommt er binnen Sekunden einen Wutanfall, der zwar genauso schnell wieder ablingt, in der Zwischenzeit aber jeden in Reichweite mit Beschimpfungen zudeckt. Eine symphatische Person ist der Theo bestimmt nicht. Ein weiterer Grund wieder auf Arbeitssuche zu gehen..</p>
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		<title>Intermezzo</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 06:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Der heutige Tag bot zwei kleine Zwischenspiele. Ich hoffe/denke jedenfalls, dass noch was danach kommt. Aber eins nach dem anderen.
Die erste Neuigkeit:
Nach einigen Tagen der Arbeitslosigkeit habe ich heute wieder gearbeitet. Orange-Picking.
Hab heute vier Kisten geschafft. Eine Kiste bring 25$. Und nach 3,5 Stunden schon aufgehört. Macht einen Stundenlohn von 28,5$.
Allerdings war ich nicht alleine. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/intermezzo.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-686" style="border: 1px solid black;" title="intermezzo" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/intermezzo.jpg" alt="" width="530" height="140" /></a></p>
<p>Der heutige Tag bot zwei kleine Zwischenspiele. Ich hoffe/denke jedenfalls, dass noch was danach kommt. Aber eins nach dem anderen.</p>
<p><span id="more-685"></span>Die erste Neuigkeit:</p>
<p>Nach einigen Tagen der Arbeitslosigkeit habe ich heute wieder gearbeitet. Orange-Picking.<br />
Hab heute vier Kisten geschafft. Eine Kiste bring 25$. Und nach 3,5 Stunden schon aufgehört. Macht einen Stundenlohn von 28,5$.<br />
Allerdings war ich nicht alleine. Wir waren fünf Leute und haben für eine Kiste knapp unter ner Stunde gebraucht. Normalerweise schafft man das zu zweit in der Zeit. Allerdings sind die Orangen da auch so gross wie Orangen. Und nicht wie kleine Limetten.<br />
Nach vier Kisten hat uns die Lust auf weitere verlassen. Bei einem Stundenlohn von unter 6$ vermutlich auch nachvollziehbar.</p>
<p>Somit bin ich nach einem halben Tag wieder arbeitslos. Mal sehen, wie lange ich hier noch bleibe&#8230;<br />
Ich hoffe, da wird noch was kommen</p>
<p>Die zweite Neuigkeit:</p>
<p>Es gibt wieder einige Bilder. Zwar nicht allzu viele &#8211; irgendwie komme ich hier kaum zu fotografieren &#8211; aber ich habe mir vorgenommen, hier noch mal eine kleine Tour durch die Umgebung zu machen. Gibt einige fotowürdige Stellen hier.<br />
Ich denke, da wird noch was kommen</p>
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		<title>Im Sueden nichts Neues</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 01:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
In letzter Zeit ist es ein wenig Still um mich geworden. Bevor aber alle anfangen sich unbegründet Sorgen zu machen, hier mal ein Lebenszeichen von mir.
Nach meinem Job auf der Olivenfarm habe ich für einige Tage auf einer Mandelplantage gearbeitet. Abseits jeglicher Zivilsation haben wir drei Tage lang je 7-8 Stunden Metallpfosten in den Boden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/12/im-sueden-nichts-neues"><img class="alignnone size-medium wp-image-673" style="border: 1px solid black;" title="im-sueden-nichts-neues" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/im-sueden-nichts-neues.jpg" alt="" width="530" height="129" /></a></p>
<p>In letzter Zeit ist es ein wenig Still um mich geworden. Bevor aber alle anfangen sich unbegründet Sorgen zu machen, hier mal ein Lebenszeichen von mir.</p>
<p><span id="more-672"></span>Nach meinem Job auf der Olivenfarm habe ich für einige Tage auf einer Mandelplantage gearbeitet. Abseits jeglicher Zivilsation haben wir drei Tage lang je 7-8 Stunden Metallpfosten in den Boden geschlagen und die kleinen Mandelbäume grade gezogen.</p>
<p>Simpel wie so ziemlich jede Farmarbeit hier.<br />
Besser bezahlt als so manche Farmarbeit hier.<br />
Spaßiger als die meisten Farmarbeiten hier.<br />
