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	<title>where&#039;s willy? &#187; unterwegs</title>
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		<title>Kalt und roh</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 17:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetlag kann auch so seine Vorteile haben. Ich wache verfrüht auf, gehe aber zu einer normalen Zeit zu Bett. Das Ergebnis: Der Tag ist länger. Der Preis ist zwar, dass...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/06/kalt-und-roh"><img class="alignnone size-full wp-image-1103" style="border: 1px solid black;" title="Kalt und roh" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/kalt-und-roh.jpg" alt="Kalt und roh" width="530" height="137" /></a></p>
<p>Jetlag kann auch so seine Vorteile haben. Ich wache verfrüht auf, gehe aber zu einer normalen Zeit zu Bett. Das Ergebnis: Der Tag ist länger. Der Preis ist zwar, dass ich dabei komplett fertig werde. Langsam schwinden die Kräfte. In meinen ersten Tagen musste ich es aber sogleich ausnutzen.</p>
<p><span id="more-1102"></span>Noch den neuseeländischen Rhythmus im Blut wache ich die ersten Tage zwischen Vier und Sechs auf. Welch besseren Zeitvertreib gibt es da, als mit verschlafenen Augen und müden Gliedern inzwischen von rasenden Transportern, schreienden Auktionatoren, gefrorenen Thunfischen und fotografierwütigen Touristen auf einem der größten Fischmärkte der Welt umher zu streifen. Gelockt von einem Vormittag voller Chaos und Fisch bin ich kurzerhand morgens um Fünf mit der ersten U-Bahn zum Tsukijimarkt gefahren. Jeden Tag kommt hier frühmorgens der Fang aus aller Herren Meere an, von wenigen Zentimeter großen Muscheln bis hin zu mehreren hundert Kilo schweren Thunfischen.<br />
Beim ersten Betreten des Marktes komme ich mir vor wie im Irrenhaus. Es herrscht reger Betrieb. Von allen Seiten kommen kleine Lieferwagen angerast. Die Pfade sind kaum mehr als vier Meter breit. Überall stehen riesige Trucks. Links und rechts häufen sich meterhohe Styroporberge aus den ganzen weggeschmissenen Kühlboxen. Einige Händler laufen umher, die meisten fahren aber auf ihren kleinen Transportern. Keiner hupt aber alle drängeln. Und inzwischen des ganzen Gewusels versuchen immer wieder ein paar Touristen zum Auktionshaus zu kommen, dem Highlight des Marktes.<br />
In einer riesigen Lagerhalle liegen hunderte von mächtigen, gefrorenen Thunfischen. Zwischen den Reihen wandern die Händler hindurch und inspizieren den Fang. Nach einigen Minuten bricht dann der Wahnsinn los. Glocken fangen an zu klingeln und wenige Sekunden später fangen auch die Auktionatoren an wie wild die Preise auszurufen. Während sie vom Schreien rot anlaufen und hyperventilieren, heben die Händler nur ab und zu ein paar Finger. Wenig später ist das Spektakel auch schon wieder vorbei, aller Fisch verkauft und schon aus der Halle gezogen. Während die verkauften Fische nun von meterlangen Sägen klein geschnitten wird, werden schon die nächsten Fische in die Halle gebracht und das Spiel beginnt von vorn.<br />
Ich verlasse die Auktion, spaziere noch ein wenig durch die vielen Halle und werfe einen Blick auf Waren aus aller Herren Länder. Komme mehrmals beinahe unter die Räder und entscheide mich nun doch lieber in die Sicherheit eines Sushirestaurants zu flüchten. Es ist Frühstückszeit und wo kann der Fisch frischer sein, als am Markt. Vor den Restaurants auf dem Marktgelände sind teilweise meterlange Schlangen. Doch die Auswahl ist groß und ich finde einen Laden, der einladend und doch nicht zu voll aussieht. Nach Tausenden von Portionen Sushi in Australien und Neuseeland kann ich nun endlich „echtes“ Sushi von einem japanischen Sushimeister probieren. Nebenbei werden mir noch die Geheimnisse des korrekten Sushiessens verraten und ich gönne mir zum Frühstück eine riesigen Portion rohen Fisch und Reis.<br />
