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	<title>where&#039;s willy? &#187; betrachtet</title>
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		<title>Time Flies</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 11:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b;" title="Time Flies" href="http://www.whereswilly.de/2009/10/time-flies"><img class="aligncenter size-full wp-image-1126" style="border: 1px solid black;" title="Time Flies" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/times-flies2.JPG" alt="Time Flies" width="530" height="134" /></a></p>
<p>Exakt ein Jahr später. Jahrestag. Es hört so auf, wie es anfing.<br />
Ich fahr abends in die Stadt. Treff mich mit Leuten. Trink auf das Neue und Unbekannte. Nur die Anspannung ist verflogen. In Teil 1 war ich nervös, traurig, gespannt. Es waren die letzten Stunden in Deutschland.</p>
<p><span id="more-1117"></span>In Teil 2 bin ich glücklich. Es passt einfach alles. Nicht angespannt, sondern entspannt. Ich versuche nicht die Zukunft einzuschätzen. Ich schätze das Erlebte. Vergangenheit schreibe ich hier absichtlich nicht. Vergangen impliziert, dass es wieder fort ist. Einmal passiert und dann in der Versenkung verschwunden.</p>
<p>Die Zeit hat aber &#8211; glaube ich jedenfalls &#8211; bleibende Spuren hinterlassen, die nicht so einfach vergehen werden. Ich merk zwar, dass ich nicht mehr so bin, wie direkt nach dem nach Hause Kommen. Aber ich bin auch nicht mehr so, wie vorm Wegziehen. Entspannter, ausgeglichener.<br />
Und Teil 2 ist nicht das Ende. Es ist mehr ein Zwischenspiel. Die Rückkehr zum Ausgangspunkt, bevor es wieder weiter geht. Etwas mehr als ein Jahr nach dem ersten Aufbruch geht es in ein paar Tagen erneut los. Diesmal mehr Business als Pleasure.</p>
<p>Teil 3 trägt die Überschrifft &#8216;Studium&#8217; und spielt in Bremen.</p>
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		<title>big city life</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 13:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich fahre aus den Schluchten der Großstadt. Einige Wolkenkratzer ziehen an mir vorbei. Die Häuser werden kleiner. Irgendwann sind sie nur noch zweistöckig. Durch die dichtbesiedelten Wohngebiete zieht sich ein Netz von Straßen und Bahnlinien, die Adern der Großstadt, über- und unterirdisch, manche Straßen liegen über den Häusern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/06/big-city-life"><img class="alignnone size-full wp-image-1109" style="border: 1px solid black;" title="big city life" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/big-city-life2.jpg" alt="big city life" width="530" height="157" /></a></p>
<p>Ich fahre aus den Schluchten der Großstadt. Einige Wolkenkratzer ziehen an mir vorbei. Die Häuser werden kleiner. Irgendwann sind sie nur noch zweistöckig. Durch die dichtbesiedelten Wohngebiete zieht sich ein Netz von Straßen und Bahnlinien, die Adern der Großstadt, über- und unterirdisch, manche Straßen liegen über den Häusern.</p>
<p><span id="more-1108"></span>Je weiter ich fahre, desto grüner wird es. Man sieht die ersten Parks. Uferpromenaden. Wälder. Reisfelder. Ich lasse die Großstadt für einige Zeit hinter mir. Aber eigentlich kann man ihr hier nicht wirklich davon laufen. Ich lasse die Stadt eher neben mir liegen, während ich von einer Metropole zur nächsten fahre und Städte meine Route zieren. Ein Moment um den Wahnsinn aus der Distanz zu betrachten.<br />
Ich mag das Leben in der Stadt. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. The sky is the limit, nicht nur metaphorisch. Und doch weiß ich nicht, ob ich das Leben in Tokio mag. Eine der größten Städte der Welt und eine wahre Wundertüte. An jeder Ecke etwas neues zu entdecken, oft auch etwas sehr altes. Mitten in Akahabara, auch Electric Town genannt, der Stadtteil, der komplett mit Elektronik-, Manga- und DVD-Shops übersät zu sein scheint, verstecken sich Uralte Tempel. Und das ist die Regel, wo immer man in Tokio hingeht, wie sehr man sich auch in die Zukunft versetzt fühlt, die Geschichte des Landes ist gleich um die Ecke.<br />
