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Jetlag kann auch so seine Vorteile haben. Ich wache verfrüht auf, gehe aber zu einer normalen Zeit zu Bett. Das Ergebnis: Der Tag ist länger. Der Preis ist zwar, dass ich dabei komplett fertig werde. Langsam schwinden die Kräfte. In meinen ersten Tagen musste ich es aber sogleich ausnutzen.
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Die letzten Tage ist es ein wenig still hier geworden. Liegt aber nicht an mangelndem Material. Das Problem ist die Zeit. Wie soll ich zum Schreiben kommen, wenn ich kaum Zeit zum Schlafen habe. Werde versuche die verpassten Tage nachzuholen. Doch wo fang ich an… Am besten mit dem, was noch frisch ist.
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Noch nie auf meiner Reise hat der Abschied so geschmerzt wie heute. Ich sitze alleine im Bus. Fahre durch Auckland. Lasse die Stadt hinter mir. Das wahre Neuseeland, die Natur, hab ich schon vor einigen Tagen verlassen. Aber nun ist auch dieses Kapitel zu ende und ich blättere um.
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Mit dem Tongariro Crossing hatte ich meinen letzten Punkt auf der Liste der zu erledigenden Dinge abgehakt. Es stand aber noch etwas anderes drauf, über das noch nicht geschrieben wurde, was aber schon kurz vorher gestrichen werden konnte. Aus einem Flugzeug springen.
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Damit wäre auch der letzte Punkt auf meiner Liste der Dinge, die ich hier in meiner kurzen Zeit in Neuseeland unbedingt machen möchte, abgehakt. Aus dem Tongariro Crossing ist tatsächlich noch etwas geworden. Aufgrund meines Zeitplanes hatte ich nur am Donnerstag die Möglichkeit zu wandern und am Donnerstag war das Wetter einmalig.
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Ich stehe noch nicht vor Ruinen, aber das Gebäude, auf das ich blicke, ist von Rissen durchzogen. Noch steht es, aber es ist einsturzgefährdet. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Zeitplan für die letzte Woche in Neuseeland aufgeht tendiert gegen Null.





