gapyear – where’s willy?

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7 June 2009

Kalt und roh

Jetlag kann auch so seine Vorteile haben. Ich wache verfrüht auf, gehe aber zu einer normalen Zeit zu Bett. Das Ergebnis: Der Tag ist länger. Der Preis ist zwar, dass ich dabei komplett fertig werde. Langsam schwinden die Kräfte. In meinen ersten Tagen musste ich es aber sogleich ausnutzen.

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6 June 2009

Tagnacht

Die letzten Tage ist es ein wenig still hier geworden. Liegt aber nicht an mangelndem Material. Das Problem ist die Zeit. Wie soll ich zum Schreiben kommen, wenn ich kaum Zeit zum Schlafen habe. Werde versuche die verpassten Tage nachzuholen. Doch wo fang ich an… Am besten mit dem, was noch frisch ist.

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2 June 2009

Endspurt

Noch nie auf meiner Reise hat der Abschied so geschmerzt wie heute. Ich sitze alleine im Bus. Fahre durch Auckland. Lasse die Stadt hinter mir. Das wahre Neuseeland, die Natur, hab ich schon vor einigen Tagen verlassen. Aber nun ist auch dieses Kapitel zu ende und ich blättere um.

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29 May 2009

The good and the bad

Damit wäre auch der letzte Punkt auf meiner Liste der Dinge, die ich hier in meiner kurzen Zeit in Neuseeland unbedingt machen möchte, abgehakt. Aus dem Tongariro Crossing ist tatsächlich noch etwas geworden. Aufgrund meines Zeitplanes hatte ich nur am Donnerstag die Möglichkeit zu wandern und am Donnerstag war das Wetter einmalig.

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24 May 2009

So much to do, so little time

Ich stehe noch nicht vor Ruinen, aber das Gebäude, auf das ich blicke, ist von Rissen durchzogen. Noch steht es, aber es ist einsturzgefährdet. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Zeitplan für die letzte Woche in Neuseeland aufgeht tendiert gegen Null.

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18 May 2009

Der Berg ruft

Als erster irgendwo zu sein, ist immer gut. Als erster seine Spuren im Schnee zu hinter lassen ist aber nochmal etwas ganz besonderes. Wenn man weiß, dass niemand vor einem heute dieses Weg gegangen ist. Der Schnee liegt einem völlig unberührt zu Füßen. Vor einem nur die Weite der Steppe und der Berge.

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7 May 2009

subzero

Alles erinnert mich ans Ski/Snowboard Fahren.
Ein kleines Dorf direkt an den Bergen und am Schnee. Ein großer Bus vollgepackt mit Leuten in dicken Winterklamotten. Der Geruch nach Sonnencreme. Wir fahren direkt in die Kälte.
Und doch hat es so ziemlich nichts mit Wintersport zu tun. Es geht nicht in den Schnee,sondern ins Eis. Und wir fahren nicht, wir wandern.

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24 April 2009

Black

Einundzwanzig komplett schwarzgekleidete Personen, mit weißen Gummistiefeln und einem roten Helm, marschieren in einer langen Reihe über riesige Felder. Jeder von ihnen trägt einen schwarzen Reifenschlauch. Man hört nur das Quietschen, das beim Reiben von Gummi auf Neopren entsteht.

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23 April 2009

Schock

Bisher ist keiner meiner internationalen Flüge komplett reibungslos verlaufen. Das Gleiche gilt auch für den Flug nach Auckland. Nach einigen kleinen Problemen bin ich nun aber schlussendlich doch in Neuseeland angekommen. Und geschockt.

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12 April 2009

Ja Frohe Ostern

Schokoeier Suchen gehört zu Ostern, wie Feuerwerk zu Silvester. Und obwohl ich am anderen Ende der Welt bin, darf das natürlich nicht fehlen. Abgesehen von dieser freudigen Überraschung hier im Hostel waren die restlichen eher negativer Natur.

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