Aber das alles ist zu viel. So schön das Großstadtleben auch ist. Ich glaube, hier wurde es für mich überreizt. Es fehlt die Ruhe, die Rückzugsmöglichkeit. Aus der Stadt zu kommen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Man kann ihr scheinbar nicht entkommen. Besonders nach Neuseeland scheint Japan eine einzige, unendliche Stadt zu sein. Hat einen in Neuseeland eine Busfahrt von mehr als 30 Minuten garantiert mitten ins Nichts geführt, muss man in Japan stundelang reisen, nur im in dünner besiedelte Regionen zu kommen.<br />
Und doch würde ich gern noch einige Zeit in Metropolis verbringen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, man kann es kaum begreifen. Eine Stadt, die wie ein Mosaik aus vielen kleinen Städten zusammen gesetzt ist. Jeder Stadtteil scheint einem besonderen Zweck zu dienen. Unterhaltung, Shopping, Kultur. Ein echter Abenteuerspielplatz, der einen schnell verschlingt. Der Segen der Großstadt ist gleichzeitig der Fluch Tokios.<br />
The sky is the limit. Scheint aber auch der einzige Weg zu sein, der Stadt zu entkommen.</p>
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		<title>Endspurt</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 19:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch nie auf meiner Reise hat der Abschied so geschmerzt wie heute. Ich sitze alleine im Bus. Fahre durch Auckland. Lasse die Stadt hinter mir. Das wahre Neuseeland, die Natur,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/06/endspurt"><img class="alignnone size-full wp-image-1088" style="border: 1px solid black;" title="Endspurt" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/endspurt2.jpg" alt="Endspurt" width="530" height="160" /></a></p>
<p>Noch nie auf meiner Reise hat der Abschied so geschmerzt wie heute. Ich sitze alleine im Bus. Fahre durch Auckland. Lasse die Stadt hinter mir. Das wahre Neuseeland, die Natur, hab ich schon vor einigen Tagen verlassen. Aber nun ist auch dieses Kapitel zu ende und ich blättere um.</p>
<p><span id="more-1084"></span>Neuseeland war einfach unbeschreiblich. Zu schade, dass ich nur sechs Wochen dafür hatte. Das Land ist so klein und doch gibt es unendlich viel zu sehen. Ich konnte meine Liste der must-do&#8217;s zwar nahezu komplett abhaken und doch sind noch tausende Sachen hier ungetan. Egal wohin man geht, es gibt immer irgendetwas einzigartiges, irgendetwas, was man gesehen haben muss, was man gemacht haben muss. Es gibt immer einen Ort, den man nicht auf seiner Karte hat, der aber faszinierend klingt. Es gibt so viele kleine Brillanten hier, das Land ist eine wahre Schatztruhe. In meinen sechs Wochen konnte ich nur die wirklich großen Klunker sehen, die Zeit ist einfach zu knapp.</p>
<p>Aber nicht mit hängenden Mundwinkeln nach hinten schauen. Das war noch nicht das letzte Kapitel. Das Ende von Neuseeland bedeutet den Anfang von Japan. Und auch da habe ich mir eine Liste mit den must-see&#8217;s zusammengestellt. Und diesmal ist es noch schlimmer. In Japan gibt es genauso viel zu sehen wie in Neuseeland, meine Zeit ist aber noch kürzer. Zehn Tage. Das reicht nur für eine kurze Sightseeingtour von Tokio nach Kyoto und in die umliegenden Orte. Und selbst das wird stressig. Japan wird wohl der hektischste Teil meiner Reise. Manchmal wird man müde vom Reisen, aber wenn es genug zu tun gibt, rafft man sich immer wieder gerne auf. Und das ist jetzt definitiv der Fall. Jetzt heißt es noch einmal alles geben. Ich schlage das letzte große Kapitel meiner Reise auf. Endspurt.</p>
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		<title>So much to do, so little time</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 09:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/so-much-to-do-so-little-time"><img class="alignnone size-full wp-image-1070" style="border: 1px solid black;" title="So much to do, so little time" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/so-much-to-do-so-little-time1.jpg" alt="So much to do, so little time" width="530" height="162" /></a></p>