Kürzer als fast jede Farmarbeit hier.</p>
<p>Wir durften zwar einen Tag länger arbeiten, als eigentlich geplant (weil einer unser Kollegen den Job komplett falsch gemacht hat, konnten wir nen halben Tag nur seine Fehler rückgängig machen), seit Freitag bin ich aber trotzdem arbeitslos.<br />
Die letzten Tage habe ich dementsprechend nur rumgehangen. In der Bücherei im Internet gesurft. Am Pool gelegen. Meine Haare schneiden lassen. <span style="text-decoration: line-through;">Die Weihnachtsstimmung aufgesaugt.</span></p>
<p>Weihnachtlich ist es hier bei weitem nicht. Einige wenige Läden sind hier zwar weihnachtlich dekoriert, aber irgendwie fühl ich mich nicht wie acht Tage vor Weihnachten.<br />
Liegt wohl einerseits an Australien (wie soll sich bei 30-35°C Weihnachtsstimmung breit machen), anderseits aber auch an meinem derzeitigen Aufenthaltsort (in Adelaide hatte ich schon nach einem Tag genug von der Beschallung mit Weinachtsliedern &#8211; und das war vor einem Monat).</p>
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		<title>Ein Tag im Leben des Jasper W.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 23:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Arbeit heute hat sich ewig dahin gezogen. Nicht, dass die Tage sonst wie im Fluge vergehen, aber ohne Musik wird es nochmal um einiges zäher. Ich hab mich noch nicht getraut, mein Handy wieder anzuschalten. Werde es wohl bis morgen trocknen lassen und dann abends mein Glück versuchen. Ich möchte gar nicht dran denken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/12/ein-tag-im-leben-des-jasper-w"><img class="alignnone size-medium wp-image-670" style="border: 1px solid black;" title="ein-tag-im-leben-des-jasper-w" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/ein-tag-im-leben-des-jasper-w.jpg" alt="" width="530" height="125" /></a></p>
<p>Die Arbeit heute hat sich ewig dahin gezogen. Nicht, dass die Tage sonst wie im Fluge vergehen, aber ohne Musik wird es nochmal um einiges zäher. Ich hab mich noch nicht getraut, mein Handy wieder anzuschalten. Werde es wohl bis morgen trocknen lassen und dann abends mein Glück versuchen. Ich möchte gar nicht dran denken, wie die nächsten Wochen ohne Handy ablaufen.. ganz ohne Musik.<br />
Damit ihr euch auch mal ein Bild von meiner Arbeit machen könnt, beschreibe ich hier mal einen Tag im Leben des Jasper W.</p>
<p><span id="more-669"></span>5:35<br />
Für gewöhnlich hat mich um diese Uhrzeit mein Handy geweckt. Nun hoffe ich einfach, dass ich rechtzeitig aufwache. Ansonsten hab ich auch einen Zimmergenossen gebeten, mich jeden morgen zu wecken.</p>
<p>5:45<br />
Ich quäle mich aus dem Bett, zwänge meinen müden Körper in die Arbeitsklamotten und schleppe mich in die Küche, wo ich ein recht gesundes Frühstück zu mir nehme: geröstetes Müsli mit getrockneten Früchten und einer frischen Banane.</p>
<p>6:20<br />
Ich setze mich vorne in den Minibus, drehe den Zündschlüssel und fahre mich und meine 6-8 Arbeitskollegen zu „unserer“ Farm. Einer kleinen Olivenplantage ca. 40km vom Hostel entfernt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich bin der Fahrer. Ich weiß zwar nicht, ob ich den Minibus überhaupt fahren darf, aber bisher läuft es glatt.</p>
<p>7:00<br />
Arbeitsbeginn. Mir wird irgendein Abschnitt auf der Plantage zugeteilt und ich fange an die kleinen Pflanzen von dort mit einer Schubkarre zu der Verpackstation zu fahren. Zwischendurch sammle ich noch Pflanzen ein, die von den anderen „versandfertig“ gemacht wurden. Wenn ich nichts einzusammeln habe, muss ich alle möglichen anderen Aufgaben machen. Da die aber noch blöder sind, als Schubkarre fahren (z.B. Plastikrahmen säubern &#8211; wie Tellerwäscher, nur schneiden einem die Rahmen noch in die Hand) lasse ich mir immer genügend Zeit. Ich guck mir die Spinnen an, werfe Schnecken weg, geh immer wieder was trinken oder auf dem Gelände spazieren (was kaum auffällt, da ich eh die ganze Zeit hin und her laufen muss).<br />