Und während ich zurück zum Hostel gehe um noch ein wenig Schlaf nach zu holen, wacht auch der Rest der Stadt dann auf.</p>
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		<title>Tagnacht</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 23:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzten Tage ist es ein wenig still hier geworden. Liegt aber nicht an mangelndem Material. Das Problem ist die Zeit. Wie soll ich zum Schreiben kommen, wenn ich kaum Zeit zum Schlafen habe. Werde versuche die verpassten Tage nachzuholen. Doch wo fang ich an... Am besten mit dem, was noch frisch ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/06/tagnacht"><img class="alignnone size-full wp-image-1095" style="border: 1px solid black;" title="Tagnacht" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/tagnacht.jpg" alt="Tagnacht" width="530" height="140" /></a></p>
<p>Die letzten Tage ist es ein wenig still hier geworden. Liegt aber nicht an mangelndem Material. Das Problem ist die Zeit. Wie soll ich zum Schreiben kommen, wenn ich kaum Zeit zum Schlafen habe. Werde versuche die verpassten Tage nachzuholen. Doch wo fang ich an&#8230; Am besten mit dem, was noch frisch ist.</p>
<p><span id="more-1094"></span>Ich wache auf. Es ist schon fast mitten in der Nacht. Wälze mich ein paar mal von der einen auf die andere Seite. Ich quäle mich aus dem Bett, dusche, zieh mich an, mach mich fertig. Wer weiß, wann ich wieder nach Tokyo komme. Muss die Zeit, die ich hier habe, komplett ausnutzen. Das hat in der Vergangenheit schon oft dazu geführt, dass ich zu den unmmenschlichsten Zeiten mich aus dem Bett quäle und tagsüber schlafe. Um vier Uhr morgens ging es zum Fischmarkt, heute geht es um Mitternacht noch einmal raus. Es gibt immer noch einen Stadtteil von Tokyo, den ich noch nicht gesehen habe und einen Club, den ich besuchen muss.  Ich hoffe, dass ich reinkomme. Wenn nicht, bin ich die Nacht über in der Stadt gefangen. Von Mitternacht bis Fünf Uhr morgens fahren keinen U-Bahnen. Es ist 23:30. Ich bin müde und steige in eine der letzten U-Bahnen des Tages. Die Bahn ist fast komplett voll, es ist Freitag Nacht, die Meisten fahren nach Hause.</p>
<p>In Shibuya angekommen werde ich von den Eindrücken erschlagen. Es ist kurz nach Mitternacht, Neonreklamen erleuchten die Kreuzung taghell, überall rennen noch Menschen herum. Ich versuche mich zurecht zu finden, bin aber trotz Karte nicht in der Lage mich zu orientieren. Frage eine Konfliktschlichterstreife, ob sie mir den Weg zeigen kann. Plötzlich bin ich der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Patroullie wird von einem Kamerateam begleitet, das anscheinend den Arbeitsalltag des Teams dokumentiert. Ob sie wirklich gebraucht werden, glaubt man kaum. Tausende Jugendliche sind auf den Straßen, alle Gruppen sind vertreten; Hopper, Goths, Dance- und Mangafans, Japaner und Ausländer. Und doch ist nicht die geringste Form von Konflikten zu spüren. Die Atmosphäre ist komplett entspannt, trotz einer Unzahl von Angetrunke aller Gruppen. Nach einer kurzen Besprechung werde ich von ca. zehn Personen direkt zum Eingang des Clubs gebracht. Und ich einigen Wochen kann es jeder hier in Japan sehen. Alleine hätte ich ihn aber auch nie gefunden. Mitten in einer schmalen Gasse, eine riesige Betonwand mit einem winzigkleinen Schild, nichtmal eine Schlange ist draußen, alle warten drinnen im Trockenen.</p>
<p>Ich betrete den Laden und stelle mit Erschrecken fest, dass Ausweise kontrolliert werden. Am Türsteher hört die Reise in die Welt der Highclassclubs dann auch schon auf. Das Trinkalter in Japan ist 20. Da fehlen mir noch ein paar Monate. Ich zeige meinen Ausweis vor, der Türsteher mustert ihnt und lässt mich rein. Der Sinn der Kontrolle wird mir nicht bewusst.<br />