<p>Ich stehe noch nicht vor Ruinen, aber das Gebäude, auf das ich blicke, ist von Rissen durchzogen. Noch steht es, aber es ist einsturzgefährdet. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Zeitplan für die letzte Woche in Neuseeland aufgeht tendiert gegen Null.</p>
<p><span id="more-1068"></span>Am ersten Juni früh morgens fliege ich von Auckland nach Japan. Zwischen Auckland und mir liegen noch vier Stopps. Einer davon recht lange, da ich immer noch hoffe, die Tongariro Crossing Wanderung zu machen. Nun hatte ich vorgesehen, dass ich meine Zeit komplett ausnutze und erst Sonntag gegen Nachmittag in Auckland ankomme, noch ein paar Stunden in der Stadt verbringe und mich dann auch gleich zum Flughafen aufmache. Am Samstag könnte ich eh nicht nach Auckland (da fährt kein Bus von meiner Tour) und am Freitag ist absolute Zeitverschwendung. Nun ist dieser Plan aber stark ins Schwanken geraten. Zwei Dinge gefährden diesen Ablauf, bzw. machen ihn schon unmöglich.<br />
Das erste und eher kleinere Problem ist die Fähre. Noch befinde ich mich auf der Südinsel, möchte morgen aber wieder nach Norden übersetzen. Derzeit ist das Wetter hier aber recht schlecht und die letzten zwei Tagen sind die Fähren aufgrund des Wellengangs nahezu komplett ausgefallen. Einen Tag könnte ich zwar unter Umständen opfern, dann muss das Wetter an dem Tag, an dem ich die Wanderung machen will, gut sein. Von da an hab ich keine Zeit mehr zu warten.Das zweite und viel größere Problem ist, dass ich mein Zugticket für Japan noch nicht habe und es das nur in Auckland zu kaufen gibt. An einem Sonntag aber nicht verkauft wird. Heißt ich muss Samstag oder vielleicht sogar schon Freitag in Auckland ankommen oder es mir über tausend Umwege per Post zustellen lassen.<br />
Die einzige Möglichkeit, die ich derzeit sehe, ist einige Stationen nun zu überspringen. Man kann nicht alles auf einmal sehen. Und das Wetter lässt einem derzeit auch nicht allzu viel Hoffnung. Für die nächste Zeit soll erst einmal alles Grau in Grau sein.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1071" style="border: 1px solid black;" title="Aufstieg" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/so-much-to-do4.jpg" alt="Aufstieg" width="530" height="132" /></p>
<p>Dafür aber hatte ich vor drei Tagen absolutes Glück. Immerhin eine meiner geplanten Wanderungen konnte ich durch ziehen. Von Arthur&#8217;s Pass hoch auf den Avalanche Peak. Auf über 1800 Meter, oberhalb der bushline, durch metertiefen Schnee, unter strahlend blauem Himmel. Der perfekte Tag und ein wahnsinniger Ausblick. Keine einzige Wolke, die Sicht kilometerweit. So ging immerhin schon einmal ein Teil meines Wanderplanes auf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1072" style="border: 1px solid black;" title="Ausblick" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/so-much-to-do2.jpg" alt="Ausblick" width="530" height="179" /></p>
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		<title>28 days left</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 11:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/28-days-left"><img class="alignnone size-full wp-image-1062" style="border: 1px solid black;" title="28 days left" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/28-days-left.jpg" alt="28 days left" width="530" height="149" /></a></p>
<p>250 Tage. 222 vorbei. 28 übrig. Exakt vier Wochen und ich habe wieder deutschen Boden unter meinen Füßen. Noch 28 Tage und jede Menge zu tun.1,5 Länder stehen mir noch bevor.</p>
<p><span id="more-1061"></span>Zuerst gilt es die verbleibende Zeit in Neuseeland gut zu nutzen. Ein Plan steht auch schon. Da ich mit dem Bus unterwegs bin, der nicht jeden Tag fährt, gilt es gut zu planen. Sonst steht man immer wieder da und muss länger oder kürzer in bestimmten Orten verbringen, nur weil kein Bus da ist. Acht Stationen stehen noch auf meinem Plan. Und es muss noch so vieles gemacht werden. Meine Liste für die nächsten vier Wochen hier in Neuseeland ist lang. Ich möchte noch Zug fahren (gleich zwei mal), skydiven, wandern, die Tongariro Crossing erneut versuchen, Wale sehen, Propellerflugzeug fliegen, Bungy springen, Jetboat fahren (ja ich weiß, dass ich beides schon gemacht hab), die beiden wohl besten Betriebe zum Besuchen besuchen (Schokoladenfabrik und Bierbrauerei) und bestimmt noch jede menge Weiteres.<br />
