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unplugged. Stecker raus. Gezogen habe ich ihn aber nicht. Es wurde gezogen. Und ich hab die Verbindung einfach ein paar Tage getrennt gelassen. Absolute Entspannung. Kein Internet. TV hat man eh nie. Bloß Strand, Meer und Sonne.
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Was ist passiert? Von einer Metropole in die andere und doch hat sich die Geschwindigkeit mehr als halbiert. Australien ist komplett anders als Vietnam. Im Moment kommt es mir aber vorallem ruhiger vor. Keine Hektik. Kein Stress. Aber auch kein Jever.
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24 Stunden krasses Kontrastprogramm zu Vietnam. Keine hübschen Hotelzimmer. Keine mehrgängigen Menüs. Keine frischen Fruitshakes. Stattdessen ein Stuhl im Foyer. Snacks aus dem Automaten. Wasser aus der Leitung. Und jede Menge Warten. Ein Tag auf dem Flughafen.
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Die Sonne ist schon hinterm Horizont verschwunden. Unter mir glitzern die Straßen Saigons wie Flüsse aus Gold. Eine Stadt die nachts ruht aber niemals schläft. Ich lehne am Fenster und blicke auf 30 Tage Vietnam zurück. 30 Tage, die leider viel zu schnell vergangen sind.
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Das Leben in der Großstadt wird immer als gefährlich bezeichnet. Heute durfte ich feststellen, dass da vielleicht tatsächlich was dran ist. Man kann nicht jeden Tag ohne einen Kratzer überstehen. Und keine Sorge. Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Fühl mich wie vom Zug überfahren.
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Hick. Hick. Hick. Schluckauf durchzieht mein Apartment. Der Beste meiner Tage ist es bestimmt nicht (die Korrektur der Rechtschreibfehler hat mich mindestens eine halbe Stunde gekostet). Eigentlich wollte ich schon längst in Ben Tre sein. Aber es kommt nie so wie geplant. Eher so wie heute.