Ich trete durch die erste Tür, stehe in einer Art Lounge/Restaurant. Von oben kann man schon die Musik hören. Ich hole mir ein Getränk und gehe in den ersten Stock. Der Club ist der Wahnsinn. Eine riesen Tanzfläche, genug Platz für jeden, man muss nicht lange auf seine Getränke warten. Und doch sind mindestens 1000 Personen hier. Und die Licht- und Soundanlage ist einfach weltklasse. Die nächsten Stunden sind der Wahnsinn.</p>
<p>Mit dem Aufgang der Sonne gehen dann auch die Lichter im Club aus bzw die Beleuchtung an. Die Massen verstreuen sich, die meisten wandern zurück zur U-Bahn-Station. Es ist 5:30. Ich bin hellwach und steige in eine der ersten U-Bahnen des Tages. Die Bahn ist nur leicht gefüllt, es ist Samstag Morgen, die meisten fahren nach Hause.</p>
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		<title>Endspurt</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 19:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch nie auf meiner Reise hat der Abschied so geschmerzt wie heute. Ich sitze alleine im Bus. Fahre durch Auckland. Lasse die Stadt hinter mir. Das wahre Neuseeland, die Natur,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/06/endspurt"><img class="alignnone size-full wp-image-1088" style="border: 1px solid black;" title="Endspurt" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/endspurt2.jpg" alt="Endspurt" width="530" height="160" /></a></p>
<p>Noch nie auf meiner Reise hat der Abschied so geschmerzt wie heute. Ich sitze alleine im Bus. Fahre durch Auckland. Lasse die Stadt hinter mir. Das wahre Neuseeland, die Natur, hab ich schon vor einigen Tagen verlassen. Aber nun ist auch dieses Kapitel zu ende und ich blättere um.</p>
<p><span id="more-1084"></span>Neuseeland war einfach unbeschreiblich. Zu schade, dass ich nur sechs Wochen dafür hatte. Das Land ist so klein und doch gibt es unendlich viel zu sehen. Ich konnte meine Liste der must-do&#8217;s zwar nahezu komplett abhaken und doch sind noch tausende Sachen hier ungetan. Egal wohin man geht, es gibt immer irgendetwas einzigartiges, irgendetwas, was man gesehen haben muss, was man gemacht haben muss. Es gibt immer einen Ort, den man nicht auf seiner Karte hat, der aber faszinierend klingt. Es gibt so viele kleine Brillanten hier, das Land ist eine wahre Schatztruhe. In meinen sechs Wochen konnte ich nur die wirklich großen Klunker sehen, die Zeit ist einfach zu knapp.</p>
<p>Aber nicht mit hängenden Mundwinkeln nach hinten schauen. Das war noch nicht das letzte Kapitel. Das Ende von Neuseeland bedeutet den Anfang von Japan. Und auch da habe ich mir eine Liste mit den must-see&#8217;s zusammengestellt. Und diesmal ist es noch schlimmer. In Japan gibt es genauso viel zu sehen wie in Neuseeland, meine Zeit ist aber noch kürzer. Zehn Tage. Das reicht nur für eine kurze Sightseeingtour von Tokio nach Kyoto und in die umliegenden Orte. Und selbst das wird stressig. Japan wird wohl der hektischste Teil meiner Reise. Manchmal wird man müde vom Reisen, aber wenn es genug zu tun gibt, rafft man sich immer wieder gerne auf. Und das ist jetzt definitiv der Fall. Jetzt heißt es noch einmal alles geben. Ich schlage das letzte große Kapitel meiner Reise auf. Endspurt.</p>
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		<title>The good and the bad</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 00:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/the-good-and-the-bad"><img class="alignnone size-full wp-image-1075" style="border: black 1px solid;" title="The good and the bad" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/the-good-and-the-bad.jpg" alt="The good and the bad" width="530" height="138" /></a></p>
<p>Damit wäre auch der letzte Punkt auf meiner Liste der Dinge, die ich hier in meiner kurzen Zeit in Neuseeland unbedingt machen möchte, abgehakt. Aus dem Tongariro Crossing ist tatsächlich noch etwas geworden. Aufgrund meines Zeitplanes hatte ich nur am Donnerstag die Möglichkeit zu wandern und am Donnerstag war das Wetter einmalig.</p>