Und danach geht es dann nach Japan. Die große Unbekannte. Über das Land weiß ich so gut wie nichts. Nur, dass ich ihre Sprache wieder lesen noch verstehen kann und, dass ich da unbedingt hin möchte. Sonst habe ich so gut wie keine Ahnung von dem Land. Ich weiß nur, dass ich von Tokio in Richtung Süd-Westen reisen möchte. Kyoto und Osaka stehen hier auf dem Plan. Ansonsten werde ich mich mal mit einen paar Japanern zur besseren Planung in Verbindung setzen müssen. Und weiß einer von euch zufällig, welches Japan Railway Ticket sich am besten für diese Strecke eignet?<br />
Und nach Japan geht es dann nach München. Vielleicht nochmal wen dort besuchen und dann ab nach Hause. Es gibt einen Pflichttermin. Das sind aber noch 30 Tage.</p>
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		<title>Das Gute im Schlechten</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 23:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In sechs Wochen zu erwarten alles von Neuseeland zu sehen ist naiv. Trotzdem hatte ich die Hoffnung wenigstens die wichtigsten Dinge abhaken zu können, die must-do&#8217;s machen, die must-see&#8217;s sehen....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/das-gute-im-schlechten"><img class="alignnone size-full wp-image-1056" style="border: 1px solid black;" title="Das Gute im Schlechten" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/das-gute-im-schlechten.jpg" alt="Das Gute im Schlechten" width="530" height="163" /></a></p>
<p>In sechs Wochen zu erwarten alles von Neuseeland zu sehen ist naiv. Trotzdem hatte ich die Hoffnung wenigstens die wichtigsten Dinge abhaken zu können, die must-do&#8217;s machen, die must-see&#8217;s sehen. Das Wetter macht mir jetzt aber schon zum zweiten Mal einen Strich durch die Rechnung und hier besteht nicht die Hoffnung noch einmal auf dieser Reise zurück zu kommen.</p>
<p><span id="more-1055"></span>Das erste Mal, dass ich aufgrund schlechten Wetters etwas nicht machen konnte, war oben auf der Nordinsel. Die wohl beste Ein-Tages-Wanderung Neuseelands &#8211; die Tongariro Crossing &#8211; war aufgrund schlechten Wetters nicht passierbar und selbst nach zwei Tagen des Wartens war keine Besserung in Sicht. So ging es weiter auf der Reise immer Richtung Süden. Der Vorteil war nur, dass ich wieder zurück nach Auckland muss, was bedeutet, dass ich noch einmal an der Tongariro Crossing vorbei komme.<br />
Hier in Queenstown sieht es nun diesmal anders aus. Das Wetter ist bald noch schlechter. Straßen werden als unpassierbar erklärt und gesperrt. Wanderung sind zugeschneit und es ist zu gefährlich sie zu gehen. Erst vor einigen Tagen ist eine Gruppe Wanderer eingeschneit und musste mit Hubschraubern und Suchteams gerettet werden. Dies ist der frühste Winteranfang hier in der Region Queenstown seit Jahren. Es regnet und schneit den ganzen Tag, Wolken hängen tief zwischen den Bergen. Man kann kaum das andere Ufer des Sees sehen.<br />
Für mich bedeutet das, dass ich sowohl ein must-do, als auch ein must-see auslassen muss. Zum Milford Sound kann man kaum fahren. Schon gar nicht mit dem eigenen Auto, was eigentlich unser Plan war. Und den Routeburn-Track, ein weiterer Great Walk, ist unbegehbar. Und selbst wenn, könnte man wohl kaum etwas sehen, bei den dichten Wolken, die hier die Bergspitzen verbergen.<br />
Aber es hat auch eine gute Seite. So habe ich nun etwas mehr Zeit für meine restlichen Punkte auf der Liste. Und ich habe zwei weitere sehr gute Gründe noch einmal hier nach Neuseeland zu kommen.</p>
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		<title>Ideale</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 09:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rein in den Bus, Losfahren, raus aus dem Bus, ein paar Fotos schießen, wieder rein in den Bus, Weiterfahren, wieder raus, noch einmal ein paar Fotos schießen, weiter im Bus,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b;" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/ideal"><img class="alignnone size-full wp-image-1052" style="border: 1px solid black;" title="Ideal" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/ideal1.jpg" alt="Ideal" width="530" height="254" /></a></p>