Um 10 und 12:30 sind zwei Pausen und ansonsten wird bis 16 Uhr durchgearbeitet.</p>
<p>16:45<br />
Wir kommen endlich wieder am Hostel an, setzen uns aber gleich wieder in den Bus. Schnell in die Stadt, Sachen einkaufen.</p>
<p>18:30<br />
Abendessen. Der Gemeinschaftsraum ist rappelvoll mit Leuten, die zu Abend essen. Nebenbei laufen alle möglichen Filme. Es wird gemeinsam über den eigenen Job gelästert und jeder beneidet jeden, weil alle anderen bessere Jobs haben.<br />
Etwas später setzt man sich dann raus und genießt bei einem Bier den Sonnenuntergang.</p>
<p>23:00<br />
Schlafenszeit. Das Hostel wird sehr früh sehr ruhig. Nach 22 Uhr ist unter der Woche kaum noch jemand zu sehen. So finde auch in meinen Weg ins Bett und erhole mich für den nächsten Tag.</p>
<p>PS: Mittlerweile funktioniert mein Handy wieder und ich habe den Jobs gewechselt. Ich weiß zwar weder wohin,  noch was ich nächste Woche mache, aber ich bin nicht mehr auf der Olivenfarm. Die große Bestellung (~45.000 Pflanzen, die alle von mir umhergefahren wurden) ist beendet und nun ist der einzige Job das Pflanzen von Setzlingen in einer Halle, deren Klima auf 30-35°C und ca. 50-80% Luftfeuchtigkeit geregelt ist.</p>
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		<title>Endlich Arbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein erster Arbeitstag liegt nun hinter mir. Grad einmal 24 Stunden nachdem ich den Bus verlassen habe halte ich schon meinen ersten Lohncheck in der Hand. Ein guter Start in das Leben eines Farmarbeiters.
Adelaide habe ich nun (endlich) hinter mir gelassen. Das Hostel und die Leute waren zwar erstklassig, aber es gab einfach nichts zu tun da, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erster Arbeitstag liegt nun hinter mir. Grad einmal 24 Stunden nachdem ich den Bus verlassen habe halte ich schon meinen ersten Lohncheck in der Hand. Ein guter Start in das Leben eines Farmarbeiters.</p>
<p><span id="more-657"></span>Adelaide habe ich nun (endlich) hinter mir gelassen. Das Hostel und die Leute waren zwar erstklassig, aber es gab einfach nichts zu tun da, sodass einem tagsueber schonr echt langweilig werden konnte. Nach zahllosen Anrufen in Kingston-on-Murray war nun endlich was frei. Morgens um zehn angerufen, um zwoelf sass ich im Bus und gegen vier war ich dann auch schon da. Das Hostel besteht aus zehn kleinen Raeumen, die nebeneinander um einen kleinen Vorplaz herum aufgebaut sind. Alles ein wenig herunter gekommen, aber ich bin hier ja auch nicht (nur) zum Urlaub machen. Die naechsten paar Wochen wird geackert, auf dass ich bis Silvester genug Geld zusammen habe.<br />
Und der Anfang waere auch schon gemacht. Heute um vier habe ich meinen ersten Arbeitstag auf einer Olivenfarm hier in der Naehe beendet. Die Arbeit war eintoenig und koerperlich fordernd &#8211; ueber acht Stunden lang immer drei Reihen Holzrahmen auf Paletten aufsetzen. Zum Gleuck war das Wetter recht schlecht, sodass wir nicht unter der brennenden Sonne arbeiten mussten. Da es nur ein EintagsJob war, gab es auch gleich meinen ersten Check. $115,60. Kein guter Stundenlohn, aber sofort Arbeit gehabt. So kann es weitergehen.</p>
<p>Jetzt ist aber erst einmal Wochenende, entspannen von der ersten harten Woche. Am Wochenende wird hier meist nicht gearbeitet. Also heisst es Warte auf Montag und die Ruhe geniessen.</p>
<p>verfasst am 22.11.2008 / 11:30</p>
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		<title>Geschafft</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 01:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Geduscht, gegessen, in den Sessel gesetzt. Mehr wird jetzt nicht mehr gemacht. Heute war ein wahnsinnig anstrengender Tag. Eigentlich bin ich schon wieder bereit für Urlaub.