<p><span id="more-1074"></span>Das Tongariro Crossing (oder der? Oder die? Ich werde höchstwahrscheinlich alle Artikel benutzen. Oder soll ich „the“ nehmen?) wird hier in Neuseeland als die Beste der Eintageswanderung bezeichnet. Es ist eine atemberaubende Strecke. Man startet unterhalb eines noch aktiven Vulkans (was aber nicht bedeutet, dass man glühende Lava, vom Himmel fallende Steine oder riesige Rauchschwaden sieht), marschiert einige Zeit durch eine tundraähnliche Hochebende, klettert anschließend fast senkrechte Pfade zwischen erstarrtem Lavagestein hoch, wandert durch alte schneebedeckte Krater und hinunter zu bunten Schwefelseen. Eine Vielfalt, wie man sie wohl nur in Neuseeland bekommen kann.<br />
Mittlerweile ist Winter, was das Wetter noch unvorhersehbarer macht, als es hier eh schon ist. Alle Gipfel im Tongariro Park sind mit Schnee bedeckt. Und da fängt dann auch das an, was mir an Neuseeland in keinster Weise gefallen mag. Es wird komplett übertrieben. Fragt man in der Touristeninformationen zum Zustand des Tracks werden einem die verrücktesten Horrorgeschichten erzählt, die einem mit dem Gefühl stehen lassen, man schaffe die Wanderung nicht ohne Sherpas und himalajaerfahrene Guides. Und sowieso ist es ja die einzige Möglichkeit mit Guides da hochzukommen. Steigeisen seien Pflicht. Und da man im ganzen Ort natürlich keine Steigeisen sich leihen kann, macht man also eine Tour.<br />
Die Strecke liegt teilweise im Schnee. Da ist aber selbst mit Turnschuhen vorankommen gewährt. Welche mit eigenem Auto sind einfach hingefahren und mir ihren Adidasschuhen dort rumgekraxelt. Mit Steigeisen hochzulaufen ist manchmal ein paar Sekunden schneller. Ein Ding der Unmöglichkeit wäre es ohne die aber auf keinen Fall gewesen. Und die Tour an sich war auch ein Witz. Aufgrund der Gruppe waren wir nicht schnell genug, um das komplette Crossing zu machen und mussten so mitten auf dem Weg wieder umdrehen. Da hätte ich alleine mehr geschafft.<br />
Warum ich mich darüber so ärgere? Ich hätte einen Lift zum Crossing und zurück bekommen können, die haben aber aufgrund der Vorhersagen der Touristeninfo nur den Anfang der Strecke geplant und wollten dann umdrehen. Ich wollte die ganze machen und hab mich für die Tour entschieden. Heute die beiden wieder getroffen, die haben ihre Meinung geändert und sie die ganze gelaufen und die Tour hat auch ihre Meinung geändert.</p>
<p>Fazit: Tongariro Crossing ist der Hammer. Eine super Wanderung, die definitiv zu den Besten gehört. War aber auf keinen Fall so unglaublich schwer, wie behauptet und die Tour ist eine reine Geldverschwendung. Damit wäre mein Frust dann auch von der Seele geschrieben. Musste mich einmal leicht echauffieren.</p>
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		<title>So much to do, so little time</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 09:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich stehe noch nicht vor Ruinen, aber das Gebäude, auf das ich blicke, ist von Rissen durchzogen. Noch steht es, aber es ist einsturzgefährdet. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Zeitplan für...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/so-much-to-do-so-little-time"><img class="alignnone size-full wp-image-1070" style="border: 1px solid black;" title="So much to do, so little time" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/so-much-to-do-so-little-time1.jpg" alt="So much to do, so little time" width="530" height="162" /></a></p>
<p>Ich stehe noch nicht vor Ruinen, aber das Gebäude, auf das ich blicke, ist von Rissen durchzogen. Noch steht es, aber es ist einsturzgefährdet. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Zeitplan für die letzte Woche in Neuseeland aufgeht tendiert gegen Null.</p>