<p>Rein in den Bus, Losfahren, raus aus dem Bus, ein paar Fotos schießen, wieder rein in den Bus, Weiterfahren, wieder raus, noch einmal ein paar Fotos schießen, weiter im Bus, Anhalten, Lunchstopp und Pipipause.</p>
<p><span id="more-1051"></span>Von all den Arten des Reisens habe ich die Busreisen nie für voll genommen. Nie wollte ich an diesem Spektakel des Massentourismus teilnehmen; nie den Geist des Backpackens komplett töten; wenigstens warten, bis ich auch zu der Generation 60+ gehöre, bevor ich mich dieser Massenabfertigung von Reisenden anschließe.<br />
Und weniger als drei Monate später haben sich all meine guten Vorsätze in Luft aufgelöst (gelockt von dem unschlagbaren Preis) und ich sitze in einer Meute junger Backpacker und toure durch Neuseeland in einem der vielen Backpackerbusse. Genau das, wo gegen ich immer gewettert habe und jetzt muss ich gestehen. So schlecht wie immer gedacht ist es nun doch nicht. Klar, man ist auf keinen Fall der erste, der seine Spuren hier zieht. Man ist immer ein kleiner Teil einer großen Gruppe (auf jeden Fall im Süden der Südinsel – im Norden waren wir oft nur eine Handvoll im Bus). Und doch hat es auch seine Vorteile. Man sieht viele Dinge, die man in öffentlichen Verkehrsmitteln einfach auslassen würde, weil es wirklich nur diese kleinen Zwischenstopps sind  &#8211; die Fotostopps. Und man trifft die ganze Zeit mehr oder weniger Gleichgesinnte. Was aber auch stark auf die Busagentur ankommt. Jede, der verschiedenen Backpackerbuscompanies hat ihr eigenes Klientel. Von Sauftouristen bis zu den etwas Ernsteren. Es ist für alle was dabei. Und so kann man zwar nicht mehr auf die Bustouristen im Allgemeinen hinunter schauen, aber immer noch auf die anderen Busgruppen. Kein Tag vergeht, ohne das „wir“ über die „anderen“ lästern. Und umgekehrt.</p>
<p>Und bei dem Umhertouren fällt einem dann noch was weiteres auf. Jedenfalls hier im Süden Neuseelands. Man wird immer kitschiger.<br />
Bilder, die eigentlich nur bei Oma im Holzrahmen „Buche Rustikal“ über dem Fernseher mit Häkeldecke hängen – Bergpanorama gespiegelt im Königssee; erste Strahlen der Morgensonne scheinen über den Berg und brechen sich in den Nebelschwaden über der grünen Wiese, auf der ein junges Rehkitz steht und die in Kamera schaut; Bergbach plätschert durch tiefgrünen Wald, von dessen Blättern der Morgentau tropft – alle diese Motive findet man nun auch auf meiner Kamera. Ich sorge einfach schon einmal vor und schieße die Fotos, die ich mir in 60 Jahren über meinen Fernseher hänge. Oder in zehn Jahren als Fotoleinwand in meine Kammer im Großraumbüro hänge. Man weiß ja nie, was aus seinen Idealen wird.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1053" style="border: 1px solid black;" title="Ideal" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/ideal2.jpg" alt="Ideal" width="530" height="707" /></p>
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		<title>Herbst</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 03:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einige schüchterne Sonnenstrahlen finden ihren Weg durch die Wolken. Gelbe und rote Blätter liegen auf den Straßen, einige grün-gelbe hängen noch an den Bäumen. Man sieht Menschen in dicken Jacken, mit Handschuhen und Schal. Lange bin ich vor ihm geflohen, doch nun hat mich der Herbst eingeholt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/04/herbst"><img class="alignnone size-full wp-image-1013" style="border: 1px solid black;" title="Herbst" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/herbst1.jpg" alt="Herbst" width="530" height="131" /></a></p>
<p>Einige schüchterne Sonnenstrahlen finden ihren Weg durch die Wolken. Gelbe und rote Blätter liegen auf den Straßen, einige grün-gelbe hängen noch an den Bäumen. Man sieht Menschen in dicken Jacken, mit Handschuhen und Schal. Lange bin ich vor ihm geflohen, doch nun hat mich der Herbst eingeholt.</p>