Meine Hände tun immer noch leicht weh und bewegen möchte ich mich die nächsten 24 Stunden nicht mehr. Heute war der bisher wohl anstrengste Tag auf meiner Reise. Er hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/11/geschafft"><img class="aligncenter size-medium wp-image-426" style="border: 1px solid black;" title="geschafft" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/geschafft.png" alt="" width="530" height="69" /></a></p>
<p>Geduscht, gegessen, in den Sessel gesetzt. Mehr wird jetzt nicht mehr gemacht. Heute war ein wahnsinnig anstrengender Tag. Eigentlich bin ich schon wieder bereit für Urlaub.</p>
<p><span id="more-425"></span>Meine Hände tun immer noch leicht weh und bewegen möchte ich mich die nächsten 24 Stunden nicht mehr. Heute war der bisher wohl anstrengste Tag auf meiner Reise. Er hat zwar zu einer humanen Zeit begonnen, ging aber in die Knochen.<br />
Gegen neun Uhr morgens ging es zu Roberts Neubau, in dem ein Raum noch nicht verputzt war. Die Wände sind aus einem Lehm/Stroh-Gemisch, das auf gepresste Heuballen aufgetragen ist. Da dies nicht sonderlich gut aussieht werden alle Wände mit einer speziellen Lehmmischung (7 Eimer weißer Sand, 1 Eimer roter Sand, 2 Deckel Kleisterflüssigkeit, 2 Eimer Klebesand und 1 knapper Eimer Farbsand) verputzt. Hab ich vorher noch nie gemacht, ging nach leichten Startschwierigkeiten aber unerwartet gut von der Hand. Hätte nur nie gedacht, wie schwer diese Arbeit sein kann. Mir tut immer noch alles weh. Als wir mit den zwei Wänden des Raumes (es wurden nur die Wände der Außenmauer verputzt) endlich fertig waren, musste noch der Lehm aufgewischt werden, da er im ausgehärteten Zustand kaum zu entfernen ist. Und selbst heute, als er nass war, hat es noch gut und gerne zwei Stunden gedauert. Nach ca. neun Stunden Arbeit ging es dann endlich zurück und es gab Abendessen. Selten hat ein kühles Bier so gut getan.<br />
Das soll aber auch der härteste Tag gewesen sein. Ab jetzt warten nur noch kleine Aufgabe auf mich und Mittwoch geht es voraussichtlich Fischen. Mir wollte keiner glauben, dass ich das noch nie gemacht habe.</p>
<p>Nun werde ich es mir aber erst einmal vorm Fernseher gemütlich machen und wohl auch recht früh pennen gehen. Die Ruhe hab ich nötig.</p>
<p>verfasst am 3.11.2008 / 21:45</p>
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		<title>Germinator</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 13:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Heute war mein erster Arbeitstag bei meinem Gastgeber (Robert). An einem Sonntag – die Australier schrecken vor nichts zurück. Die Arbeit ging zwar nicht spurlos an einem vorrüber, wirklich anstrengend war sie aber auch nicht.
Den Anfang des Tages machte das Frühstück. Erst für mich, dann für die Rinder, die im Vorgarten Roberts neuen Hauses grasen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/11/germinator"><img class="aligncenter size-medium wp-image-422" style="border: 1px solid black;" title="germinator" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/germinator.png" alt="" width="530" height="120" /></a></p>
<p>Heute war mein erster Arbeitstag bei meinem Gastgeber (Robert). An einem Sonntag – die Australier schrecken vor nichts zurück. Die Arbeit ging zwar nicht spurlos an einem vorrüber, wirklich anstrengend war sie aber auch nicht.</p>
<p><span id="more-417"></span>Den Anfang des Tages machte das Frühstück. Erst für mich, dann für die Rinder, die im Vorgarten Roberts neuen Hauses grasen. Anschließend wurden die Lehmwände ausgebessert. Das Haus ist komplett aus Stroh, Lehm, Holz und Steinen gebaut. Unglaublich, wie gut das Lehm/Stroh-Gemisch isoliert. Habe in dem Haus gefroren, obwohl es draußen um die 25° gewesen sein mögen. Angeblich soll es sogar im Hochsommer drinnen nie wirklich warm werden.<br />
Nach einem ausgiebigen Mittag von Roberts Mutter, bei der ich auch wohne, ging es weiter in den Garten. Endlich konnte mir die jahrelange Erfahrung aus dem Elternhaus helfen; der Rasen war zu mähen. Nachdem ich diese Aufgabe spielend gemeistert habe, wurde schweres Gerät aufgefahren. Eine motorbetriebene Sichel. Es galt, die Citrusbäume auf der Miniplantage von Unkraut zu befreien. Mit Sonnenbrille als Schutz vor umherfliegenden Kleinteilen ausgerüstet habe ich angefangen aufzuräumen, wie es sonst nur der Terminator kann. Ich wusste nicht, wie schweißtreibend absolute Verwüstung sein kann.<br />
Nachdem auch diese Aufgabe mit leichten Verlusten (ich hab einige Sägebänder der Maschine verloren) erfüllt wurde, habe ich noch an die 100 Blumetöpfe fürs Bepflanzen vorbereitet und eine kleine Einsicht in die Hölle erhalten. Sie ist bevölkert von abermillionen von Fliegen. Es gibt nichts nervigeres als ein Dutzend Fliegen, die sich einem ununterbrochen auf die Augen setzen.<br />
Abgesehen von diesem kleinen Einblick in die Hölle war es aber ein angenehmer Tag. Die Leute sind nett und das Arbeitspensum ist locker zu erfüllen.</p>
<p>verfasst am 2.11.2008 18:30</p>
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		<title>&#8230; und die Arbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 09:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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Mit den Jobs hier in Melbourne ist das so eine Sache. Grob lassen sie sich alle in drei Kategorien unterteilen.