<p><span id="more-1068"></span>Am ersten Juni früh morgens fliege ich von Auckland nach Japan. Zwischen Auckland und mir liegen noch vier Stopps. Einer davon recht lange, da ich immer noch hoffe, die Tongariro Crossing Wanderung zu machen. Nun hatte ich vorgesehen, dass ich meine Zeit komplett ausnutze und erst Sonntag gegen Nachmittag in Auckland ankomme, noch ein paar Stunden in der Stadt verbringe und mich dann auch gleich zum Flughafen aufmache. Am Samstag könnte ich eh nicht nach Auckland (da fährt kein Bus von meiner Tour) und am Freitag ist absolute Zeitverschwendung. Nun ist dieser Plan aber stark ins Schwanken geraten. Zwei Dinge gefährden diesen Ablauf, bzw. machen ihn schon unmöglich.<br />
Das erste und eher kleinere Problem ist die Fähre. Noch befinde ich mich auf der Südinsel, möchte morgen aber wieder nach Norden übersetzen. Derzeit ist das Wetter hier aber recht schlecht und die letzten zwei Tagen sind die Fähren aufgrund des Wellengangs nahezu komplett ausgefallen. Einen Tag könnte ich zwar unter Umständen opfern, dann muss das Wetter an dem Tag, an dem ich die Wanderung machen will, gut sein. Von da an hab ich keine Zeit mehr zu warten.Das zweite und viel größere Problem ist, dass ich mein Zugticket für Japan noch nicht habe und es das nur in Auckland zu kaufen gibt. An einem Sonntag aber nicht verkauft wird. Heißt ich muss Samstag oder vielleicht sogar schon Freitag in Auckland ankommen oder es mir über tausend Umwege per Post zustellen lassen.<br />
Die einzige Möglichkeit, die ich derzeit sehe, ist einige Stationen nun zu überspringen. Man kann nicht alles auf einmal sehen. Und das Wetter lässt einem derzeit auch nicht allzu viel Hoffnung. Für die nächste Zeit soll erst einmal alles Grau in Grau sein.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1071" style="border: 1px solid black;" title="Aufstieg" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/so-much-to-do4.jpg" alt="Aufstieg" width="530" height="132" /></p>
<p>Dafür aber hatte ich vor drei Tagen absolutes Glück. Immerhin eine meiner geplanten Wanderungen konnte ich durch ziehen. Von Arthur&#8217;s Pass hoch auf den Avalanche Peak. Auf über 1800 Meter, oberhalb der bushline, durch metertiefen Schnee, unter strahlend blauem Himmel. Der perfekte Tag und ein wahnsinniger Ausblick. Keine einzige Wolke, die Sicht kilometerweit. So ging immerhin schon einmal ein Teil meines Wanderplanes auf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1072" style="border: 1px solid black;" title="Ausblick" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/so-much-to-do2.jpg" alt="Ausblick" width="530" height="179" /></p>
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		<title>Der Berg ruft</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 07:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als erster irgendwo zu sein, ist immer gut. Als erster seine Spuren im Schnee zu hinter lassen ist aber nochmal etwas ganz besonderes. Wenn man weiß, dass niemand vor einem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/der-berg-ruft"><img class="alignnone size-full wp-image-1065" style="border: 1px solid black;" title="Der Berg ruft" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/der-berg-ruft.jpg" alt="Der Berg ruft" width="530" height="154" /></a></p>
<p>Als erster irgendwo zu sein, ist immer gut. Als erster seine Spuren im Schnee zu hinter lassen ist aber nochmal etwas ganz besonderes. Wenn man weiß, dass niemand vor einem heute dieses Weg gegangen ist. Der Schnee liegt einem völlig unberührt zu Füßen. Vor einem nur die Weite der Steppe und der Berge.</p>