<p><span id="more-1012"></span>Hinter mir liegt der wohl längste Sommer meines Lebens. Umso ungewohnter ist nun die Umstellung auf den kalten Teil des Jahres.<br />
Aber irgendwie fühlt es sich gut an. Nach einer Ewigkeit guten Wetters fühlt es sich gut an. Erst jetzt merke ich, dass es mir irgendwie doch gefehlt hat. Ein ruhiger Tag auf dem Sofa. Lange Hosen und Socken. Mit Handschuhen, Schal und Mütze runter in die Stadt. Die letzten Blätter an den Bäumen, die erste Erkältung.<br />
Nebelschwaden ziehen durch die Stadt und das Leben wird langsamer. Man bleibt einfach zu Hause. Legt sich aufs Sofa. Schaut ein wenig fern, hört ein wenig Musik. Beobachtet, wie der Regen gegen das Fenster schlägt. Zieht sich die Wolldecke bis zum Hals und hat einfach einen ruhigen Tag.</p>
<p>Aber das alles hat auch seine negative Seite. Aufgrund des schlechten Wetters wurde die Wanderung, die ich morgen antreten wollte, abgesagt. Wobei ich eh nicht sicher bin, ob ich morgen überhaupt wandern gehen könnte. Hab mir beim Mountainbiking eine recht miese Erkältung eingefangen. Ich hoffe, dass ich trotzdem bis morgen wieder gesund bin, damit ich wenigstens meine Jagd nach Adrenalin weiter fortsetzen kann.</p>
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		<title>Schock</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 04:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[nordinsel]]></category>
		<category><![CDATA[bericht]]></category>
		<category><![CDATA[betrachtet]]></category>
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		<description><![CDATA[Bisher ist keiner meiner internationalen Flüge komplett reibungslos verlaufen. Das Gleiche gilt auch für den Flug nach Auckland. Nach einigen kleinen Problemen bin ich nun aber schlussendlich doch in Neuseeland...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: TimesNewRomanPSMT;"></p>
<p align="left"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/04/schock"><img class="alignnone size-full wp-image-999" style="border: black 1px solid;" title="Schock" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/schock2.jpg" alt="Schock" width="530" height="133" /></a></p>
<p align="left">Bisher ist keiner meiner internationalen Flüge komplett reibungslos verlaufen. Das Gleiche gilt auch für den Flug nach Auckland. Nach einigen kleinen Problemen bin ich nun aber schlussendlich doch in Neuseeland angekommen. Und geschockt.</p>
<p align="left"><span id="more-997"></span>Erstens ist hier ganz klar der Temperaturschock. In Cairns waren es noch mehr als 30°C, hier ist es jetzt irgendwas zwischen 15 und 20. Und das auch nur, wenn die Sonne am höchsten Punkt steht.<br />
Nachts ist es bitter kalt. Und da hab ich doch alle meine warmen Klamotten in Sydney gelassen. Hatte gehofft, dass ich nach Vietnam da nochmal hinkomme. Aber da ist nichts draus geworden. Und jetzt sitzt ich hier in Auckland, was noch zu den wärmsten Teilen Neuseelands gehört und besitze nur kurze Hosen und Hemden. Und jetzt hab ich mir auch noch Sandalen gekauft. Sie waren einfach zu geil um zu widerstehen. Nur haben sie eben den Nachteil, den alle Sandalen haben. Sie sind wärmen die Füße in keinster Weise.</p>
<p><font face="TimesNewRomanPSMT"></p>
<p align="left">Der zweite Schock hier sind die Preise. Dies ist aber ein positiver Schock. Ging ich davon aus, dass Australien schon billig war, so setzt Neuseeland komplett neue Maßstäbe. Der Wechselkurs zum Euro ist für mich besser als in Australien und trotzdem sind die Preise hier kleiner. Hostels kosten hier nochmal ein paar Euro weniger als in Australien.</p>
<p align="left">Und auf den dritten Schock warte ich noch. Der sollte dann morgen kommen. Wenn es aus der Stadt endlich aufs „Land“ geht. Hab mir hier nochmal ein paar Bildbände über Neuseeland angeschaut und kann es immer weniger erwarten endlich anzufangen rum zu touren.</p>
<p align="left">Nächster Stopp: Rotorua. Die Schwefelgeysire. Es ist wieder Wanderzeit.<br />
In meinen neuen Sandalen.</p>
<p></font></span></p>
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