Die erste Kategorie, in die gefühlt fast alle Jobs fallen, ist zugleich die schlimmste. Real-Life-Spam. In Fachkreisen auch einfach &#8220;Promotion&#8221; genannt. Gegen diese Art von Jobs sprechen gleich zwei Argumente. Die Bezahlung ist nicht berechenbar, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/2008/10/und-die-arbeit"><img class="alignnone size-medium wp-image-367" style="border: 1px solid black;" title="melb-arbeit" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/melb-arbeit.png" alt="" width="530" height="143" /></a></p>
<p>Mit den Jobs hier in Melbourne ist das so eine Sache. Grob lassen sie sich alle in drei Kategorien unterteilen.</p>
<p><span id="more-364"></span>Die erste Kategorie, in die gefühlt fast alle Jobs fallen, ist zugleich die schlimmste. Real-Life-Spam. In Fachkreisen auch einfach &#8220;Promotion&#8221; genannt. Gegen diese Art von Jobs sprechen gleich zwei Argumente. Die Bezahlung ist nicht berechenbar, da alles auf Kommissionsbasis abläuft und wenn man nichts verkauft, gibt es auch kein Geld. Eine hier im Hostel hat an zwei Tagen á 8 Stunden genau 0$ verdient. Stand dafür aber insgesamt ca. 12Stunden bei beschissenstem Wetter (auch in Melbourne ist der Himmel nicht immer blau) draussen im T-Shirt. Und der zweite Grund ist, dass ich diese Arbeit einfach unsymphatisch finde. Niemand mag Spam. Weder im Internet noch außerhalb. Und Promotionwork ist genau das. Spam außerhalb des Internets.</p>
<p>Die zweite Kategorie umfasst alle Jobs, zu denen ein normaler Backpacker (wenn man mich denn als den Durchschnitt ansehen kann) nicht in der Lage ist. Entweder wird nach Leuten mit jahrelanger Erfahrung in bestimmten Fachgebieten gesucht oder es werden verschiedenste Lizenzen erwünscht, die zumindest ich nicht vorweisen kann. Die Jobs wären eigentlich genau das, was ich hier machen wollen würden, nur leider bin ich dafür nicht qualifiziert.</p>
<p>Die dritte und letzte Kategorie umfasst schlussendlich die Jobs, die für mich tatsächlich in Frage kommen. Diese Kategorie ist allerdings sehr stark unterbesetzt, sodass auf ein offenes Stellenangebot ca. tausende Backpacker kommen, die diesen Job gerne hätten.</p>
<p>Nach einigen Tagen Suche kann ich immerhin von mir behaupten, dass ich doch einen Job aus Kategorie Drei gefunden habe. Zwar weder gut bezahlt noch halbswegs interessant, aber immerhin verbaut er mir meinen Tag nicht mit bescheuerten Zeiten. Auch mit diesem Job hab ich immer noch den ganzen Tag für mich, da er zu einer Zeit ausgeführt wird, zu der ich eh nichts zu tun hab. Samstag und Sonntag morgens zwischen 6 und 12. Da würde ich eh schlafen. Was tut man nicht alles für den schnöden Mammon.</p>
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