<p><span id="more-1064"></span>Aus dem anfänglich perfekten Weg wird immer mehr ein Fluss. Das Wasser stand zwar auch schon zuvor mitten auf dem Pfad, mittlerweile ist der Pfad nun aber non existent. Immer noch versuche ich verzweifelt meine Füße trocken zu behalten. Elfenhaft springen ich von Stein zu Stein. Ich hüpfe wie eine Ballettänzerin von Insel zu Insel. Ein kleiner Zwischenschritt und ein großer Sprung, Arme hoch gerissen, das rechte Bein gestreckt nach vorne, den Rand der Pfütze anvisiert. Nun ein Spagat, mit je einem Fuß links und rechts des riesigen Wasserloches kämpfe ich mich zentimeterweise vorwärts. Die ganze Landschaft ist hellweiß, nur auf den gekieselten Wegen ist der Schnee schon geschmolzen. Ich ringe immer noch mit der Tatsache, dass meine Füße nass werden und  versuche endlich auf dem trockenen zu bleiben.<br />
Bis ich den Weg überhaupt nicht mehr sehen kann. Vor mir ein Bergkamm, rechts von mir ein Gletscherfluss. Um mich herum tausend kleine Bäche, die die komplette Landschaft überflutet haben. Ohne den genauen Weg zu kennen bahne ich mir einen Weg hoch auf den Kamm. Oben angekomme analysiere ich die Umgebung und erkenne, dass ich die größten Arme des Baches überqueren muss. Wieder versuche ich trocken zu bleiben, versinke in der Wiese aber immer wieder fast bis zu den Knöcheln. Nun sind meine Füße doch nass. Damit wäre auch das krampfhafte rum gehüpfe vorbei. Ich schalte von Elf zu Juggernaut und marschiere querfeldein zum nächsten Abschnitt des Pfades. Kein springen von Stein zu Stein. Einfach durch den Bach. Meine zwei Paar Socken und eigentlich wasserdichten Laufschuhe arbeiten nun wie ein Neoprenanzug. Meine Füße sind warm.<br />
Ich laufe weiter durch eine tundraähnliche Landschaft, überall kleine Grasbüschel, durchsät mit kleinen Felsen und komplett schneebedeckt. Mein Weg führt immer flussaufwärts, bis ich an seiner Quelle ankomme. Ein riesiger See zu Füßen eines noch größeren Gletschers, eingerahmt von einigen der höchsten Bergen Neuseelands. Auf dem See treiben einige Eisberge, riesige Brocken, die vom Gletscher abgefallen sind. Minuten der absoluten Ruhe und Einsamkeit. Ein Gefühl, das nicht in Bilder gefasst werden kann (was auch an den vielen Wolken lag).<br />
Auf dem Weg zurück kann ich es mir nicht nehme lassen einen kleinen Umweg zu machen und einen Steilhang am Ufer eines anderen Gletschersees zu erkunden. Geschätze 100 Meter über dem See kämpfe ich mich durch Geröll, Eis und Schnee. Ein Donnern in der Ferne lässt ein aufziehendes Gewitter vermuten. Es will gar nicht mehr aufhören. Erst nach mehreren Sekunden ist der Lärm endlich vorrüber. Der Himmel ist komplett bewölkt, nach einem Unwetter sieht es aber eigentlich nicht aus. Es muss eine Lawine gewesen sein. Ich klettere weiter den Hang entlang, bis ich zu einer Stelle komme, wo es nicht weitergeht. Die Bergwand ist nun fast senkrecht, einige Felsbrocken und komplett vereist. Ich ruhe mich ein wenig aus und genieße die Aussicht über Gletscher und See, als es wieder anfängt zu Donnern. Diesmal viel dichter. Und wieder eine gefühlte Ewigkeit lang. Man kann es förmlich spüren. Ich stehe immer noch mitten im Steilhang. Es sieht in meinen Augen nicht lawinengefährdet aus, trotzdem gibt es nichts erschreckenderes als einen Erdrutsch zu hören, der keine 500 Meter entfernt ist. Ich drehe um und gehe vorsichtig den Hang zurück zum eigentlichen Weg. Hinter mir höre ich es noch einmal Donnern, diesmal aber wieder weit in der Ferne. Der Weg zurück zum Anfang ist nun kaum noch wieder zu erkennen. Wo anfänglich unberührter Schnee lag, ist nun alles zertrampelt und matschig. Es ist kein vergleich zu den Bedingungen vor einigen Stunden.<br />
Der Berg hat gerufen und ich bin dem Ruf heute als Erster gefolgt. Das war das frühe Aufstehen auf jeden Fall wert.</p>
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		<title>subzero</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 11:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles erinnert mich ans Ski/Snowboard Fahren.
Ein kleines Dorf direkt an den Bergen und am Schnee. Ein großer Bus vollgepackt mit Leuten in dicken Winterklamotten. Der Geruch nach Sonnencreme. Wir fahren direkt in die Kälte.
Und doch hat es so ziemlich nichts mit Wintersport zu tun. Es geht nicht in den Schnee,sondern ins Eis. Und wir fahren nicht, wir wandern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/05/subzero"><img class="alignnone size-full wp-image-1049" style="border: 1px solid black;" title="subzero" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/subzero2.jpg" alt="subzero" width="530" height="133" /></a></p>
<p>Alles erinnert mich ans Ski/Snowboard Fahren.<br />
Ein kleines Dorf direkt an den Bergen und am Schnee. Ein großer Bus vollgepackt mit Leuten in dicken Winterklamotten. Der Geruch nach Sonnencreme. Wir fahren direkt in die Kälte.<br />
Und doch hat es so ziemlich nichts mit Wintersport zu tun. Es geht nicht in den Schnee,sondern ins Eis. Und wir fahren nicht, wir wandern.</p>
<p><span id="more-1047"></span>Der Franz Josef und der Fox Gletscher sind neben einem weiteren in Argentinien die einzigen ihrer Art auf der Welt. Gletscher, die sich fast bis auf Meeresniveau bis an die Küste runter ziehen. Ehemals bis wirklich an die Küste ran, enden die beiden Gletscher hier in Neuseeland heute einige Kilometer im Landesinneren. Zwischen dichtem Regenwald liegen sie beide aber immer noch. Und ziehen sich mehrere Kilometer die Southern Alps hoch. Und genau dem Weg folge ich heute. Hinein ins ewige Eis.<br />
Die Wettervorhersage verspricht grauenhaften Wetter, aber das tat sie auch schon für gestern. Und das war ein wunderbarer Tag. Hoffen wir also, dass die Vorhersage auch für heute entsprechend falsch ist. In dem Bus geht es zum Gletscher, wo wir trotzdem noch ein paar Kilometer gehen müssen, bis wir endlich dort sind, wo das Eis beginnt. Und da beginnt dann auch endlich der Spaß. Alle werden wir mir Crampons (Eiskrallen für die Schuhe) und einer Eisaxt ausgerüstet und hoch geht es auf den Gletscher. Kleine Treppenstufen im Eis führen uns auf die Eisdecke, auf der wir uns die nächsten Stunden austoben sollen. Erst folgen wir einem kleinen Pfad auf der Oberfläche des Gletschers, bis wir endlich unsere eigenen Wege schlagen. Es geht durch winzig kleine „Wurmlöcher“, kleine Tunnel im Eis, durch die man nur auf allen Vieren und ohne jegliche Ausrüstung durch kriechen kann. Wir springen über kleine Gletscherspalten und gehen anschließen durch die durch. Teilweise ist nicht einmal Platz für unsere Füße und wir müssen unsere Spikes in die eisigen Wände schlagen. Danach geht es wieder nahezu senkrechte Wände hoch und anschließend wieder runter. Der ganze Gletscher ist ein riesiger Abenteuerspielplatz. Und wir konnten uns einen Tag auf ihm austoben. Bei strahlendem Sonnenschein. Die Sonnencreme war fast notwendig und der Wetterbericht falsch. Ein bisschen kalt war es denoch.</p>
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		<title>Black</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 07:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einundzwanzig komplett schwarzgekleidete Personen, mit weißen Gummistiefeln und einem roten Helm, marschieren in einer langen Reihe über riesige Felder. Jeder von ihnen trägt einen schwarzen Reifenschlauch. Man hört nur das Quietschen, das beim Reiben von Gummi auf Neopren entsteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/04/black"><img class="alignnone size-full wp-image-1002" style="border: 1px solid black;" title="Black" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/black.jpg" alt="Black" width="530" height="133" /></a></p>
<p>Einundzwanzig komplett schwarzgekleidete Personen, mit weißen Gummistiefeln und einem roten Helm, marschieren in einer langen Reihe über riesige Felder. Jeder von ihnen trägt einen schwarzen Reifenschlauch. Man hört nur das Quietschen, das beim Reiben von Gummi auf Neopren entsteht.</p>
<p><span id="more-1001"></span>Wir sind alle auf  dem Weg zu einem Felsspalt, irgendwo versteckt hier auf den Felder. Von dort geht es dann einige Meter unter die Erde in die ewige Dunkelheit. Wir steigen eine steile Holztreppe hinunter und ohne unsere kleine Lampen vorn am Helm würden wir schon hier kaum was sehen. Gemeinsam bahnen wir uns den Weg durch die engen Gänge. Hier ist der Schlauch, den wir alle mit uns umher schleppen noch mehr hinderlich als nützlich, aber das soll sich bald ändern. Gingen wir anfangs noch im Trockenen, so steigt das Wasser langsam an. Inzwischen stehen wir schon knietief in einem kleinen Untergrundbach.<br />
Nach einiger Zeit machen wir die Lampen aus. Der kleine Gang, in dem wir stehen ist nun komplett schwarz. Und trotzdem sieht man überall Licht. Die komplette Decke ist übersät mit kleinen leuchtenden Punkten. Ein Meer von Glühwürmchen. Es erinnert ein wenig an den Sternenhimmel. Die Punkte sind nur ein wenig größer und scheinen eher blau als weiß. Die Neoprenanzüge beweisen immer mehr ihren Nutzen, je weiter wir voran schreiten. Mittlerweile stehen wir bauchnabeltief im Wasser und bestaunen die Decke.<br />
Etwas später sind wir dann auch schon komplett am schwimmen. Wir liegen in unseren Reifen und gleiten den unterirdischen Fluss hinunter. In der Ferne kann man unser erstes Hindernis hören. Und kurze Zeit später lassen wir uns dann auch den ersten Wasserfall hinunter fallen, von wo aus wir weiter hinunter treiben. Der zweite Wasserfall auf unserer Reise ist um einiges höher, sodass wir von da nicht runter springen, sondern nur runter rutschen.<br />
Nach dieser kleinen Rutschpartie wird das Wasser merklich flacher, sodass wir wieder anfangen müssen zu gehen. Und nach wenigen Minuten kommen wir an einer riesigen Holztreppe an, an deren Ende man wieder die ersten Sonnenstrahlen sehen kann. Wir steigen die alten Holzstufen hoch und finden uns in einem weiteren Felsspaltes wieder. Völlig überwachsen mit Moos und kleinen Bäumen liegt er mitten im Wald versteckt.<br />
Wir legen die Gummireifen wieder zurück auf große Holzpfosten und treten unsere Rückreise aus dem Wald heraus an. Jetzt müssen wir uns erstmal wieder aufwärmen.</p>
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		<title>Schock</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 04:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jasper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[nordinsel]]></category>
		<category><![CDATA[bericht]]></category>
		<category><![CDATA[betrachtet]]></category>
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		<description><![CDATA[Bisher ist keiner meiner internationalen Flüge komplett reibungslos verlaufen. Das Gleiche gilt auch für den Flug nach Auckland. Nach einigen kleinen Problemen bin ich nun aber schlussendlich doch in Neuseeland...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: TimesNewRomanPSMT;"></p>
<p align="left"><a style="border-bottom: 1px dotted #d7150b" href="http://www.whereswilly.de/wordpress/2009/04/schock"><img class="alignnone size-full wp-image-999" style="border: black 1px solid;" title="Schock" src="http://web368.sv10.net-housting.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/schock2.jpg" alt="Schock" width="530" height="133" /></a></p>
<p align="left">Bisher ist keiner meiner internationalen Flüge komplett reibungslos verlaufen. Das Gleiche gilt auch für den Flug nach Auckland. Nach einigen kleinen Problemen bin ich nun aber schlussendlich doch in Neuseeland angekommen. Und geschockt.</p>
<p align="left"><span id="more-997"></span>Erstens ist hier ganz klar der Temperaturschock. In Cairns waren es noch mehr als 30°C, hier ist es jetzt irgendwas zwischen 15 und 20. Und das auch nur, wenn die Sonne am höchsten Punkt steht.<br />
Nachts ist es bitter kalt. Und da hab ich doch alle meine warmen Klamotten in Sydney gelassen. Hatte gehofft, dass ich nach Vietnam da nochmal hinkomme. Aber da ist nichts draus geworden. Und jetzt sitzt ich hier in Auckland, was noch zu den wärmsten Teilen Neuseelands gehört und besitze nur kurze Hosen und Hemden. Und jetzt hab ich mir auch noch Sandalen gekauft. Sie waren einfach zu geil um zu widerstehen. Nur haben sie eben den Nachteil, den alle Sandalen haben. Sie sind wärmen die Füße in keinster Weise.</p>
<p><font face="TimesNewRomanPSMT"></p>
<p align="left">Der zweite Schock hier sind die Preise. Dies ist aber ein positiver Schock. Ging ich davon aus, dass Australien schon billig war, so setzt Neuseeland komplett neue Maßstäbe. Der Wechselkurs zum Euro ist für mich besser als in Australien und trotzdem sind die Preise hier kleiner. Hostels kosten hier nochmal ein paar Euro weniger als in Australien.</p>
<p align="left">Und auf den dritten Schock warte ich noch. Der sollte dann morgen kommen. Wenn es aus der Stadt endlich aufs „Land“ geht. Hab mir hier nochmal ein paar Bildbände über Neuseeland angeschaut und kann es immer weniger erwarten endlich anzufangen rum zu touren.</p>
<p align="left">Nächster Stopp: Rotorua. Die Schwefelgeysire. Es ist wieder Wanderzeit.<br />
In meinen neuen Sandalen.</p>
<p></font></span></p>
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